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	<title>Klettern &#38; Bouldern &#187; Bewegungsablauf</title>
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	<description>Klettertraining, Tipps und Tricks rund um den Kletteralltag</description>
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		<title>Tipps und Tricks beim Bouldern 5</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 07:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[diagonalisieren]]></category>
		<category><![CDATA[durchtauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Tritttechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Dinge gehen leichter, wenn man sie sich vorher vergegenwärtigt, sozusagen gründlich im Geiste damit beschäftigt. So auch mit folgenden Technikfinessen, die man mehr oder weniger in Kletterrouten oder Bouldern automatisch macht. Wenn man dannmal ein Problem hat, dass absolut unlösbar scheint, sollte man sich eben genau solche Techniken nochmal vor Augen führen und vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Dinge gehen leichter, wenn man sie sich <span style="text-decoration: underline;">vorher</span> vergegenwärtigt, sozusagen gründlich im Geiste damit beschäftigt. So auch mit folgenden Technikfinessen, die man mehr oder weniger in Kletterrouten oder Bouldern automatisch macht. Wenn man dannmal ein Problem hat, dass absolut unlösbar scheint, sollte man sich eben genau solche Techniken nochmal vor Augen führen und vielleicht fällt dann doch der Groschen!?</strong></p>
<h4>Durchtauchen</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/05/Durchtauchen.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2880" title="Durchtauchen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/05/Durchtauchen.jpg" alt="" width="155" height="259" /></a>Wie man in den anderen Tipps erfahren konnte, geht es beim Klettern hauptsächlich darum, den Körperschwerpunkt unter die Griffe bzw. über die Tritte zu bringen. Nur so bekomme ich den optimalen Druck auf die Strukturen und kann vielleicht auch den Oberkörper (die Arme!) besser entlasten.</p>
<p>Der Witz beim Durchtauchen ist folgender: Man muss die Griffe nach unten belasten, um diese halten zu können, kommt aber nicht unter den Griff &#8211; Wir stellen uns eine Querung vor, in der die Griffe und Tritte vertikal nicht weit auseinander sind. Man muss sich für solch eine Situation ziemlich zusammenfalten und schauen, dass man überhaupt die Griffe noch gescheit nach unten belasten kann. Ziemlich oft fatzt man dann einfach von den Griffen ab und schimpft darüber, dass jetzt die kleineren Kletterer wieder einen Vorteil haben&#8230;</p>
<p><strong>Probiert nun folgendes: </strong>In solch einer Passage bleiben die Füße an Ort und Stelle und ihr klettert mit den Händen weiter. Lasst bewusst die Arme lang und hockt auf einem Bein ab. Versucht über seitliches Ziehen der Füße euch in der Wand einzukrallen und an die Wand zu ziehen. Die Bewegung geht nun in einem nach unten zeigenden Bogen unter dem schwierigen Griff &#8220;hindurch&#8221; und auf der anderen Seite &#8220;taucht&#8221; ihr wieder auf. Natürlich können hierfür auch die Füße schon vorher dort drüben platziert oder auch ein Spreizen gemacht werden (extreme Beweglichkeit notwendig, meist kommt man recht weit aus der Wand dadurch).</p>
<p>Zum Durchtauchen gehört, dass man eine gute Beweglichkeit in der Hüfte hat und das Gefühl für die Tritte nicht verliert. Sucht euch einen schwierigen Volumen und Sloperboulder in der Boulderhölle bei dem man die Griffe einfach nicht halten kann. Nun probiert alle Tritte durch, zieht euch mit den Füßen ran an die Wand und versucht, optimal unter die Griffe zu kommen, irgendwann klappt&#8217;s.</p>
<h4>Diagonale</h4>
<p>Eine wichtige Regel im Klettern ist das Diagnolasieren. Ganz einfach: Klettert mal eine Route nur mit immer 2 Punkten an der Wand: Linke Hand greift, rechter Fuß wird gestellt, linkes Bein und rechter Arm werden hängen gelassen. Sehr oft kommt es nun automatisch zu Blockierern oder auch zum Eindrehen. Das Eindrehen ist recht ökonomisch, das Blockieren meist bei hoch zu setzenden Tritten erfolgreich. Das Ganze funktioniert auch gut im Dach beim Bouldern. Immer rechte Hand und linker Fuß bzw. umgedreht an der Wand behalten und kurz ausharren.</p>
<p>Eine Diagonale Kletterstellung gibt automatisch Spannung im Körper und man produziert keinen Angelpunkt bei dem die Tür aufgehen kann. Probiert ruhig mal immer den rechten Fuß und die rechte Hand zu belasten und dabei die beiden linken Gliedmaßen zu entlasten (natürlich auch seitenverkehrt). Nun wird euch oft die Tür aufgehen.</p>
<p>Macht man sich das bewusst und klettert mal mit absicht Bedacht auf die Diagonalität beim Klettern, wird man sicherlich in persönlich anspruchsvolleren Routen schneller zum Erfolg kommen.</p>
<p><strong>Übung für&#8217;s Diagonalisieren:</strong> Hängt euch ins Dach mit guten Henkeln und guten Tritten. Nun hängt euch nur an linken Arm und rechtes Bein und wechselt von dieser Position aus zum rechten Arm und linken Bein. Das ständige Hin und Her verlangt der Körpermitte einiges ab. Zu leicht? &#8211; Wählt schwierigere Griffe, die Tritte sollten gut sein.</p>
<h4>Hoch Ansteigen</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/05/Hoch_Ansteigen.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2883" title="Hoch_Ansteigen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/05/Hoch_Ansteigen.jpg" alt="" width="140" height="235" /></a></p>
<p>Ganz oft kann man das beobachten: Die Leute stehen viel zu gestreckt an  der Wand, gerade im leichten bis schweren Überhang fatal, denn man  bekommt kaum Druck auf die Füße und muss seinen ausgestreckten Körper  stabilisieren. <strong>Übung zur Wahrnehmung:</strong> Geht in die  Liegestützposition, Füße erhöht auf dem Bett. Nun das selbe nur mit  Schienbeinen auf dem Bett. Was ist leichter zu halten? Dumme Frage, ja,  aber wieso machen wir das nicht auch so beim Klettern, da wo es sinnvoll  ist?</p>
<p>Der Clou der ganzen Sache ist, dass man mit einem tiefen Fuß und einem hohen Fuß seitlich gesetzt eine Menge an Möglichkeiten hat, Körpergewicht zu übernehmen. Der tiefe Fuß nimmt Gewicht auf, der hohe, seitliche auch und kann zusätzlich eine offene Tür effektiv verhindern. An einem geeigneten Tritt kann nun auch der hohe Fuß wunderbar ziehen und somit die Körpermitte näher an die Wand bringen. Außerdem ist das abgehockte Sitzen auf dem erhöhten Bein eine wunderbare gelegenheit, zu Schütteln und sich kurz auszuruhen.</p>
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		<title>Deadpoint</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 12:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Deadpoint]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamo]]></category>
		<category><![CDATA[Körperwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Deadpoint, eine Technik, die wie kaum eine andere nach wilder Akrobatik klingt. Dabei sagt der &#8220;Tote Punkt&#8221; nichts wieder aus, dass genau im Scheitelpunkt einer Bewegung, im kurzen Moment der Schwerelosigkeit, gegriffen werden sollte.
Am deutlichsten wird dies bei Dynamos. Ein Dynamo, sagt man, ist endgültig, d.h. die Bewegung klappt oder sie klappt nicht und man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deadpoint, eine Technik, die wie kaum eine andere nach wilder Akrobatik klingt. Dabei sagt der &#8220;Tote Punkt&#8221; nichts wieder aus, dass genau im Scheitelpunkt einer Bewegung, im kurzen Moment der Schwerelosigkeit, gegriffen werden sollte.</strong></p>
<p>Am deutlichsten wird dies bei Dynamos. Ein Dynamo, sagt man, ist endgültig, d.h. die Bewegung klappt oder sie klappt nicht und man fällt. Vielleicht kann man sich auch abfangen, aber wenn ein Dynamo wirklich am Limit ist, gibt es meist nur die zwei Ausgänge.</p>
<p>Zum Ablauf: Beide Hände und Füße sind an der Wand, eine Ausholbewegung leitet den Schwung zum anvisierten Griff ein, der KSP wird also gesenkt um dann besser beschleunigt werden zu können. Die Beschleunigung erfolgt zuerst mit der Hüfte, der Oberkörper zieht nach und erst kurz vor dem Ende der Bewegung löst sich die zum Greifen destinierte Hand und schnellt zum Griff. Wie bei einem Pendel wird der Körper gegen Ende der Bewegung immer langsamer und kommt schließlich zum Stillstand.<strong> Dies ist der Moment der Platzierung der Finger und es bleibt genug Zeit, um den Griff zu antizipieren und ihn optimal zu greifen. </strong>Nun beschleunigt der Körper wieder zurück (wie ein Pendel) und man versucht die neue Kletterposition zu stabilisieren. Vielleicht kommt ein oder beide Beine, man gleicht mit der Hüfte den Schwung aus oder man schreit einfach nur :&gt;</p>
<p>Im Toten Punkt zu greifen ist immer anders, <strong>jede Griffkombination, die Entfernung der Griffe und Tritte, die Neigung etc. erfordert eine speziell abgestimmte Bewegung. Man darf nicht zu wenig beschleunigen, sonst erreicht man den Griff nicht. Zu viel ist aber auch nicht gut, sonst kann man nur imer wieder herunterfallen den Griff belasten und fatzt wahrscheinlich ab. Der KSP sollte möglichst nahe an der Wand sein, sonst zieht es die Finger regelrecht vom Griff. Übung macht hier den Meister!</strong></p>
<div id="attachment_2700" class="wp-caption aligncenter" style="width: 609px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2700 " title="Deadpoint1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint1.jpg" alt="" width="599" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Dynamo 1 - Hier mache ich das Ganze extre langsam vor. Man sieht schön die Ausholbewegung, lange Arme und ein spätes Greifen. Wo ist aber der Fehler und warum?</p></div>
<div id="attachment_2701" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint2.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2701 " title="Deadpoint2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint2.jpg" alt="" width="425" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Dynamo 2 - Hier das Ganze wirklich dynamisch. Was ist besser?</p></div>
<p style="text-align: center;">
<h4>Auflösung</h4>
<div id="attachment_2705" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint1_gescheitert.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2705 " title="Deadpoint1_gescheitert" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint1_gescheitert.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Dynamo 1</p></div>
<p>Dynamo Nummer 1 ist langsam gemacht worden. Ich habe damit nicht den optimalen Schwung und kommt mit meinem Körper nicht nahe genug an die Wand ran. Kompensatorisch streckt sich der Arm wodurch er nichtmehr so gut federn kann. die zwei Sachen haben zur Folge, dass ich vom Griff wegfatze.</p>
<p>Dynamo Nummer 2 führt mich richtig an die Wand ran. In der Zurückpendelbewegung kann ich noch den Arm strecken, um ein wenig Schwung abzufangen. Im Deadpoint hatte ich durch meine optimale Streckung des Körpers genug Zeit, den Griff richtig zu greifen.</p>
<div id="attachment_2706" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint2_geschafft.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2706 " title="Deadpoint2_geschafft" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint2_geschafft.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Dynamo 2</p></div>
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		<title>Tipps und Tricks beim Bouldern 4</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/tipps-und-tricks-beim-bouldern-4/2632</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 10:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Auspendeln]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Hooken]]></category>
		<category><![CDATA[Offen Tür]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt kommt mal wieder was zum Nachmachen und Nachdenken. 
Folgende Situation:
In einer breiten Fußstellung (es existieren keine weiteren Tritte) und  auch breiten Armhaltung möchte man die linke Hand lösen und zur rechten  Greifen. Wenn möglich soll auch gleich noch der Anschlusszug den  Bewegungsfluss nicht unterbrechen.
Lösungsvorschläge
Auspendeln
Auspendeln nennt man dieses recht unökonomische und manchmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jetzt kommt mal wieder was zum Nachmachen und Nachdenken. </strong></p>
<h4>Folgende Situation:</h4>
<div id="attachment_2633" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Breite_Kletterstellung.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2633" title="Breite_Kletterstellung" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Breite_Kletterstellung.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Breite Kletterstellung, es soll mit links an den mit rechts gehaltenen Griff oder direkt weitergegriffen werden</p></div>
<p>In einer breiten Fußstellung (es existieren keine weiteren Tritte) und  auch breiten Armhaltung möchte man die linke Hand lösen und zur rechten  Greifen. Wenn möglich soll auch gleich noch der Anschlusszug den  Bewegungsfluss nicht unterbrechen.</p>
<h4>Lösungsvorschläge</h4>
<h4>Auspendeln</h4>
<div id="attachment_2635" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Auspendeln.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2635" title="Auspendeln" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Auspendeln.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Auspendeln, Bein möglichst angezogen, damit der Lastarm nicht zu groß ist</p></div>
<p><strong>Auspendeln</strong> nennt man dieses recht unökonomische und manchmal unvermeidliche Ausschwingen des Körpers. Das linke Bein verliert durch das Weitergreifen mit Links an Halt und die Tür geht auf. Wichtig dabei ist, den Körper nahe an der Wand zu lassen und alle Schwungelemente (hier hauptsächlich das linke Bein) so kurz wie möglich zu halten. Also ein rein physikalischer Vorgang. Je kürzer der Lastarm, desto kürzer braucht auch der Kraftarm zu sein, ich kann also den Griff leichter halten. Wenn ich vorher von unökonomisch sprach, so bezieht sich das auf die meisten Situationen des Kletterns. Manchmal geht es aber nicht anders (z. B. bei einem weitern Schnapper) und man kann nur durch geschicktes Auspendeln ein Problem bewältigen.</p>
<h4>Hooken</h4>
<div id="attachment_2645" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Weitergreifen.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2645 " title="Weitergreifen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Weitergreifen.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Das Weitergreifen fällt beim Hook am leichtesten und man bleibt im Fluss</p></div>
<div id="attachment_2639" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Hooken.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2639" title="Hooken" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Hooken.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der Hook ist eine schöne Technik, für die man viel Beweglichkeit braucht</p></div>
<p>Hooken ist beim Bouldern sehr oft sehr wichtig. Meist wird ein Zug erst durch einen geschickt plazierten Hook möglich. So kann man auch in dieser Situation ganz einfach die offene Tür verhindern und dann sogar gleich eins höher greifen.</p>
<h4>Abhocken</h4>
<div id="attachment_2642" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Abhocken.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2642" title="Abhocken" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Abhocken.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Abhocken bringt den KSP schön nah an die Wand und das Gewicht auf die Beine</p></div>
<p>Eine weitere Möglichkeit das Herausschwingen zu verhindern ist, seinen <strong>Körperschwerpunkt sehr nah an die Wand</strong> zu bekommmen. Gerade in dieser Position bietet sich es an, den KSP zu senken, die Hüfte nah an die Wand zu pressen und sogar mit den Oberschenkeln Druck auf die Wand auszuüben. Dadurch entsteht nur geringfügig eine offene Tür und man kann relativ relaxed weitergreifen.</p>
<h4>Fußwechsel</h4>
<div id="attachment_2643" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Fußwechsel.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2643 " title="Fußwechsel" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Fußwechsel.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Fußwechsel bringt Gewichtsverlagerung. Die Tür geht nichtmehr auf.</p></div>
<p>Etwas aufwendiger und gerade an einem Pfeiler nicht so sehr effektiv ist der Fußwechsel. Weniger effektiv deswegen, weil ich nun mein rechtes Bein frei habe und eigentlich gegen die Wand drücken möchte, damit die Tür nicht aufgeht. Dies kann ich aber an dem Pfeiler nur relativ schlecht. Nichtsdestotrotz haut es ganz gut hin, da man nun am rechten Arm und auf dem linken Fuß stabil steht. Ein Weitergreifen geht nun ganz leicht.</p>
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		<title>Tipps und Tricks beim Bouldern 2</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/tipps-und-tricks-beim-bouldern-2/2446</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 12:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier nun der zweite Part der Tipps und Tricks Reihe, ich hoffe, es folgen noch viele weitere.
Tritte weit weg von der Wand
Klingt jetzt irgendwie blöd und mir ist dazu nichts anderes eingefallen. Hauptsache ist jedoch, dass man auf dem Bild sieht, wie der Boulderer auf dem lila Volume steht. Die Zehenspitzen sind beinahe in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier nun der zweite Part der Tipps und Tricks Reihe, ich hoffe, es folgen noch viele weitere.</strong></p>
<h4>Tritte weit weg von der Wand</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01046.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2447" title="DSC01046" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01046.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Klingt jetzt irgendwie blöd und mir ist dazu nichts anderes eingefallen. Hauptsache ist jedoch, dass man auf dem Bild sieht, wie der Boulderer auf dem lila Volume steht. Die Zehenspitzen sind beinahe in der Mitte des Volumes. Das ist <strong>verschenkte Stabilität</strong>. Anzutreten wäre hier mit den <strong>Zehenspitzen an der äußersten Kante des Volumes</strong> direkt unterhalb der Griffe oder je nachdem, wie man sie eben belasten möchte. Der Effekt dabei ist, dass der <strong>Standpunkt weiter weg von der Wand ist und damit der KSP besser über den Fuß kommt</strong> und man mit weniger Belastung der Hände dastehen kann (das Volume ist doch sehr rutschig in diesem Problem).</p>
<p>Allerdings muss man ebenfalls beachten, dass die Griffe eventuell so schlecht sind, dass man nicht an ausgestreckten Armen hängen kann und den KSP aufgrund des abschüssigen Volumes hinter die Füße bringen muss, um nicht abzurutschen. Ich denke, die Mischung machts, aber hier<strong> steht er definitiv zu nah an der Wand</strong>.</p>
<h4>No Hand</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3696.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2449" title="IMG_3696" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3696.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Ein sehr ähnliches Problem stellt sich folgendem Boulderer. Man muss aufstehen, ohne die Hände benutzen zu können und auf dem Griff balancieren. Der nächste Griff ist relativ weit rechts für ihn. Nun ist ziwngend erforderlich, dass die <strong>Fersen von der Wand wegzeigen</strong>, da sonst der KSP über die Füße rutscht. Man sollte außerdem auch versuchen, so <strong>knapp wie möglich auf dem Griff zu stehen</strong> aber auch so tief wie nötig. <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3697.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2448" title="IMG_3697" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3697.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Bei diesem großen roten Tritt ist das sicherlich alles nicht so dramatisch, bei einer winzigen Kante muss man aber mal die Arschbacken zusammenkneifen und eben nur mit dem Nagel der großen Zehe auf den Tritt gehen, sonst fällt man raus. <strong>Achtet auf eure Fersenhaltung bei ganz kleinen Tritten, man neigt dazu, in solchen Situationen trotzdem nur mit der Innenkante zu steigen, was die Ferse komplett an die Wand holt und ungünstig für den KSP ist.</strong></p>
<h4>Stützen in kleinen Verschneidungen<strong> </strong></h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3698.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2451" title="IMG_3698" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3698.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3699.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2452" title="IMG_3699" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3699.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3700.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2453" title="IMG_3700" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3700.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Hier sieht man den etwa 175cm großen Boulderer, wie er sich in die Verschneidung regelrecht reinlegt. Bei mir (189cm) hat das Ganze sehr viel schwieriger sich angefühlt und ich war auch weit davon entfernt, mich derart reinzulegen. <strong>Die stützende Hand nimmt das Körpergewicht von einer Seite weg und der gleichseitige Fuß kann zur Hand folgen</strong>. Dies ist eine wirklich wichtige Übung und sollte beherrscht werden. Am besten übt man sowas in einer Verschneidung und tritt nur die Tritte, die man auch vorher gegriffen hat. Merke: Große Boulderer haben die bessere Reichweite, sind aber lange nicht so zusammenfaltbar, wie die kleineren. Das sollten die Kleinen ausnutzen und sich öfter man so &#8220;reinlegen&#8221; wie auf dem Bild.</p>
<h4>So lange wie möglich Kontakt</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01052.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2455" title="DSC01052" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01052.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01053.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2458" title="DSC01053" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01053.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Hier gäbe aus unzählige Beispiele, ich suche mal eins raus, dass dem obigen sogar etwas entspricht, wenngleich das Problem ein anderes ist. Ich hänge also an kleinen Leisten. Die Füße kommen auf dem großen roten Griff zum Stehen und nun soll der rechte Fuß meine rechte Hand ablösen, da sonst die Tür aufgehen würde. Vielleicht ist diese Bewegung nicht zwingend notwendig in dieser Situation, aber sie ist doch deutlich <strong>kraftsparender und schlüssiger.</strong> Auf der kleinen Leiste platziere ich also meine Zehenspitze neben meiner rechten Hand und erst, wenn ich Zug mit dem Fuß aufbauen kann, Löse ich die Spannung der Hand. <strong>So geht die eine stabilie Position in eine andere über&#8230;</strong></p>
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		<title>Tipps und Tricks beim Bouldern 1</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 11:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich werde von nun an hoffentlich öfter mal mit der Kamera in der Boulderwelt rumspringen und meine Lehrlinge sowie andere Boulderer fotographieren. Herauskommen sollten (ab dem nächsten Mal auch mit besserer Kamera) hoffentlich einsichtliche Bewegungen, die euch helfen, das Bouldern besser zu verstehen. Tipps und Tricks wird das Ganze genannt und ich hoffe, viele Schnappschüsse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde von nun an hoffentlich öfter mal mit der Kamera in der<strong> <a title="Boulderwelt" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/boulderwelt-klettern-ohne-furcht-und-tadel/2301" target="_blank">Boulderwelt</a> </strong>rumspringen und meine Lehrlinge sowie andere Boulderer fotographieren. Herauskommen sollten (ab dem nächsten Mal auch mit besserer Kamera) hoffentlich einsichtliche Bewegungen, die euch helfen, das Bouldern besser zu verstehen. Tipps und Tricks wird das Ganze genannt und ich hoffe, viele Schnappschüsse einfangen zu können.</p>
<h4>Zug mit Heelhook</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01034.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2432" title="DSC01034" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01034.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Recht kraftig ist dieser Zug mit gesetztem Heelhook wenngleich sicher die beste, automatischste und vielleicht sogar einzigste Lösung. Man sieht den Unterschied zwischen mir (der mit Glatze) und dem darauffolgenden Boulderer. Ich hänge noch und sehe mir gerade den nächsten Griff an,<strong> das Bein muss dabei wirklich angespannt sein</strong> und den Zug der Arme erleichtern, damit der fast dynamische Zug möglich ist. Da das <strong>Bein nur leicht versetzt oberhalb des KSP</strong> (Körperschwerpunkt, etwa beim Bauchnabel) hookt, kann hier viel Kraft weggenommen werden.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01039.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2434" title="DSC01039" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01039.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Der zweite Boulderer ist schon im Endstadium der Bewegung und vollführt den Zug nach oben ganz toll ohne viel Dynamik. <strong>Das Bein zieht dazu richtig kräftig an und wechselt dann von Heelhook zu aufgesetzt.</strong> Der KSP rutscht sehr schön fast über den Fuß und somit ist das Weitergreifen ein Kinderspiel. <strong>Hierzu benötigt man natürlich eine gute Hüftbeweglichkeit!!!</strong></p>
<h4>Zangengriffe ausnutzen</h4>
<p>Eine Zange ist etwas tolles. Nicht nur das Werkzeug kann super zupacken, auch mit unseren Händen können wir Zangengriffe nehmen. Gerade im löchrigen Fels finden sich immer wieder zwei Löcher, die alleine unhaltbar, zusammen als Zange genommen aber recht stabil sind. So auch im folgenden: Den Griff habe ich bei meinem Versuch lediglich als <strong>Seitgriff</strong> genommen. Das <strong>erschwert die Pendelbewegun</strong>g, die von rechts nach links nötig war, sehr, da der Griff so ja fast ausschließlich nach links belastet wird. Der Griff war aber doch so gut, dass das auch ohne Probleme ging, ökonomischer wäre es dennoch, wie auf Bild zwei zu sehen, mit einer Zange gewesen. Der Zangengriff gibt einfach einen viel besseren Kraftschluss. <strong>Also merke: Dort wo eine Zange ist, versuche sie zu nutzen.</strong></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01042.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2435" title="DSC01042" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01042.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01043.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2436" title="DSC01043" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01043.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a></p>
<h4>Ausnutzen von Schwung</h4>
<p>Bei den folgenden zwei Bildern sieht man einen Boulderer, der an einer wirklich fiesen kleinen Kante (rotes Problem) einen <strong>Griffwechsel</strong> machen muss (ein Dyno zu dem roten Marsgriff geht wirklich nicht). Dabei geht unweigerlich die <strong>Tür auf</strong> und man muss die rechte Hand loslassen und mit dem linken Daumen gleich mit drauf gehen (kleine Zange). <strong>Dabei schwingt man nach rechts und fasst gleich wieder den Marsgriff und stabilisiert sich dort</strong>. <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01060.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2437 alignleft" title="DSC01060" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01060.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01061.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2440" title="DSC01061" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01061.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Leichtere und kleinere Boulderer haben hier den Vorteil, dass sie nicht so stark rauspendeln und kompakter an der Wand stehen. Auch die kleine Leiste ist sicherlich für einen recht leichten Boulderer mit dünnen Fingern viel besser zu halten. Man darf hier die Tür nicht so stark aufgehen lassen und den so gering wie möglich gehaltenen Schwung trotzdem gleich mit zum nächsten Griff nehmen. Der ist dann wieder gut.<strong> Der Versuch war allerdings nicht erfolgreich, ihm ist der Ar*** einfach zu weit rausgekommen</strong> <strong>:&gt;</strong></p>
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		<title>Stabile Position</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/stabile-position/2115</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 10:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Stabile Position]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Klettern ist wie wir immer wieder feststellen müssen limitiert durch unseren Bewegungsschatz und die Techniken, die wir anwenden. Nur ganz selten reicht einmal die Kraft nicht aus und sollte die Kraftausdauer zu wenig werden, dann haben wir an den vorherigen Zügen nicht genug Energie gespart. Ist zwar etwas überspitzt gesagt, aber im Groben stimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unser Klettern ist wie wir immer wieder feststellen müssen limitiert durch unseren Bewegungsschatz und die Techniken, die wir anwenden. Nur ganz selten reicht einmal die Kraft nicht aus und sollte die Kraftausdauer zu wenig werden, dann haben wir an den vorherigen Zügen nicht genug Energie gespart. Ist zwar etwas überspitzt gesagt, aber im Groben stimmt das so. Wie kriegt man es also hin, mit möglichst wenig Energie möglichst sicher nach oben zu gelangen?</strong></p>
<p>Klettern besteht aus vielen einzelnen Zügen, soweit klar. Wenn man immernur die für einen selbst leichten Routen klettert, kommt man nie dahinter, dass das Klettern sich eigentlich aus verschiedenen Phasen zusammensetzt. Für schwere Routen muss man sich nämlich ordentlich Zeit nehmen, um die bestmögliche Lösung für jede Schwierigkeit zu finden. Mal ist die Stelle leicht und ich brauche mir nicht allzuviel Gedanken zu machen, mal ist die Stelle sackschwer und ich muss stundenlang oder auch Wochen tüfteln, bis ich die richtige Strategie gefunden habe.</p>
<p>Nun aber erstmal zu den einzelnen Phasen der Kletterbewegung, versucht diese einfach das nächste Mal beim Klettern zu erspüren.</p>
<h4>Stabilisierung</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Phase-der-Stabilisierung.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2116" title="Phase der Stabilisierung" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Phase-der-Stabilisierung.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Die stabilste Position ist mit allen vieren an der Wand, Beine ausgespreizt und sicher plaziert. An kleinen Griffen baut man am besten Spannung über den gesamten Körper auf mit Gegenzugtechniken (im Bild hier z.B. Seitgriffe) sodass man nicht nur &#8220;an den Armen hängt&#8221;. Im Bild sieht man auch gleich, dass die eigentliche Stabilisierungsphase schon aufgehoben ist, denn der linke Fuß bewegt sich schon Richtung rechts/oben in eine eingedrehte Position.</p>
<p>Was kann man in der stabilen Position machen? -<strong>Chalken, Clippen, über den nächsten Zug denken, Griff oder Tritte suchen wenn nötig, dem Partner zurufen, dass er jetzt aufpassen soll, fluchen oder ähnliches&#8230;</strong></p>
<h4>Vorbereitung</h4>
<p>Zuerst noch einmal die Position überprüfen: Komme ich so optimal aus der stabilen Phase an den nächsten Griff, oder muss ich mich neu stellen? Wenn ja, stelle dich neu, am besten Füße hoch, dass du dich gut rausdrücken kannst.</p>
<p>Nach dem Stellen kommt die Anspannung um den Zug zu überwinden. Körperspannung ist hier vor allem wichtig, sonst haben die Arme zu viel zu tun. Versuch maximal viel Druck aus den Beinen zu geben, damit du eine Hand loslassen kannst und zum nächsten Griff langst.</p>
<p>Was macht man während der Vorbereitung? <strong>-Fixieren, Konzentrieren!</strong></p>
<h4>Aktion</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Festhalten.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2118" title="Festhalten" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Festhalten.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Nochmal den <strong>Zielgriff fixieren</strong>, dann Hand lösen und mit Spannung nach ihm Greifen. Die Finger fressen sich sofort in den Fels und du <strong>gibst die Körperspannung nicht auf</strong>, sonst machts &#8220;fatz&#8221; und du schmierst ab. Bei dynamischen Zügen muss die Hand genau im &#8220;toten Punk&#8221; der Bewegung den Fels packen, also wenn keine Aufwärts oder Abwärtsbewegung mehr vorhanden ist.</p>
<p>Was macht man in der Phase des Zuges? <strong>-Schreien oder Maul halten und einfach nur anreißen.</strong></p>
<p><strong>Füße so schnell wie möglich in eine Stabile Position bringen</strong>, gegebenenfalls die zweite Hand auch umsortieren.</p>
<p>Jetzt geht das ganze Spiel von vorne los&#8230;</p>
<h4>Nochmal als Bildabfolge</h4>
<div id="attachment_2118" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Festhalten.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2118" title="Festhalten" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Festhalten.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Festhalten</p></div>
<div id="attachment_2120" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/stabile_position_einnehmen.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2120" title="stabile_position_einnehmen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/stabile_position_einnehmen.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Stabile Position suchen und einnehmen</p></div>
<div id="attachment_2121" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Vorbereitung_Griff_fixieren.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2121" title="Vorbereitung_Griff_fixieren" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Vorbereitung_Griff_fixieren.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Griff fixieren, Spannung aufbauen</p></div>
<div id="attachment_2122" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Zug.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2122" title="Zug" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Zug.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Zug! Dann Füße wieder stellen</p></div>
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		<title>Besser Klettern &#8211; Aber Wie? Teil 3</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/besser-klettern-aber-wie-teil-3/1561</link>
		<comments>http://www.klettern-und-bouldern.de/besser-klettern-aber-wie-teil-3/1561#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 09:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[besser Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Frosch]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Tritttechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiter geht&#8217;s mit meiner Reihe übers &#8220;Besser Klettern &#8211; aber wie?&#8221;
Heute befasse ich mich mal mit ein paar Grundregeln, die man nach Möglichkeit beim Klettern Erlernen und Trainieren immer im Hinterkopf haben sollte. Mit der Zeit sollten sich die daraus resultierenden Bewegungsformen automatisieren. Folgende Grundsätze gelten eigentlich immer.
1. Zügig klettern
Bedeutet nichts anderes, als dass man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Weiter geht&#8217;s mit meiner Reihe übers &#8220;Besser Klettern &#8211; aber wie?&#8221;</h4>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/bouldern_am_sellapass.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-1573" title="Mann, Bouldern am Sellapass, Südtirol" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/bouldern_am_sellapass.jpg" alt="" width="540" height="358" /></a>Heute befasse ich mich mal mit ein paar Grundregeln, die man nach Möglichkeit beim Klettern Erlernen und Trainieren immer im Hinterkopf haben sollte. Mit der Zeit sollten sich die daraus resultierenden Bewegungsformen automatisieren. Folgende Grundsätze gelten eigentlich immer.</strong></p>
<h4>1. Zügig klettern</h4>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } -->Bedeutet nichts anderes, als dass man sich nicht zu viel Zeit bei seinem Durchstieg nehmen sollte. Meistens scheitert der Versuch am ewiglangen Rumhängen an einer ungünstigen Position. Man kommt einfach nicht weiter, weil man sich nicht traut oder einfach nicht weiter weiß. Da hilft meistens, die Stelle auszubouldern oder im Vorhinein ein paar Sturztrainings zu absolvieren, um die Angst zu verlieren. Je schneller ich die schwierigen Stellen überklettere, desto früher bin ich wieder an leichteren Stellen, wo ich mich ausruhen kann.</p>
<p>Natürlich meine ich mit schnellem Klettern nicht das hier:</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/besser-klettern-aber-wie-teil-3/1561"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/besser-klettern-aber-wie-teil-3/1561"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<h4>2. Langer Arm</h4>
<p>Nach Möglichkeit sollte man seine Beine belasten und nicht seine Arme und das geht so: Hüfte nah an die Wand, um Belastung hauptsächlich auf die Beine zu bekommen. Außerdem müssen die Arme lang sein (Entlastung Bizeps, der ein schneller und kein ausdauernder Muskel ist).</p>
<div id="attachment_1565" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Frosch1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1565   " title="Frosch1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Frosch1.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bei der Klettertechnik Frosch setzt man sich auf die Beine ab -&gt; maximales Gewicht auf die Beine, Arme werden entlastet.</p></div>
<div id="attachment_1566" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/gebeugte_arme1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1566  " title="gebeugte_arme" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/gebeugte_arme1.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Hier sieht man deutlich, dass die Oberarmbeuger (m. Bizeps, m. Brachialis) stark angespannt sind und nur wenig Gewicht auf den Füßen liegt. Der Körperschwerpunkt zieht an den Armen und ist nicht über den Tritten.</p></div>
<h4>3. Dreipunktregel</h4>
<p>Diese Regel besagt, bevor Weitergetreten oder Gegriffen wird, müssen alle drei anderen Haltepunkte an der Wand fixiert sein. Ein sinnloses Baumelnlassen des Fußes oder Armes führt zu Überlastung und frühzeitigem Ermüden. Ein gezieltes Hängenlassen des Beines kann in manchen Situationen hilfreich sein, aber in den meisten Fällen sollten immer drei Belastungspunkte an der Wand sein. Wenn immer drei Punkte an der Wand sind, tritt die <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/klettertechnik-das-problem-offene-tur/799" target="_blank"><strong>Offene Tür</strong></a> auch weniger häufig und stark auf.</p>
<h4>4. Aus den Beinen steigen</h4>
<p>Ihr seht schon, manche Regeln überschneiden sich einfach. Wichtig für diese Regel ist, dass die Füße immer höher platziert werden sollten, damit man mit den Armen weitergreifen kann. Am Beispiel <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/klettertechnik-frosch/856" target="_blank"><strong>Frosch</strong></a> sieht man ganz hervorragend, wie kraftsparend es sein kann, sich zu 90% aus den Beinen hochzudrücken.</p>
<h4>5. Weich Greifen</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/das-klettern-im-griff-die-greiftechniken/585" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-706" title="Griff" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Griff.jpg" alt="" width="234" height="113" /></a>Je weniger ich den Griff &#8220;auspresse&#8221;, desto mehr spare ich kostbare Kraft. Im Artikel <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/das-klettern-im-griff-die-greiftechniken/585" target="_blank"><strong>&#8220;Klettern im Griff&#8221;</strong></a> habe ich bereits schon beschrieben, worauf es ankommt.</p>
<h4>6. Hüfte an die Wand</h4>
<p>Es wiederholt sich alles&#8230;bringt eure Hüfte immer so nach wie Möglich (bei senkrechten und überhängenden Touren, nicht bei geneigten Wänden) an die Wand. Das benötigt manchmal eine gute Hüftbeweglichkeit und bringt eine Menge. Je näher meine Hüfte (also auch mein Körperschwerpunkt) an der Wand ist, desto mehr Gewicht bringe ich auf die Füße und entlaste damit die Arme.</p>
<h4>7. Beckenarbeit</h4>
<p>Ein bewegliches Becken hilt, das Gewicht von einem auf den anderen Fuß zu bringen. Dies ermöglicht, unbelastet weiterzutreten und sicher zu stehen. Einen guten Kletterer erkennt man daran, dass er sich viel an der Wand bewegt (natürlich sinnvoll).</p>
<h4>8. Optimale Geländeausnutzung</h4>
<ul>
<li>Ruhestellen zum Schüttel und Pausieren nutzen</li>
<li>Spreizen und Stützen statt an den Armen hängen</li>
<li>Alle Tritte und Griffe nehmen statt große Züge</li>
<li>Richtige Tritt und Griffwahl bzw. auch die richtie Zugrichtung wählen</li>
<li>Die Route vorher eingehend studieren und sich schonmal überlegen, wo man schnell sein muss und wo man pausiert.</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<h4>9. Nicht überstreckt Clippen</h4>
<p>Viele haben Angst vor dem Fallen. Deshalb wird häufig in überstreckten Positionen (ausgestreckte Beine und Arme) das Seil in die Expresse geclippt. Vermeidet, euch länger in ausgestreckter Position an der Wand zu befinden. Dies ist alles andere als kraftsparend und ihr verliert den Halt der Füße. Außerdem können dabei fiese Stürze und Grounder zustande kommen. Also Vorsicht!</p>
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		<item>
		<title>Wie verhindert man die Offene Tür?</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/wie-verhindert-man-die-offene-tur/1367</link>
		<comments>http://www.klettern-und-bouldern.de/wie-verhindert-man-die-offene-tur/1367#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypter]]></category>
		<category><![CDATA[besser Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamo]]></category>
		<category><![CDATA[Eindrehen]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[offene Tür]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten ja schon einmal das Thema Offene Tür und wie es dazu kommt. Nun erkläre ich euch, wie man aus dieser Misere herauskommt, also Lösungsstrategien für die Offene Tür.
Nochmal zur Erinnerung 



Das ist die Offene Tür. Eine Offene Tür entsteht, wenn die Summe der  Griffhaltepunkte und die Summe der Tritthaltepunkte nicht Lot gerecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir hatten ja schon einmal das Thema <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/klettertechnik-das-problem-offene-tur/799" target="_blank">Offene Tür</a> und wie es dazu kommt. Nun erkläre ich euch, wie man aus dieser Misere herauskommt, also Lösungsstrategien für die Offene Tür.</strong></p>
<h4>Nochmal zur Erinnerung<strong> </strong></h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Offene-Tür1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-803" title="Offene Tür1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Offene-Tür1.jpg" alt="" width="185" height="280" /></a></p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2009/12/Offene-T%C3%BCr2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft" title="Offene Tür2" src="../wp-content/uploads/2009/12/Offene-T%C3%BCr2.jpg" alt="" width="185" height="280" /></a></p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2009/12/Offene-T%C3%BCr3.jpg" target="_blank"><img title="Offene Tür3" src="../wp-content/uploads/2009/12/Offene-T%C3%BCr3.jpg" alt="" width="185" height="280" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Das ist die Offene Tür. Eine Offene Tür entsteht, wenn die Summe der  Griffhaltepunkte und die Summe der Tritthaltepunkte nicht Lot gerecht  übereinander stehen (rote Markierung). Man stellt sich dies vor, wie bei einer schief in  den Angeln hängenden Tür, die aufschwingt. Es ist relativ unökonomisch in so einer Position länger zu hängen, denn diese belastet die Arme stark. Versucht man nun, weiterzugreifen und löst dazu eine Hand, klappt die Tür auf. Dieser Effekt tritt im  Überhang noch deutlich stärker zu Tage.</p>
<h4>1. Lösung: Der Ägypter</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/aegypter.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1503" title="aegypter" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/aegypter.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a></p>
<p>Ihr kennt die Wandmalerei der Ägypter? So oder so ähnlich muss man sich diese Technik vorstellen. Die Ägypter haben ihre Bilder oft in paralleller Bein-/Armhaltung gemalt, sprich wie im Passgang. An der Kletterwand gesehen, b edeutet dies, dass man entweder die rechte oder linke Körperhälfte zur Wand dreht und dabei im Gegensatz zum Eindrehen den wandfernen Fuß als Hauptbelastungspunkt hat. Hier im Bild greife ich hauptsächlich mit der linken Hand und stehe hauptsächlich mit dem linken Fuß. Das würde normalerweise sofort zur offenen Tür führen. Den rechten Fuß stelle ich aber als Gegenpol zur Offenen Tür hinter mich an die Wand bzw. auf einen Tritt. Ich sehe damit also etwa so aus, wie die Gemälde in den Pyramiden <img src='http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Der Ägypter als Lösungsstrategie beim Konkreten Problem.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1507" title="offene_tuer_aegypter_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_1.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1508" title="offene_tuer_aegypter_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_2.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1509" title="offene_tuer_aegypter_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_3.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1510" title="offene_tuer_aegypter_4" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_4.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a></p>
<h4>2. Lösung: Hinter-/Vorderkreuzen</h4>
<p>Bei unserem Beispiel der Offenen Tür klappe ich nach hinten links auf. Das Verkreuzen der Beine stellt manchmal eine elegante Möglichkeit dar, nicht aufzuklappen. Je nach Situation kann hinter oder auch vor dem Standbein das andere Bein gekreuzt werden. Man drückt dann mit der Fußspitze gegen die Wand und verhindert somit das Aufdrehen. Tipp: Auch ein gezieltes Hängenlassen eines Fußes kann manchmal ein gutes Gleichgewicht produzieren und den Druck des anderen Fußes deutlich erhöhen.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Offene-Tür-Hinterkreuzen1.jpg" target="_blank"></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_hinterkreuzen_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1519" title="offene_tuer_hinterkreuzen_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_hinterkreuzen_1.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><img class="alignleft size-full wp-image-1516" title="Offene Tür - Hinterkreuzen1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Offene-Tür-Hinterkreuzen1.jpg" alt="" width="150" height="200" /><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Offene-Tür-Hinterkreuzen2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1517" title="Offene Tür - Hinterkreuzen2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Offene-Tür-Hinterkreuzen2.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a></p>
<h4>3. Lösung: Trittwechsel und Eindrehen</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/eindrehen.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1522" title="eindrehen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/eindrehen.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Das Eindrehen kennzeichnet sich durch eine Körperverdrehung und eine seitliche Stellung an der Wand. Hauptbelastungspunkt der Tritte ist im gezeigten Bild mein rechter Fuß. Hauptzugpunkt  ist die linke Hand, die einen Seitgriff hält. Dadurch kommt eine Körperverwringung zustande, die mich stabilisiert und ohne viel Bemühungen aufrichten lässt. Um ein Herausdrehen zu vermeiden, stellt man den anderen Fuß (vorne oder hinten) an die Wand oder auch auf einen Tritt. Meine rechte Hand kann nun völlig entlastet zu einem weit entfernten Griff reichen.</p>
<p>Mit dem Eindrehen nutzt man die gesamte Körperspannweite und steht sehr stabil und wandnah. Es ist eine DER Techniken im senkrechten und überhängenden Gelände. Merke: linker Fuß und rechte Hand (bzw. rechter Fuß und linke Hand) sind die Hauptbelastungspunkte dieser Technik. Unterstützend wird der andere Fuß aufgestellt oder gegen die Wand gedrückt.</p>
<p><strong>Das Eindrehen beim bekannten Problem.</strong></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_0.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1525" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_0" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_0.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1526" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_1.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1527" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_2.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1528" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_3.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a></p>
<p>Hier geht noch eine Technik dem Eindrehen voraus. Ich muss bevor ich den Seitgriff halten kann, einen Trittwechsel vollziehen. Dieser verläuft dynamisch durch Umspringen auf dem Tritt. Danach stelle ich meinen linken Fuß weit rüber an die Wand, um ein Pendeln zu vermeiden. Nun drücke ich mich aus meinem rechten Bein heraus und kann weit nach oben greifen.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1533" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_4" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_4.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_5.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1534 alignleft" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_5" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_5.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_6.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1535" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_6" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_6.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_7.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1536" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_7" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_7.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_8.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1537" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_8" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_8.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a></p>
<p>Das Ganze jetzt noch einmal von der Seite. Hier sieht man noch einmal schön den nötigen Trittwechsel um mit der linken Hand in der richtigen Richtung Zug am Griff aufbauen zu können.</p>
<h4>4. Lösung: Dynamisches Überwinden</h4>
<p><strong><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/der-dynamo/1245" target="_blank">Den Dynamo und seine Vorteile und Nachteile habe ich bereits hier beschrieben.</a></strong></p>
<p>Der Dynamo ist relativ kraftsparend und schnell. Mann kann so längere Züge rasch überwinden. Nur muss man sich im Klaren sein, dass ein Dynamo endgültig ist, sprich man hält den Griff oder man fliegt. Man sollte also genau überlegen, ob der anvisierte Griff gut ist und sich der Dynamo lohnt.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1540" title="offene_tuer_dynamisch_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_1.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1541" title="offene_tuer_dynamisch_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_2.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1542" title="offene_tuer_dynamisch_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_3.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1543" title="offene_tuer_dynamisch_4" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_4.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a></p>
<h4>5. Lösung: Heelhook</h4>
<p>Wenn sich die Möglichkeit bietet, sind weitere Techniken sehr sinnvoll und kraftsparend. Eine davon ist der Heelhook, also das Einhaken mit der Ferse. Besonders wirkungsvoll ist dies an einem Pfeiler oder einer Kante. Man kann hier die Ferse platzieren und durch Ziehen das Herauskippen aus der Wand verhindern und somit völlig unbelastet weitergreifen. Auch zum Ausruhen bietet sich ein Heelhook an, man kann einfach wunderbar damit die Hände entlasten. Achtet darauf, dass ihr den Hool gezielt und langsam setzt. Wenn man in einer solchen Situation abrutscht, gibt das einen sehr rasanten Abgang. Der Schuh muss sehr gut an der Ferse sitzen und keine Luft dazwischen sein. Schnürschuhe sind meist besser aber auch Kletterschlssschuhe können eine super passende Ferse haben. Der Toehook ist natürlich genauso praktikabel, nur in dieser Situation würde man lange nicht so viel Kraft aufbauen können. <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/dachkletterei/868" target="_blank"><strong>Toehooks bieten sich vor allem im Dach an.</strong></a></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1544" title="offene_tuer_heelhook_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_1.jpg" alt="" width="182" height="242" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1545" title="offene_tuer_heelhook_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_2.jpg" alt="" width="182" height="242" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1546" title="offene_tuer_heelhook_4" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_4.jpg" alt="" width="182" height="242" /></a></p>
<p><strong>Hier noch einmal im Detail</strong></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1547" title="offene_tuer_heelhook_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_3.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a></p>
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		<title>Der Dynamo</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/der-dynamo/1245</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 09:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[dynamischer Zug]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamo]]></category>

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		<description><![CDATA[Längenzüge&#8230;ach wie ekelig. Blockiert man nun rauf, dreht man sich ein, hookt man irgendwo seinen Fuß oder lässt man es doch bleiben? Eine der möglichen Techniken zum Überwinden weiter Strecken von Klettergriffen ist der Dynamo.
Ein Dynamo ist ein schwunghafer Kletterzug von Griff zu Griff bei dem der Körper möglichst stark durch die Beine rasch nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Längenzüge&#8230;ach wie ekelig. Blockiert man nun rauf, dreht man sich ein, hookt man irgendwo seinen Fuß oder lässt man es doch bleiben? Eine der möglichen Techniken zum Überwinden weiter Strecken von Klettergriffen ist der Dynamo.</strong></p>
<p>Ein Dynamo ist ein schwunghafer Kletterzug von Griff zu Griff bei dem der Körper möglichst stark durch die Beine rasch nach oben katapultiert wird.</p>
<p>Ich erkläre euch die Stärken und Schwächen eines Dynamos und, wie er geht:</p>
<ol>
<li>Ein Dynamo ist immer endgültig: Sitzt der Griff, so ist alles in Butter, sitzt er nicht: Du landest unten und brauchst einen neuen Versuch.</li>
<li>Ein Dynamo ist kraftsparend, denn ein kurzes Schwungholen aus den Beinen verbraucht sehr wenig wertvolle Haltekraft der Hände, die man beim Blockieren oder vielen Zwischengriffen aufwenden würde.</li>
<li>Ein Dynamo muss präzise sein und in einer Art Körperwelle ablaufen, dazu gleich mehr.</li>
<li>Dynamos sind nur dann sinnvoll, wenn kein leichterer Weg zum Ziel führt und sehen auch nur dann richtig gut aus, wenn man einen  sonst nicht zu überwindenden Abstand der Griffe vorfindet.</li>
</ol>
<h4>Und so geht&#8217;s</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1246" title="Dynamo1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo1.jpg" alt="" width="390" height="299" /></a></p>
<p>Ihr hängt in der Wand an einem oder zwei möglichst guten Griffen und fixiert den Zielgriff mit euren Sehorganen. Um ordentlich Schwung holen zu können, platziert ihr die Füße möglichst weit oben, sagen wir in etwa auf Schwerpunkthöhe (Popo :&gt;)</p>
<p>Wichtig ist nun, dass ihr ausreichend Schwung bekommt, als lasst die Arme lang und wippt vielleicht zusätzlich als Ausholbewegung nach unten. Nun kommt der Schub aus den Beinen, die euch nach oben drücken.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1247" title="Dynamo2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo2.jpg" alt="" width="390" height="281" /></a>Die Beine drücken euch nach oben, die Arme ziehen natürlich in die selbe Richtung. Achtet darauf, dass ihr am Anfang der Bewegung raumgreifend euch beinahe von der Wand abstoßt und nach kurzer Beschleunigungsfahrt dann stärker mit den Händen wieder an die Wand zieht. Dies sieht dann seitlich wie eine Art &#8220;Wellenbewegung&#8221; des Körpers aus. Hat den Vorteil, dass man am Anfang stark mit den Beinen drücken kann und nicht von der Wand gestört wird und sich beim Wiederheranziehen an die Wand automatisch streckt und möglichst lang macht, um den Griff zu erreichen.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1248" title="Dynamo3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo3.jpg" alt="" width="390" height="320" /></a>Ok, ihr habt ausreichend Beschleunigt und müsst euch nun auf den Zielgriff konzentrieren. Eure Hand, die Weitergreifen möchte, fährt nah an der Wand nach oben und legt im Umkehrpunkt der Bewegung (dort, wo ihr keine Geschwindigkeit mehr nach oben oder unten, also die maximale Höhe erreicht habt) auf den Griff auf. Versucht dabei, an der Wand zu bleiben und nicht herauszukippen. Körperspannung ist also gefragt!</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1249" title="Dynamo4" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo4.jpg" alt="" width="390" height="308" /></a>Uff&#8230; geschafft&#8230; jetzt nur nicht loslassen! Schnell weiter heißt nun die Devise, man hängt so ziemlich stark an den Armen (oder dem einen Arm) und sollte sich nun schnell wieder ordentlich auf die Füße stellen.</p>
<h4>Kleines Spiel</h4>
<p>Nette Übung für einen Wettkampf während der Kletterpause: Wer schafft es vom definierten Griff möglichst hoch an der Wand mit beiden Händen anzuschlagen? Durch chalken der Fingerspitzen wird gemessen.</p>
<h4>Der Doppeldynamo</h4>
<p>Natürlich gibt der obere Griff es auch her, dass man gleich mit zwei Armen dran springt. Ist meist beim Kletter nicht der Fall, da gerade am Naturfels die Griffe sich nicht so oft für beide Hände gleichzeitig anbieten. Aber der Vollständigkeit halber habe ich mir auch noch ne andere Stelle gesucht, um dies optisch euch näher zu bringen. Bewegungsabfolge ist prinzipiell die selbe, nur muss man sich gleichzeitig mit beiden Armen vom Griff loslösen, was etwas Übung braucht, da das nicht so natürlich von statten geht.</p>
<h4>1.</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Doppeldynamo1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1250" title="Doppeldynamo1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Doppeldynamo1.jpg" alt="" width="260" height="390" /></a>Hier sieht man noch einmal schön die hohen Füße. In etwa am Körperschwerpunkt aufgesetzt können sie ordentlich Schub leisten (vorausgesetzt, man hat etwas Power in den Beinen und nicht nur riesige Ober und Unterarme :&gt;)</p>
<h4>2.</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Doppeldynamo2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1252" title="Doppeldynamo2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Doppeldynamo2.jpg" alt="" width="260" height="390" /></a>Es wird wieder beschleunigt und nach einer kurzen Ausholphase wird der gesamte Körper wieder an die Wand herangezogen. Ich befinde mich gerade beim Heranziehen und habe meinen Zielgriff mit den Augen (noch nicht mit den Händen) fixiert. Gleicht lösen sich die Hände und schnappen entlang der Wand nach oben.</p>
<h4>3.</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Doppeldynamo3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1253" title="Doppeldynamo3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Doppeldynamo3.jpg" alt="" width="260" height="390" /></a>Rutschige Struktur für einen Dynamo! Nun sieht man auch, warum man schnellstmöglich die Beine wieder hochbekommen sollte. Denn nun tragen die Beine kaum mehr Gewicht und in meinem Fall baumeln sie sogar in der Luft.</p>
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		<title>Klettertechnik &#8211; Frosch</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 09:25:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Frosch]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>

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Der Frosch
Der Grasfrosch (Rana temporaria) gehört zur Gattung der Echten Frösche in der Familie der Echten Frösche. Weitere, allerdings kaum mehr gebräuchliche Trivialnamen sind unter anderem „Taufrosch“ und „Märzfrosch“. Zusammen mit ähnlich aussehenden und ebenfalls eher terrestrisch lebenden Arten wie dem Springfrosch und dem Moorfrosch wird er außerdem unter dem Sammelbegriff „Braunfrösche“ geführt. (Quelle: Wikipedia)

&#8230;Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-857" title="frosch" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/frosch-300x224.jpg" alt="frosch" width="300" height="224" /></p>
<h4>Der Frosch</h4>
<p><em>Der <strong>Grasfrosch</strong> (<em>Rana temporaria</em>) gehört zur Gattung der <a title="Echte Frösche (Gattung)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Fr%C3%B6sche_%28Gattung%29">Echten Frösche</a> in der Familie der <a title="Echte Frösche (Familie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Fr%C3%B6sche_%28Familie%29">Echten Frösche</a>. Weitere, allerdings kaum mehr gebräuchliche Trivialnamen sind unter anderem „Taufrosch“ und „Märzfrosch“. Zusammen mit ähnlich aussehenden und ebenfalls eher terrestrisch lebenden Arten wie dem <a title="Springfrosch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Springfrosch">Springfrosch</a> und dem <a title="Moorfrosch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moorfrosch">Moorfrosch</a> wird er außerdem unter dem Sammelbegriff „<a title="Braunfrösche" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Braunfr%C3%B6sche">Braunfrösche</a>“ geführt. (Quelle: Wikipedia)<br />
</em></p>
<p>&#8230;Was is denn das schon wieder, seid ihr im falschen Film? &#8211; Der allgemeine Grasfrosch hat wenig mit Klettern zu tun, aber es gibt ja auch viele Frösche, die Saugnäpfe an den Händen haben und damit die Scheiben ihres Terrariums bestens raufklettern können&#8230; das ist damit aber gar nicht gemeint, wenn auch die Klettertechnik, auf die es jetzt ankommt ihren Namen vom froschartigen Aussehen der Bewegung hat.</p>
<p>In den Kletterschulen bekommt man immer wieder eingetrichtert, die Arme so lang wie möglich zu halten, um Kraft zu sparen. Und auch aus den Beinen soll der Vortrieb nach oben kommen, nicht aus den Armen Klettern&#8230; Das ist ja alles schön und gut, aber konkret ist anders. Eine konkrete Klettertechnik ist der Frosch.</p>
<h4>Das Problem</h4>
<p>Die Tritte sitzen ziemlich weit oben und wir haben den ersten Fuß gesetzt. Ein Aufstehen auf dem einen Fuß, der noch dazu sehr weit oben ist, geht nur mit erheblichem Kraftaufwand der Arme.</p>
<h4>Die Lösung</h4>
<p>Auch der zweite Fuß wird nach oben gebracht und man &#8220;setzt&#8221; sich auf die Fersen, so gut es eben geht. Bei dieser Klettertechnik muss also die Beweglichkeit der Beine sehr gut sein, vor allem an glatten Wänden. Ein Kletter-Spagat an der Wand sozusagen. Ich habe euch das mal an einer Kante im Boulderkeller vorgemacht. Wichtig ist eben, dass die Arme lang bleiben und Kraft an diesem kleinen Scheißgriff gespart wird.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frosch1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-859" title="Frosch1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frosch1-199x300.jpg" alt="Frosch1" width="199" height="300" /></a></p>
<h4>Der Erfolg</h4>
<p>Nun kann ich ganz gemütlich genau das umsetzen, was mein Kletterlehrer mir gesagt hat: Lange Arme und aus den Beinen klettern, ökonomisches Klettern eben. Ich stehe also ganz leicht aus der Kraft beider Beine auf.</p>
<h4><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frosch2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-861" title="Frosch2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frosch2-199x300.jpg" alt="Frosch2" width="199" height="300" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frosch3.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-862" title="Frosch3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frosch3-199x300.jpg" alt="Frosch3" width="199" height="300" /></a>fertig ist der Frosch <img src='http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </h4>
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