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	<title>Klettern &#38; Bouldern &#187; Klettertechnik</title>
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	<description>Klettertraining, Tipps und Tricks rund um den Kletteralltag</description>
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		<title>Tipps und Tricks beim Bouldern 5</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 07:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[diagonalisieren]]></category>
		<category><![CDATA[durchtauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Tritttechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Dinge gehen leichter, wenn man sie sich vorher vergegenwärtigt, sozusagen gründlich im Geiste damit beschäftigt. So auch mit folgenden Technikfinessen, die man mehr oder weniger in Kletterrouten oder Bouldern automatisch macht. Wenn man dannmal ein Problem hat, dass absolut unlösbar scheint, sollte man sich eben genau solche Techniken nochmal vor Augen führen und vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Dinge gehen leichter, wenn man sie sich <span style="text-decoration: underline;">vorher</span> vergegenwärtigt, sozusagen gründlich im Geiste damit beschäftigt. So auch mit folgenden Technikfinessen, die man mehr oder weniger in Kletterrouten oder Bouldern automatisch macht. Wenn man dannmal ein Problem hat, dass absolut unlösbar scheint, sollte man sich eben genau solche Techniken nochmal vor Augen führen und vielleicht fällt dann doch der Groschen!?</strong></p>
<h4>Durchtauchen</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/05/Durchtauchen.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2880" title="Durchtauchen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/05/Durchtauchen.jpg" alt="" width="155" height="259" /></a>Wie man in den anderen Tipps erfahren konnte, geht es beim Klettern hauptsächlich darum, den Körperschwerpunkt unter die Griffe bzw. über die Tritte zu bringen. Nur so bekomme ich den optimalen Druck auf die Strukturen und kann vielleicht auch den Oberkörper (die Arme!) besser entlasten.</p>
<p>Der Witz beim Durchtauchen ist folgender: Man muss die Griffe nach unten belasten, um diese halten zu können, kommt aber nicht unter den Griff &#8211; Wir stellen uns eine Querung vor, in der die Griffe und Tritte vertikal nicht weit auseinander sind. Man muss sich für solch eine Situation ziemlich zusammenfalten und schauen, dass man überhaupt die Griffe noch gescheit nach unten belasten kann. Ziemlich oft fatzt man dann einfach von den Griffen ab und schimpft darüber, dass jetzt die kleineren Kletterer wieder einen Vorteil haben&#8230;</p>
<p><strong>Probiert nun folgendes: </strong>In solch einer Passage bleiben die Füße an Ort und Stelle und ihr klettert mit den Händen weiter. Lasst bewusst die Arme lang und hockt auf einem Bein ab. Versucht über seitliches Ziehen der Füße euch in der Wand einzukrallen und an die Wand zu ziehen. Die Bewegung geht nun in einem nach unten zeigenden Bogen unter dem schwierigen Griff &#8220;hindurch&#8221; und auf der anderen Seite &#8220;taucht&#8221; ihr wieder auf. Natürlich können hierfür auch die Füße schon vorher dort drüben platziert oder auch ein Spreizen gemacht werden (extreme Beweglichkeit notwendig, meist kommt man recht weit aus der Wand dadurch).</p>
<p>Zum Durchtauchen gehört, dass man eine gute Beweglichkeit in der Hüfte hat und das Gefühl für die Tritte nicht verliert. Sucht euch einen schwierigen Volumen und Sloperboulder in der Boulderhölle bei dem man die Griffe einfach nicht halten kann. Nun probiert alle Tritte durch, zieht euch mit den Füßen ran an die Wand und versucht, optimal unter die Griffe zu kommen, irgendwann klappt&#8217;s.</p>
<h4>Diagonale</h4>
<p>Eine wichtige Regel im Klettern ist das Diagnolasieren. Ganz einfach: Klettert mal eine Route nur mit immer 2 Punkten an der Wand: Linke Hand greift, rechter Fuß wird gestellt, linkes Bein und rechter Arm werden hängen gelassen. Sehr oft kommt es nun automatisch zu Blockierern oder auch zum Eindrehen. Das Eindrehen ist recht ökonomisch, das Blockieren meist bei hoch zu setzenden Tritten erfolgreich. Das Ganze funktioniert auch gut im Dach beim Bouldern. Immer rechte Hand und linker Fuß bzw. umgedreht an der Wand behalten und kurz ausharren.</p>
<p>Eine Diagonale Kletterstellung gibt automatisch Spannung im Körper und man produziert keinen Angelpunkt bei dem die Tür aufgehen kann. Probiert ruhig mal immer den rechten Fuß und die rechte Hand zu belasten und dabei die beiden linken Gliedmaßen zu entlasten (natürlich auch seitenverkehrt). Nun wird euch oft die Tür aufgehen.</p>
<p>Macht man sich das bewusst und klettert mal mit absicht Bedacht auf die Diagonalität beim Klettern, wird man sicherlich in persönlich anspruchsvolleren Routen schneller zum Erfolg kommen.</p>
<p><strong>Übung für&#8217;s Diagonalisieren:</strong> Hängt euch ins Dach mit guten Henkeln und guten Tritten. Nun hängt euch nur an linken Arm und rechtes Bein und wechselt von dieser Position aus zum rechten Arm und linken Bein. Das ständige Hin und Her verlangt der Körpermitte einiges ab. Zu leicht? &#8211; Wählt schwierigere Griffe, die Tritte sollten gut sein.</p>
<h4>Hoch Ansteigen</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/05/Hoch_Ansteigen.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2883" title="Hoch_Ansteigen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/05/Hoch_Ansteigen.jpg" alt="" width="140" height="235" /></a></p>
<p>Ganz oft kann man das beobachten: Die Leute stehen viel zu gestreckt an  der Wand, gerade im leichten bis schweren Überhang fatal, denn man  bekommt kaum Druck auf die Füße und muss seinen ausgestreckten Körper  stabilisieren. <strong>Übung zur Wahrnehmung:</strong> Geht in die  Liegestützposition, Füße erhöht auf dem Bett. Nun das selbe nur mit  Schienbeinen auf dem Bett. Was ist leichter zu halten? Dumme Frage, ja,  aber wieso machen wir das nicht auch so beim Klettern, da wo es sinnvoll  ist?</p>
<p>Der Clou der ganzen Sache ist, dass man mit einem tiefen Fuß und einem hohen Fuß seitlich gesetzt eine Menge an Möglichkeiten hat, Körpergewicht zu übernehmen. Der tiefe Fuß nimmt Gewicht auf, der hohe, seitliche auch und kann zusätzlich eine offene Tür effektiv verhindern. An einem geeigneten Tritt kann nun auch der hohe Fuß wunderbar ziehen und somit die Körpermitte näher an die Wand bringen. Außerdem ist das abgehockte Sitzen auf dem erhöhten Bein eine wunderbare gelegenheit, zu Schütteln und sich kurz auszuruhen.</p>
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		<title>Deadpoint</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 12:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Deadpoint]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamo]]></category>
		<category><![CDATA[Körperwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Deadpoint, eine Technik, die wie kaum eine andere nach wilder Akrobatik klingt. Dabei sagt der &#8220;Tote Punkt&#8221; nichts wieder aus, dass genau im Scheitelpunkt einer Bewegung, im kurzen Moment der Schwerelosigkeit, gegriffen werden sollte.
Am deutlichsten wird dies bei Dynamos. Ein Dynamo, sagt man, ist endgültig, d.h. die Bewegung klappt oder sie klappt nicht und man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deadpoint, eine Technik, die wie kaum eine andere nach wilder Akrobatik klingt. Dabei sagt der &#8220;Tote Punkt&#8221; nichts wieder aus, dass genau im Scheitelpunkt einer Bewegung, im kurzen Moment der Schwerelosigkeit, gegriffen werden sollte.</strong></p>
<p>Am deutlichsten wird dies bei Dynamos. Ein Dynamo, sagt man, ist endgültig, d.h. die Bewegung klappt oder sie klappt nicht und man fällt. Vielleicht kann man sich auch abfangen, aber wenn ein Dynamo wirklich am Limit ist, gibt es meist nur die zwei Ausgänge.</p>
<p>Zum Ablauf: Beide Hände und Füße sind an der Wand, eine Ausholbewegung leitet den Schwung zum anvisierten Griff ein, der KSP wird also gesenkt um dann besser beschleunigt werden zu können. Die Beschleunigung erfolgt zuerst mit der Hüfte, der Oberkörper zieht nach und erst kurz vor dem Ende der Bewegung löst sich die zum Greifen destinierte Hand und schnellt zum Griff. Wie bei einem Pendel wird der Körper gegen Ende der Bewegung immer langsamer und kommt schließlich zum Stillstand.<strong> Dies ist der Moment der Platzierung der Finger und es bleibt genug Zeit, um den Griff zu antizipieren und ihn optimal zu greifen. </strong>Nun beschleunigt der Körper wieder zurück (wie ein Pendel) und man versucht die neue Kletterposition zu stabilisieren. Vielleicht kommt ein oder beide Beine, man gleicht mit der Hüfte den Schwung aus oder man schreit einfach nur :&gt;</p>
<p>Im Toten Punkt zu greifen ist immer anders, <strong>jede Griffkombination, die Entfernung der Griffe und Tritte, die Neigung etc. erfordert eine speziell abgestimmte Bewegung. Man darf nicht zu wenig beschleunigen, sonst erreicht man den Griff nicht. Zu viel ist aber auch nicht gut, sonst kann man nur imer wieder herunterfallen den Griff belasten und fatzt wahrscheinlich ab. Der KSP sollte möglichst nahe an der Wand sein, sonst zieht es die Finger regelrecht vom Griff. Übung macht hier den Meister!</strong></p>
<div id="attachment_2700" class="wp-caption aligncenter" style="width: 609px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2700 " title="Deadpoint1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint1.jpg" alt="" width="599" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Dynamo 1 - Hier mache ich das Ganze extre langsam vor. Man sieht schön die Ausholbewegung, lange Arme und ein spätes Greifen. Wo ist aber der Fehler und warum?</p></div>
<div id="attachment_2701" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint2.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2701 " title="Deadpoint2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint2.jpg" alt="" width="425" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Dynamo 2 - Hier das Ganze wirklich dynamisch. Was ist besser?</p></div>
<p style="text-align: center;">
<h4>Auflösung</h4>
<div id="attachment_2705" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint1_gescheitert.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2705 " title="Deadpoint1_gescheitert" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint1_gescheitert.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Dynamo 1</p></div>
<p>Dynamo Nummer 1 ist langsam gemacht worden. Ich habe damit nicht den optimalen Schwung und kommt mit meinem Körper nicht nahe genug an die Wand ran. Kompensatorisch streckt sich der Arm wodurch er nichtmehr so gut federn kann. die zwei Sachen haben zur Folge, dass ich vom Griff wegfatze.</p>
<p>Dynamo Nummer 2 führt mich richtig an die Wand ran. In der Zurückpendelbewegung kann ich noch den Arm strecken, um ein wenig Schwung abzufangen. Im Deadpoint hatte ich durch meine optimale Streckung des Körpers genug Zeit, den Griff richtig zu greifen.</p>
<div id="attachment_2706" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint2_geschafft.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2706 " title="Deadpoint2_geschafft" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint2_geschafft.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Dynamo 2</p></div>
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		<title>Die Körpermitte</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/die-korpermitte/2319</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 11:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamo]]></category>
		<category><![CDATA[Frosch]]></category>
		<category><![CDATA[Körperschwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Stabile Position]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bedeutet die Körpermitte?
Eigentlich meine ich damit den Körperschwerpunkt (KSP). Im Grunde kann man sagen, dass dieser frontal (von vorne) gesehen etwa in Höhe des Bauchnabels liegt und in der Mitte des Körpers von der seitlichen Ansicht her. Physikalisch betrachtet ist der Schwerpunkt der Punkt, an dem ein Körper gehalten wird und dann sich alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2692" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/adam_ondra_euro_climbing.com_.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2692" title="adam_ondra_euro_climbing.com" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/adam_ondra_euro_climbing.com_.jpg" alt="" width="350" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Adam Ondra, Quelle www.euroclimbing.com</p></div>
<h4>Was bedeutet die Körpermitte?</h4>
<p>Eigentlich meine ich damit den Körperschwerpunkt (KSP). Im Grunde kann man sagen, dass dieser frontal (von vorne) gesehen etwa in Höhe des Bauchnabels liegt und in der Mitte des Körpers von der seitlichen Ansicht her. Physikalisch betrachtet ist der Schwerpunkt der Punkt, an dem ein Körper gehalten wird und dann sich alle Kräftevektoren aufheben, der Körper sich also nicht von allein dreht oder um eine Achse rollt. Natürlich ändert sich das Ganze etwas, je nachdem wieviel die Arme oder Beine ausgestreckt/gebeugt sind.</p>
<h4>Die Körpermitte beim Klettern</h4>
<p>Beim Klettern geht es in den unteren bis mittleren Schwierigkeitsgraten darum, den KSP möglichst immer ruhig und sicher zu halten und die meiste Gewichtskraft auf die Füße zu verlegen. Prinzipien dazu habe ich schon erklärt: Unter den Schwerpunkt treten, <a title="Stabile Position" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/stabile-position/2115" target="_blank"><strong>Stabile Position</strong></a> etc. Es kann auch sein, dass ich die Stabile Position bewusst auflöse und mich dynamisch frontal bewege, hat hier aber nix zu suchen.</p>
<p><strong>Spezielle Techniken wie <a title="Dynamo" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/der-dynamo/1245" target="_blank">Dynamos</a> müssen vom Standpunkt des KSP aus betrachtet werden.</strong> Der KSP wird mittels &#8220;Körperwelle&#8221; zuerst über die Beine beschleunigt und über die Arme am Ende der Schwungbewegung wieder an die Wand geführt. Im sog. &#8220;toten Punkt&#8221;, in dem der KSP weder steigt noch fällt, muss gegriffen werden, damit die Hand sofort greifen kann und nicht wieder vom Griff gezogen wird.</p>
<p>Gerade auch <strong>seitliche oder diagonale</strong> Dynamos erfordern eine gezielte Bewegung des KSP. Hierzu hilft es, wenn man sich vereinfacht den KSP als seine Hüfte betrachtet und versucht, wie beim Tanzen die Hüfte zu schwingen. In der Bilderabfolge lässt sich das besser erklären:</p>
<div id="attachment_2693" class="wp-caption aligncenter" style="width: 512px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Hüftbewegung.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2693 " title="Hüftbewegung" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Hüftbewegung.jpg" alt="" width="502" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die Hüftbewegung leitet den Kletterzug ein. Es wird versucht, den KSP über das rechte Bein zu bekommen und dann den Oberkörper folgen zu lassen.</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Der KSP sollte beim Klettern und in Ruhepositionen möglichst auch immer nah an der Wand sein und die Standfläche so optimal wie möglich weg von der Wand. </strong>Dies erreicht man, indem man die Fersen möglichst nicht zur Wand dreht, sondern von der Wand weg (sicherlich nicht in allen Situationen machbar). Zusätzlich sollte die Hüfte nah an der Wand sein. Dies erreicht man z.B. auch in der Klettertechnik <a title="Frosch" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/klettertechnik-frosch/856" target="_blank"><strong>Frosch</strong></a> ganz gut. Dabei bleiben die Arme lang und die Hüfte rutscht bei guter Beweglichkeit sehr schön an die Wand.</p>
<p>Ein nächster Punkt ist die Mitnahme von Schwung. Gerade beim zügigen Bouldern ist das Lösen eines Körperteils und das Weitergreifen/Treten mithilfe des Schwungs eine Kunst, die nur Profis perfekt beherrschen. Hierzu braucht man ne Menge Erfahrung, ein gutes Auge und natürlich ein perfektes Körperbewusstsein.</p>
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		<title>Tipps und Tricks beim Bouldern 4</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/tipps-und-tricks-beim-bouldern-4/2632</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 10:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Auspendeln]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Hooken]]></category>
		<category><![CDATA[Offen Tür]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt kommt mal wieder was zum Nachmachen und Nachdenken. 
Folgende Situation:
In einer breiten Fußstellung (es existieren keine weiteren Tritte) und  auch breiten Armhaltung möchte man die linke Hand lösen und zur rechten  Greifen. Wenn möglich soll auch gleich noch der Anschlusszug den  Bewegungsfluss nicht unterbrechen.
Lösungsvorschläge
Auspendeln
Auspendeln nennt man dieses recht unökonomische und manchmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jetzt kommt mal wieder was zum Nachmachen und Nachdenken. </strong></p>
<h4>Folgende Situation:</h4>
<div id="attachment_2633" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Breite_Kletterstellung.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2633" title="Breite_Kletterstellung" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Breite_Kletterstellung.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Breite Kletterstellung, es soll mit links an den mit rechts gehaltenen Griff oder direkt weitergegriffen werden</p></div>
<p>In einer breiten Fußstellung (es existieren keine weiteren Tritte) und  auch breiten Armhaltung möchte man die linke Hand lösen und zur rechten  Greifen. Wenn möglich soll auch gleich noch der Anschlusszug den  Bewegungsfluss nicht unterbrechen.</p>
<h4>Lösungsvorschläge</h4>
<h4>Auspendeln</h4>
<div id="attachment_2635" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Auspendeln.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2635" title="Auspendeln" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Auspendeln.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Auspendeln, Bein möglichst angezogen, damit der Lastarm nicht zu groß ist</p></div>
<p><strong>Auspendeln</strong> nennt man dieses recht unökonomische und manchmal unvermeidliche Ausschwingen des Körpers. Das linke Bein verliert durch das Weitergreifen mit Links an Halt und die Tür geht auf. Wichtig dabei ist, den Körper nahe an der Wand zu lassen und alle Schwungelemente (hier hauptsächlich das linke Bein) so kurz wie möglich zu halten. Also ein rein physikalischer Vorgang. Je kürzer der Lastarm, desto kürzer braucht auch der Kraftarm zu sein, ich kann also den Griff leichter halten. Wenn ich vorher von unökonomisch sprach, so bezieht sich das auf die meisten Situationen des Kletterns. Manchmal geht es aber nicht anders (z. B. bei einem weitern Schnapper) und man kann nur durch geschicktes Auspendeln ein Problem bewältigen.</p>
<h4>Hooken</h4>
<div id="attachment_2645" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Weitergreifen.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2645 " title="Weitergreifen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Weitergreifen.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Das Weitergreifen fällt beim Hook am leichtesten und man bleibt im Fluss</p></div>
<div id="attachment_2639" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Hooken.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2639" title="Hooken" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Hooken.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der Hook ist eine schöne Technik, für die man viel Beweglichkeit braucht</p></div>
<p>Hooken ist beim Bouldern sehr oft sehr wichtig. Meist wird ein Zug erst durch einen geschickt plazierten Hook möglich. So kann man auch in dieser Situation ganz einfach die offene Tür verhindern und dann sogar gleich eins höher greifen.</p>
<h4>Abhocken</h4>
<div id="attachment_2642" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Abhocken.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2642" title="Abhocken" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Abhocken.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Abhocken bringt den KSP schön nah an die Wand und das Gewicht auf die Beine</p></div>
<p>Eine weitere Möglichkeit das Herausschwingen zu verhindern ist, seinen <strong>Körperschwerpunkt sehr nah an die Wand</strong> zu bekommmen. Gerade in dieser Position bietet sich es an, den KSP zu senken, die Hüfte nah an die Wand zu pressen und sogar mit den Oberschenkeln Druck auf die Wand auszuüben. Dadurch entsteht nur geringfügig eine offene Tür und man kann relativ relaxed weitergreifen.</p>
<h4>Fußwechsel</h4>
<div id="attachment_2643" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Fußwechsel.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2643 " title="Fußwechsel" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/12/Fußwechsel.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Fußwechsel bringt Gewichtsverlagerung. Die Tür geht nichtmehr auf.</p></div>
<p>Etwas aufwendiger und gerade an einem Pfeiler nicht so sehr effektiv ist der Fußwechsel. Weniger effektiv deswegen, weil ich nun mein rechtes Bein frei habe und eigentlich gegen die Wand drücken möchte, damit die Tür nicht aufgeht. Dies kann ich aber an dem Pfeiler nur relativ schlecht. Nichtsdestotrotz haut es ganz gut hin, da man nun am rechten Arm und auf dem linken Fuß stabil steht. Ein Weitergreifen geht nun ganz leicht.</p>
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		<title>Tipps und Tricks beim Bouldern 3</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/tipps-und-tricks-beim-bouldern-3/2461</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 12:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>

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		<description><![CDATA[So da bin ich wieder. Eine neue Woche ein neues Glück und mir gehen noch nicht die Ideen aus&#8230;
Andere Körperteile
Wer behauptet, dass man nicht mit Ellbogen, Unterarm, Knie, Po oder sonstigen Körperteilen klettert!? Man wäre doch blöd, wenn man eine sich anbietende Situation nicht ausnützen würde! Eine solche Situation zeigte sich mir beim letzten Besuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So da bin ich wieder. Eine neue Woche ein neues Glück und mir gehen noch nicht die Ideen aus&#8230;</strong></p>
<h4>Andere Körperteile</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01048.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2462 alignleft" title="DSC01048" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01048.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01049.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2463" title="DSC01049" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01049.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Wer behauptet, dass man nicht mit Ellbogen, Unterarm, Knie, Po oder sonstigen Körperteilen klettert!? Man wäre doch blöd, wenn man eine sich anbietende Situation nicht ausnützen würde! Eine solche Situation zeigte sich mir beim letzten Besuch der Boulderwelt. Der schwarze Boulder kann ohne und mit Kante der Wand gemacht werden, ich bin aber der Meinung, dass mit der Kante das Teil nichts mehr wert ist (alleine meine Spannweite reicht aus, um das Ganze ohne Griffe hochzugehen). Was man bei meiner Demonstration sieht ist, dass man sehr schöne stabile Positionen erreichen kann, wenn man mal was anderes einsetzt als Füße und Hände. <strong>Ich drücke mein linkes Knie gegen die große Kante des schwarzen Griffes und baue damit einen Gegendruck gegen die rechte Hand auf.</strong> Diese wird dadurch entlastet, dass nun nichtmehr die Tür aufgeht und ich kann gemütlich nach oben greifen. Selbst dort oben angekommen, stehe ich noch dank des Knies wunderbar stabil und kann mich weiter sortieren. Für mich die eleganteste Lösung!</p>
<h4>Fußpendel Nr.1</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/Boulder_Start.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2484" title="Boulder_Start" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/Boulder_Start.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Bouldern hat sehr viel mehr mit <strong>Dynamik</strong> zu tun, als eingefleischte Alpinkletterer möchten und das ist auch gut so. Bouldern ist athletischer und beschäftigt sich viel mehr mit den Nuancen der Bewegung. Ein blauer Boulder in der Boulderwelt ist nicht so leicht niederzuringen und ich probierte heute den Boulder zum zweiten Mal und konnte zum zweiten Mal nur den Endgriff streicheln &#8211; so kurz davor und doch so weit entfernt&#8230;</p>
<div id="attachment_2485" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/Fußpendel_1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2485" title="Fußpendel_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/Fußpendel_1.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Zuerst Fuß strecken, Schwung mit Oberkörper holen</p></div>
<p>Na jedenfalls ist die erste Schwierigkeit schonmal, von dieser <strong>Hook-Position an den kleinen Kantengriff zu schnappen</strong>, denn das geht nicht statisch. Eine Variante ist, das <strong>Bein als Pendel </strong>zu benutzen. Dabei strecke ich das rechte Bein, hebe es an und lasse es dann fallen. Mit dazu kommt eine Pendelbewegung des Oberkörpers und wenn ich gerade im toten Punkt (also <strong>am Ende der Bewegung</strong>) bin, wird das <strong>rechte Bein wie beim Klappmesser wieder hochbeschleunigt</strong>. Dies gibt dem Oberkörper zusätzlichen Kick nach oben und ich komme an den Griff. Allerdings bin ich relativ lang und man sieht es nicht ganz so gut, kleinere Leute können hier noch mehr rausholen.</p>
<div id="attachment_2486" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/Fußpendel_2.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2486" title="Fußpendel_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/Fußpendel_2.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Fuß anschließend gegen die Bewegungsrichtung schleudern, sodass der Körper ein Klappmesser beschreibt.</p></div>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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		<title>Tipps und Tricks beim Bouldern 2</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 12:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier nun der zweite Part der Tipps und Tricks Reihe, ich hoffe, es folgen noch viele weitere.
Tritte weit weg von der Wand
Klingt jetzt irgendwie blöd und mir ist dazu nichts anderes eingefallen. Hauptsache ist jedoch, dass man auf dem Bild sieht, wie der Boulderer auf dem lila Volume steht. Die Zehenspitzen sind beinahe in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier nun der zweite Part der Tipps und Tricks Reihe, ich hoffe, es folgen noch viele weitere.</strong></p>
<h4>Tritte weit weg von der Wand</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01046.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2447" title="DSC01046" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01046.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Klingt jetzt irgendwie blöd und mir ist dazu nichts anderes eingefallen. Hauptsache ist jedoch, dass man auf dem Bild sieht, wie der Boulderer auf dem lila Volume steht. Die Zehenspitzen sind beinahe in der Mitte des Volumes. Das ist <strong>verschenkte Stabilität</strong>. Anzutreten wäre hier mit den <strong>Zehenspitzen an der äußersten Kante des Volumes</strong> direkt unterhalb der Griffe oder je nachdem, wie man sie eben belasten möchte. Der Effekt dabei ist, dass der <strong>Standpunkt weiter weg von der Wand ist und damit der KSP besser über den Fuß kommt</strong> und man mit weniger Belastung der Hände dastehen kann (das Volume ist doch sehr rutschig in diesem Problem).</p>
<p>Allerdings muss man ebenfalls beachten, dass die Griffe eventuell so schlecht sind, dass man nicht an ausgestreckten Armen hängen kann und den KSP aufgrund des abschüssigen Volumes hinter die Füße bringen muss, um nicht abzurutschen. Ich denke, die Mischung machts, aber hier<strong> steht er definitiv zu nah an der Wand</strong>.</p>
<h4>No Hand</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3696.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2449" title="IMG_3696" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3696.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Ein sehr ähnliches Problem stellt sich folgendem Boulderer. Man muss aufstehen, ohne die Hände benutzen zu können und auf dem Griff balancieren. Der nächste Griff ist relativ weit rechts für ihn. Nun ist ziwngend erforderlich, dass die <strong>Fersen von der Wand wegzeigen</strong>, da sonst der KSP über die Füße rutscht. Man sollte außerdem auch versuchen, so <strong>knapp wie möglich auf dem Griff zu stehen</strong> aber auch so tief wie nötig. <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3697.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2448" title="IMG_3697" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3697.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Bei diesem großen roten Tritt ist das sicherlich alles nicht so dramatisch, bei einer winzigen Kante muss man aber mal die Arschbacken zusammenkneifen und eben nur mit dem Nagel der großen Zehe auf den Tritt gehen, sonst fällt man raus. <strong>Achtet auf eure Fersenhaltung bei ganz kleinen Tritten, man neigt dazu, in solchen Situationen trotzdem nur mit der Innenkante zu steigen, was die Ferse komplett an die Wand holt und ungünstig für den KSP ist.</strong></p>
<h4>Stützen in kleinen Verschneidungen<strong> </strong></h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3698.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2451" title="IMG_3698" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3698.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3699.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2452" title="IMG_3699" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3699.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3700.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2453" title="IMG_3700" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/IMG_3700.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Hier sieht man den etwa 175cm großen Boulderer, wie er sich in die Verschneidung regelrecht reinlegt. Bei mir (189cm) hat das Ganze sehr viel schwieriger sich angefühlt und ich war auch weit davon entfernt, mich derart reinzulegen. <strong>Die stützende Hand nimmt das Körpergewicht von einer Seite weg und der gleichseitige Fuß kann zur Hand folgen</strong>. Dies ist eine wirklich wichtige Übung und sollte beherrscht werden. Am besten übt man sowas in einer Verschneidung und tritt nur die Tritte, die man auch vorher gegriffen hat. Merke: Große Boulderer haben die bessere Reichweite, sind aber lange nicht so zusammenfaltbar, wie die kleineren. Das sollten die Kleinen ausnutzen und sich öfter man so &#8220;reinlegen&#8221; wie auf dem Bild.</p>
<h4>So lange wie möglich Kontakt</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01052.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2455" title="DSC01052" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01052.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01053.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2458" title="DSC01053" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01053.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Hier gäbe aus unzählige Beispiele, ich suche mal eins raus, dass dem obigen sogar etwas entspricht, wenngleich das Problem ein anderes ist. Ich hänge also an kleinen Leisten. Die Füße kommen auf dem großen roten Griff zum Stehen und nun soll der rechte Fuß meine rechte Hand ablösen, da sonst die Tür aufgehen würde. Vielleicht ist diese Bewegung nicht zwingend notwendig in dieser Situation, aber sie ist doch deutlich <strong>kraftsparender und schlüssiger.</strong> Auf der kleinen Leiste platziere ich also meine Zehenspitze neben meiner rechten Hand und erst, wenn ich Zug mit dem Fuß aufbauen kann, Löse ich die Spannung der Hand. <strong>So geht die eine stabilie Position in eine andere über&#8230;</strong></p>
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		<title>Tipps und Tricks beim Bouldern 1</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 11:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich werde von nun an hoffentlich öfter mal mit der Kamera in der Boulderwelt rumspringen und meine Lehrlinge sowie andere Boulderer fotographieren. Herauskommen sollten (ab dem nächsten Mal auch mit besserer Kamera) hoffentlich einsichtliche Bewegungen, die euch helfen, das Bouldern besser zu verstehen. Tipps und Tricks wird das Ganze genannt und ich hoffe, viele Schnappschüsse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde von nun an hoffentlich öfter mal mit der Kamera in der<strong> <a title="Boulderwelt" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/boulderwelt-klettern-ohne-furcht-und-tadel/2301" target="_blank">Boulderwelt</a> </strong>rumspringen und meine Lehrlinge sowie andere Boulderer fotographieren. Herauskommen sollten (ab dem nächsten Mal auch mit besserer Kamera) hoffentlich einsichtliche Bewegungen, die euch helfen, das Bouldern besser zu verstehen. Tipps und Tricks wird das Ganze genannt und ich hoffe, viele Schnappschüsse einfangen zu können.</p>
<h4>Zug mit Heelhook</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01034.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2432" title="DSC01034" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01034.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Recht kraftig ist dieser Zug mit gesetztem Heelhook wenngleich sicher die beste, automatischste und vielleicht sogar einzigste Lösung. Man sieht den Unterschied zwischen mir (der mit Glatze) und dem darauffolgenden Boulderer. Ich hänge noch und sehe mir gerade den nächsten Griff an,<strong> das Bein muss dabei wirklich angespannt sein</strong> und den Zug der Arme erleichtern, damit der fast dynamische Zug möglich ist. Da das <strong>Bein nur leicht versetzt oberhalb des KSP</strong> (Körperschwerpunkt, etwa beim Bauchnabel) hookt, kann hier viel Kraft weggenommen werden.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01039.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2434" title="DSC01039" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01039.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Der zweite Boulderer ist schon im Endstadium der Bewegung und vollführt den Zug nach oben ganz toll ohne viel Dynamik. <strong>Das Bein zieht dazu richtig kräftig an und wechselt dann von Heelhook zu aufgesetzt.</strong> Der KSP rutscht sehr schön fast über den Fuß und somit ist das Weitergreifen ein Kinderspiel. <strong>Hierzu benötigt man natürlich eine gute Hüftbeweglichkeit!!!</strong></p>
<h4>Zangengriffe ausnutzen</h4>
<p>Eine Zange ist etwas tolles. Nicht nur das Werkzeug kann super zupacken, auch mit unseren Händen können wir Zangengriffe nehmen. Gerade im löchrigen Fels finden sich immer wieder zwei Löcher, die alleine unhaltbar, zusammen als Zange genommen aber recht stabil sind. So auch im folgenden: Den Griff habe ich bei meinem Versuch lediglich als <strong>Seitgriff</strong> genommen. Das <strong>erschwert die Pendelbewegun</strong>g, die von rechts nach links nötig war, sehr, da der Griff so ja fast ausschließlich nach links belastet wird. Der Griff war aber doch so gut, dass das auch ohne Probleme ging, ökonomischer wäre es dennoch, wie auf Bild zwei zu sehen, mit einer Zange gewesen. Der Zangengriff gibt einfach einen viel besseren Kraftschluss. <strong>Also merke: Dort wo eine Zange ist, versuche sie zu nutzen.</strong></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01042.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2435" title="DSC01042" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01042.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01043.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2436" title="DSC01043" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01043.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a></p>
<h4>Ausnutzen von Schwung</h4>
<p>Bei den folgenden zwei Bildern sieht man einen Boulderer, der an einer wirklich fiesen kleinen Kante (rotes Problem) einen <strong>Griffwechsel</strong> machen muss (ein Dyno zu dem roten Marsgriff geht wirklich nicht). Dabei geht unweigerlich die <strong>Tür auf</strong> und man muss die rechte Hand loslassen und mit dem linken Daumen gleich mit drauf gehen (kleine Zange). <strong>Dabei schwingt man nach rechts und fasst gleich wieder den Marsgriff und stabilisiert sich dort</strong>. <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01060.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2437 alignleft" title="DSC01060" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01060.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01061.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2440" title="DSC01061" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01061.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Leichtere und kleinere Boulderer haben hier den Vorteil, dass sie nicht so stark rauspendeln und kompakter an der Wand stehen. Auch die kleine Leiste ist sicherlich für einen recht leichten Boulderer mit dünnen Fingern viel besser zu halten. Man darf hier die Tür nicht so stark aufgehen lassen und den so gering wie möglich gehaltenen Schwung trotzdem gleich mit zum nächsten Griff nehmen. Der ist dann wieder gut.<strong> Der Versuch war allerdings nicht erfolgreich, ihm ist der Ar*** einfach zu weit rausgekommen</strong> <strong>:&gt;</strong></p>
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		<title>Lizenz zum Bouldern</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/lizenz-zum-bouldern/2399</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 10:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kletterbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Boulderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>

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		<description><![CDATA[Lizenz zum Bouldern &#8211; ein 2010 erschienenes Buch geschrieben fürs und übers Bouldern von Udo &#8220;Udini&#8221; Neumann. Seinerseits Sportlehrer, Fotograf und jahrelanger Boulderer versucht Udo Neumann alles an Bouldererfahrung in sein neues Buch nach &#8220;Lizenz zum Klettern&#8221; zu packen.

Ich bin nun seit ein paar Tagen am Lesen (vielmehr Schauen) von Lizenz zum Bouldern, ein Buch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><a title="Lizenz zum Bouldern" href="http://www.bergzeit.de/buecher-karten-udini-lizenz-zum-bouldern.html?listtype=search&amp;searchparam=lizenz%20zum%20bouldern" target="_blank"></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/lizenz_zum_bouldern_01.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-2400" title="lizenz_zum_bouldern_01" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/lizenz_zum_bouldern_01.jpg" alt="" width="420" height="307" /></a>Lizenz zum Bouldern &#8211; ein 2010 erschienenes Buch geschrieben fürs und übers Bouldern von Udo &#8220;Udini&#8221; Neumann. Seinerseits Sportlehrer, Fotograf und jahrelanger Boulderer versucht Udo Neumann alles an Bouldererfahrung in sein neues Buch nach &#8220;Lizenz zum Klettern&#8221; zu packen.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/Lizenz-zum-Bouldern_02.jpg" target="_blank"><br />
</a>Ich bin nun seit ein paar Tagen am Lesen (vielmehr Schauen) von Lizenz zum Bouldern, ein Buch, dass viele Seiten des Boulderns über Techniken, Bewegungen, Ethik, Equipment, Motivation usw. behandelt. Udo Neumann packte in diesen Bildband mehrere hundert Bilder seines Kletterlebens, hauptsächlich von anderen Kletterern, und zeigt uns damit auf teils farbenfrohe teils dunkel &#8211; kontrastreiche Weise, wie die Welt des Boulderns aussieht und aussehen kann.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="../wp-content/uploads/2010/09/Lizenz-zum-Bouldern_02.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter" title="Lizenz zum Bouldern_02" src="../wp-content/uploads/2010/09/Lizenz-zum-Bouldern_02.jpg" alt="" width="461" height="172" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/Lizenz_zum_Bouldern_03.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-2403" title="Lizenz_zum_Bouldern_03" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/Lizenz_zum_Bouldern_03.jpg" alt="" width="461" height="172" /></a>Ein wirklich feines Buch für jeden, der die Grundregeln des Kletterns kennt, gerne Bouldert und ein paar Tricks und Kniffs der Profis mitbekommen möchte. Gerade auch Begriffe der Kletterethik und Naturverbundenheit ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch &#8211; immer wichtiger in Zeiten des Boulderbooms.</p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong><a href="http://www.bergzeit.de/buecher-karten.html" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2404" title="Lizenz_zum_Bouldern_04" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/Lizenz_zum_Bouldern_04.jpg" alt="" width="360" height="360" /></a></strong><em>Bouldern ist kein modischer Trendsport, sondern pures, ursprüngliches   Klettern für das man wenig mehr als Schuhe, eine Matte und etwas   Magnesia braucht. (&#8230;) Lizenz zum Bouldern ist wie ein Blick über die Schulter des modernen Boulderns!</em></p>
<p><em> </em><strong>Fazit: Tolles Buch, viel zum Schauen und Erfahren, Bewegungsstudien und Weisheiten von einem sehr erfahrenen Boulderpionier &#8220;Udini&#8221;.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stabile Position</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/stabile-position/2115</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 10:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Stabile Position]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Klettern ist wie wir immer wieder feststellen müssen limitiert durch unseren Bewegungsschatz und die Techniken, die wir anwenden. Nur ganz selten reicht einmal die Kraft nicht aus und sollte die Kraftausdauer zu wenig werden, dann haben wir an den vorherigen Zügen nicht genug Energie gespart. Ist zwar etwas überspitzt gesagt, aber im Groben stimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unser Klettern ist wie wir immer wieder feststellen müssen limitiert durch unseren Bewegungsschatz und die Techniken, die wir anwenden. Nur ganz selten reicht einmal die Kraft nicht aus und sollte die Kraftausdauer zu wenig werden, dann haben wir an den vorherigen Zügen nicht genug Energie gespart. Ist zwar etwas überspitzt gesagt, aber im Groben stimmt das so. Wie kriegt man es also hin, mit möglichst wenig Energie möglichst sicher nach oben zu gelangen?</strong></p>
<p>Klettern besteht aus vielen einzelnen Zügen, soweit klar. Wenn man immernur die für einen selbst leichten Routen klettert, kommt man nie dahinter, dass das Klettern sich eigentlich aus verschiedenen Phasen zusammensetzt. Für schwere Routen muss man sich nämlich ordentlich Zeit nehmen, um die bestmögliche Lösung für jede Schwierigkeit zu finden. Mal ist die Stelle leicht und ich brauche mir nicht allzuviel Gedanken zu machen, mal ist die Stelle sackschwer und ich muss stundenlang oder auch Wochen tüfteln, bis ich die richtige Strategie gefunden habe.</p>
<p>Nun aber erstmal zu den einzelnen Phasen der Kletterbewegung, versucht diese einfach das nächste Mal beim Klettern zu erspüren.</p>
<h4>Stabilisierung</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Phase-der-Stabilisierung.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2116" title="Phase der Stabilisierung" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Phase-der-Stabilisierung.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Die stabilste Position ist mit allen vieren an der Wand, Beine ausgespreizt und sicher plaziert. An kleinen Griffen baut man am besten Spannung über den gesamten Körper auf mit Gegenzugtechniken (im Bild hier z.B. Seitgriffe) sodass man nicht nur &#8220;an den Armen hängt&#8221;. Im Bild sieht man auch gleich, dass die eigentliche Stabilisierungsphase schon aufgehoben ist, denn der linke Fuß bewegt sich schon Richtung rechts/oben in eine eingedrehte Position.</p>
<p>Was kann man in der stabilen Position machen? -<strong>Chalken, Clippen, über den nächsten Zug denken, Griff oder Tritte suchen wenn nötig, dem Partner zurufen, dass er jetzt aufpassen soll, fluchen oder ähnliches&#8230;</strong></p>
<h4>Vorbereitung</h4>
<p>Zuerst noch einmal die Position überprüfen: Komme ich so optimal aus der stabilen Phase an den nächsten Griff, oder muss ich mich neu stellen? Wenn ja, stelle dich neu, am besten Füße hoch, dass du dich gut rausdrücken kannst.</p>
<p>Nach dem Stellen kommt die Anspannung um den Zug zu überwinden. Körperspannung ist hier vor allem wichtig, sonst haben die Arme zu viel zu tun. Versuch maximal viel Druck aus den Beinen zu geben, damit du eine Hand loslassen kannst und zum nächsten Griff langst.</p>
<p>Was macht man während der Vorbereitung? <strong>-Fixieren, Konzentrieren!</strong></p>
<h4>Aktion</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Festhalten.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2118" title="Festhalten" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Festhalten.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Nochmal den <strong>Zielgriff fixieren</strong>, dann Hand lösen und mit Spannung nach ihm Greifen. Die Finger fressen sich sofort in den Fels und du <strong>gibst die Körperspannung nicht auf</strong>, sonst machts &#8220;fatz&#8221; und du schmierst ab. Bei dynamischen Zügen muss die Hand genau im &#8220;toten Punk&#8221; der Bewegung den Fels packen, also wenn keine Aufwärts oder Abwärtsbewegung mehr vorhanden ist.</p>
<p>Was macht man in der Phase des Zuges? <strong>-Schreien oder Maul halten und einfach nur anreißen.</strong></p>
<p><strong>Füße so schnell wie möglich in eine Stabile Position bringen</strong>, gegebenenfalls die zweite Hand auch umsortieren.</p>
<p>Jetzt geht das ganze Spiel von vorne los&#8230;</p>
<h4>Nochmal als Bildabfolge</h4>
<div id="attachment_2118" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Festhalten.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2118" title="Festhalten" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Festhalten.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Festhalten</p></div>
<div id="attachment_2120" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/stabile_position_einnehmen.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2120" title="stabile_position_einnehmen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/stabile_position_einnehmen.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Stabile Position suchen und einnehmen</p></div>
<div id="attachment_2121" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Vorbereitung_Griff_fixieren.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2121" title="Vorbereitung_Griff_fixieren" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Vorbereitung_Griff_fixieren.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Griff fixieren, Spannung aufbauen</p></div>
<div id="attachment_2122" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Zug.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2122" title="Zug" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Zug.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Zug! Dann Füße wieder stellen</p></div>
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		<title>Besser Klettern &#8211; Aber Wie? Teil 3</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/besser-klettern-aber-wie-teil-3/1561</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 09:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[besser Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Frosch]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Tritttechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiter geht&#8217;s mit meiner Reihe übers &#8220;Besser Klettern &#8211; aber wie?&#8221;
Heute befasse ich mich mal mit ein paar Grundregeln, die man nach Möglichkeit beim Klettern Erlernen und Trainieren immer im Hinterkopf haben sollte. Mit der Zeit sollten sich die daraus resultierenden Bewegungsformen automatisieren. Folgende Grundsätze gelten eigentlich immer.
1. Zügig klettern
Bedeutet nichts anderes, als dass man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Weiter geht&#8217;s mit meiner Reihe übers &#8220;Besser Klettern &#8211; aber wie?&#8221;</h4>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/bouldern_am_sellapass.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-1573" title="Mann, Bouldern am Sellapass, Südtirol" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/bouldern_am_sellapass.jpg" alt="" width="540" height="358" /></a>Heute befasse ich mich mal mit ein paar Grundregeln, die man nach Möglichkeit beim Klettern Erlernen und Trainieren immer im Hinterkopf haben sollte. Mit der Zeit sollten sich die daraus resultierenden Bewegungsformen automatisieren. Folgende Grundsätze gelten eigentlich immer.</strong></p>
<h4>1. Zügig klettern</h4>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } -->Bedeutet nichts anderes, als dass man sich nicht zu viel Zeit bei seinem Durchstieg nehmen sollte. Meistens scheitert der Versuch am ewiglangen Rumhängen an einer ungünstigen Position. Man kommt einfach nicht weiter, weil man sich nicht traut oder einfach nicht weiter weiß. Da hilft meistens, die Stelle auszubouldern oder im Vorhinein ein paar Sturztrainings zu absolvieren, um die Angst zu verlieren. Je schneller ich die schwierigen Stellen überklettere, desto früher bin ich wieder an leichteren Stellen, wo ich mich ausruhen kann.</p>
<p>Natürlich meine ich mit schnellem Klettern nicht das hier:</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/besser-klettern-aber-wie-teil-3/1561"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/besser-klettern-aber-wie-teil-3/1561"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<h4>2. Langer Arm</h4>
<p>Nach Möglichkeit sollte man seine Beine belasten und nicht seine Arme und das geht so: Hüfte nah an die Wand, um Belastung hauptsächlich auf die Beine zu bekommen. Außerdem müssen die Arme lang sein (Entlastung Bizeps, der ein schneller und kein ausdauernder Muskel ist).</p>
<div id="attachment_1565" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Frosch1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1565   " title="Frosch1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Frosch1.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bei der Klettertechnik Frosch setzt man sich auf die Beine ab -&gt; maximales Gewicht auf die Beine, Arme werden entlastet.</p></div>
<div id="attachment_1566" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/gebeugte_arme1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1566  " title="gebeugte_arme" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/gebeugte_arme1.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Hier sieht man deutlich, dass die Oberarmbeuger (m. Bizeps, m. Brachialis) stark angespannt sind und nur wenig Gewicht auf den Füßen liegt. Der Körperschwerpunkt zieht an den Armen und ist nicht über den Tritten.</p></div>
<h4>3. Dreipunktregel</h4>
<p>Diese Regel besagt, bevor Weitergetreten oder Gegriffen wird, müssen alle drei anderen Haltepunkte an der Wand fixiert sein. Ein sinnloses Baumelnlassen des Fußes oder Armes führt zu Überlastung und frühzeitigem Ermüden. Ein gezieltes Hängenlassen des Beines kann in manchen Situationen hilfreich sein, aber in den meisten Fällen sollten immer drei Belastungspunkte an der Wand sein. Wenn immer drei Punkte an der Wand sind, tritt die <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/klettertechnik-das-problem-offene-tur/799" target="_blank"><strong>Offene Tür</strong></a> auch weniger häufig und stark auf.</p>
<h4>4. Aus den Beinen steigen</h4>
<p>Ihr seht schon, manche Regeln überschneiden sich einfach. Wichtig für diese Regel ist, dass die Füße immer höher platziert werden sollten, damit man mit den Armen weitergreifen kann. Am Beispiel <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/klettertechnik-frosch/856" target="_blank"><strong>Frosch</strong></a> sieht man ganz hervorragend, wie kraftsparend es sein kann, sich zu 90% aus den Beinen hochzudrücken.</p>
<h4>5. Weich Greifen</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/das-klettern-im-griff-die-greiftechniken/585" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-706" title="Griff" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Griff.jpg" alt="" width="234" height="113" /></a>Je weniger ich den Griff &#8220;auspresse&#8221;, desto mehr spare ich kostbare Kraft. Im Artikel <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/das-klettern-im-griff-die-greiftechniken/585" target="_blank"><strong>&#8220;Klettern im Griff&#8221;</strong></a> habe ich bereits schon beschrieben, worauf es ankommt.</p>
<h4>6. Hüfte an die Wand</h4>
<p>Es wiederholt sich alles&#8230;bringt eure Hüfte immer so nach wie Möglich (bei senkrechten und überhängenden Touren, nicht bei geneigten Wänden) an die Wand. Das benötigt manchmal eine gute Hüftbeweglichkeit und bringt eine Menge. Je näher meine Hüfte (also auch mein Körperschwerpunkt) an der Wand ist, desto mehr Gewicht bringe ich auf die Füße und entlaste damit die Arme.</p>
<h4>7. Beckenarbeit</h4>
<p>Ein bewegliches Becken hilt, das Gewicht von einem auf den anderen Fuß zu bringen. Dies ermöglicht, unbelastet weiterzutreten und sicher zu stehen. Einen guten Kletterer erkennt man daran, dass er sich viel an der Wand bewegt (natürlich sinnvoll).</p>
<h4>8. Optimale Geländeausnutzung</h4>
<ul>
<li>Ruhestellen zum Schüttel und Pausieren nutzen</li>
<li>Spreizen und Stützen statt an den Armen hängen</li>
<li>Alle Tritte und Griffe nehmen statt große Züge</li>
<li>Richtige Tritt und Griffwahl bzw. auch die richtie Zugrichtung wählen</li>
<li>Die Route vorher eingehend studieren und sich schonmal überlegen, wo man schnell sein muss und wo man pausiert.</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<h4>9. Nicht überstreckt Clippen</h4>
<p>Viele haben Angst vor dem Fallen. Deshalb wird häufig in überstreckten Positionen (ausgestreckte Beine und Arme) das Seil in die Expresse geclippt. Vermeidet, euch länger in ausgestreckter Position an der Wand zu befinden. Dies ist alles andere als kraftsparend und ihr verliert den Halt der Füße. Außerdem können dabei fiese Stürze und Grounder zustande kommen. Also Vorsicht!</p>
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