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	<title>Klettern &#38; Bouldern &#187; Tritttechnik</title>
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	<description>Klettertraining, Tipps und Tricks rund um den Kletteralltag</description>
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		<title>Besser Klettern &#8211; Aber Wie? Teil 2</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/besser-klettern-aber-wie-teil-2/1306</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 21:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Tritttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[besser Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>

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		<description><![CDATA[Konzentration der heutigen Lehreinheit liegt bei den Füßen
Immer wird von den Füßen geredet, wir klettern doch aber mit den Händen, oder!?!? Das Wichtigste ist allerdings beim Klettern, richtig zu steigen. Erst durch die richtige Gehtechnik, wird das Klettern ökonomisch, können Griffe erst gehalten werden, wird eine offene Tür stabilisiert&#8230;man könnte ewig so weitermachen.
Was muss man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Konzentration der heutigen Lehreinheit liegt bei den Füßen</h4>
<p><strong><a href="../wp-content/uploads/2009/12/Frontales-Antreten-mit-Zehenspitze.jpg" target="_blank"><img class="alignleft" title="Frontales Antreten mit Zehenspitze" src="../wp-content/uploads/2009/12/Frontales-Antreten-mit-Zehenspitze.jpg" alt="" width="390" height="260" /></a></strong>Immer wird von den Füßen geredet, wir klettern doch aber mit den Händen, oder!?!? Das Wichtigste ist allerdings beim Klettern, richtig zu steigen. Erst durch die richtige Gehtechnik, wird das <a title="Klettern" href="http://www.bergzeit.de/klettern.html" target="_blank">Klettern</a> ökonomisch, können Griffe erst gehalten werden, wird eine offene Tür stabilisiert&#8230;man könnte ewig so weitermachen.</p>
<h4>Was muss man also tun, um richtig zu Treten?</h4>
<p>Vorerst möchte ich erklären, wie man &#8220;richtig&#8221; tritt, dann gibt es ein paar Übungsvorschläge. Hier also zuerst der Artikel zu den grundlegenden Arten der <strong><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/tritttechnik-grundlagen/777">Tritttechnik.</a></strong></p>
<h4>Hier einige Tipps zum besser Steigen<strong><br />
</strong></h4>
<ol>
<li>Bei <strong>senkrechten und überhängenden</strong> Routen sollte die <strong>Hüfte so nah wie möglich an die Wand</strong> und öfteres Eindrehen erspart häufig kraftraubende Aktionen. Bei <strong>geneigten Wänden</strong> sollte der <strong>Körperschwerpunkt senkrecht über der Trittfläche</strong> sein (gerade beim Reibungstritt)!</li>
<li>Es macht selten Sinn große Distanzen mit den Füßen zu überwinden. <strong>Nutzt alle Griffe und Tritte</strong>, die euch zur Verfügung stehen!</li>
<li><strong>Sauber Antreten</strong> ist das A und O des Weiterkommens. Der Fuß muss langsam aufgesetzt werden und zielgenau den anvisierten Tritt treffen. Eine gute Tritttechnik bedeutet den Fuß geräuscharm, ohne Hektik und ohne Schnappen aufzusetzen. Versucht, nicht an der Wand anzuschlagen und dann zum Tritt runterzurattern. Vermeidet ebenso ein Zittern, Vibrieren oder unnötiges Herumrutschen auf dem Tritt, das löst nur die Spannung und ihr rutscht ab.</li>
<li>Um Sauber anzutreten, muss der <strong>Körperschwerpunkt über den anderen Fuß</strong> gesetzt werden. Dies geschieht meist durch Hüftverschiebung, Verdrehen oder durch das Sagen umwobene &#8220;<strong>unter den Schwerpunkt treten</strong>&#8220;. Wenn ihr weitertreten möchtet, versucht vorerst, bewusst viel Gewicht auf das andere Bein zu bekommen!</li>
<li>Sitzt der Tritt sauber, so muss der Fuß <strong>aktiv gegen den Griff gedrückt</strong> werden (wenn es die Situation erfordert). Das kann beim eingedrehten Tritt ein Gegenkanten sein oder beim frontalen Tritt in ein winziges Loch das leichte Heben der Ferse. Beim Reibungstritt sollte die Ferse hängen, um die Fläche zu vergrößern.</li>
<li>Belastet den Tritt bewusst und verschiebt erneut euren Körperschwerpunt, sodass ihr <strong>im Lot</strong> steht und die Haltekraft so gering wie möglich sein kann.</li>
<li>Ein <strong>Hook</strong> wirkt manchmal wunder, gerade <strong>bei Kanten und bei Übergängen vom Dach zur senkrechten Wand</strong>.</li>
<li>Noch ein letzter Tipp, der vor allem im Überhang grundsätzlich gilt: <strong>FÜßE HÖHER STELLEN!</strong></li>
</ol>
<p><strong>Das reicht erstmal, aber auch hier kann man wieder endlos weiterklugscheißern, am Ende kommts doch ganz anders :&gt;</strong></p>
<h4>Übungen</h4>
<ol>
<li>Befestigt mittels Bandschlinge und Abseilachter ein Pendel an der Rückseite eures Gurtes. Aufgabe ist es, zu traversieren (queren) ohne, dass das Pendel großartig aus der Ruhe gerät. Das Pendel muss vor dem Weitertreten ruhig sein. Natürlich geht das Ganze nur partnerweise und an einer je nach Können geneigten/senkrechten/überhängenden Traverse.</li>
<li>Schmittchen Schleicher: Versucht so heimlich und leise wie möglich zu klettern.</li>
<li>Traversieren nur mit Handauflage an deutlich geneigter Wand ohne wirklich zu greifen. Das Ganze kann man noch verschärfen, indem man nur Faust machen darf oder sich einfach Fäustlinge oder Boxhandschuhe anzieht.</li>
<li>Zahlenspiel: 10 Nummern auf möglichst unterschiedliche und unterschiedlich weit entfernte Tritte kleben. Griffe sind egal. Partner sagt die Nummer und den Fuß an und man muss mit 1. egal wie vielen, 2. zum Beispiel genau 4 oder 3. mit zum Beispiel höchstens 2 Zwischentritten besagten Tritt mit gewünschtem Fuß sauber treten.</li>
<li>„In 10 Tritten“: Je 2 definierte Start- und Zieltritte. Es dürfen nur exakt 10 Tritte zur Erreichung des Ziels gemacht werden. Variante: 1. Jeder Tritt muss höher als der vorherige gesetzt werden, 2. Auf Zeit</li>
<li>Tritte bei Bouldern und Spielen werden mit Hölzchen, Steinen, Zetteln usw. &#8220;verkleinert&#8221;. Die Gegenstände dürfen freilich nicht berührt werden oder herunterfallen.</li>
</ol>
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		<title>Tritttechnik &#8211; Grundlagen</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/tritttechnik-grundlagen/777</link>
		<comments>http://www.klettern-und-bouldern.de/tritttechnik-grundlagen/777#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 10:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tritttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Kletterschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne groß herumzuschnörkeln: Hier geht&#8217;s um einfachste Erklärung der Tritttechnik (Nach der neuen Rechtschreibung eher mit 2t??? &#8211; wurst, ihr wisst, was gemeint ist).
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Fuß auf einem Tritt zu platzieren und je nach Situation gibt es eine optimale Position. Hier spielt allerdings eine Menge Übung mit rein und nur die Grundlagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne groß herumzuschnörkeln: Hier geht&#8217;s um einfachste Erklärung der Tritttechnik (Nach der neuen Rechtschreibung eher mit 2t??? &#8211; wurst, ihr wisst, was gemeint ist).</p>
<p>Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Fuß auf einem Tritt zu platzieren und je nach Situation gibt es eine optimale Position. Hier spielt allerdings eine Menge Übung mit rein und nur die Grundlagen sind rein theoretischer Natur. Man kann also nicht immer sagen, dass ein bestimmter Griff nur eine Trittvariante fordert, das muss jeder selbst entscheiden, die Basics gibts aber jetzt hier:</p>
<h4>1. Frontales Antreten mit der Fußspitze</h4>
<p><a title="Frontales Antreten mit Zehenspitze" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frontales-Antreten-mit-Zehenspitze.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-778" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Frontales Antreten mit Zehenspitze" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frontales-Antreten-mit-Zehenspitze-300x199.jpg" alt="Frontales Antreten mit Zehenspitze" width="300" height="199" /></a>Geklettert (gerade als Einsteiger) wird häufig frontal, sprich Brust und Hüfte schauen zur Wand (wie Spiderman).</p>
<p>Bei großen Tritten, kleinen Dellen oder Löchern (hier eine Delle im Griff) bietet sich das Frontale Antreten an. Der Vorfuß wird so weit als möglich auf die Struktur gesetzt, die Ferse wird etwa waagerecht bis leicht angehoben gehalten (variiert je nach Trittbeschaffenheit). Das Frontale Antreten bietet eine günstige Körperschwerpunktlage bezüglich der Füße (Fersen stehen von der Wand weg, KSP liegt in der Senkrechten <span style="text-decoration: underline;">vor</span> den Fußgelenken) und damit werden die Hände entlastet, bzw. die Waden müssen viel Gewicht tragen. Den Fuß exakt platzieren, nicht wippen</p>
<h4>2. Frontales Antreten eines Reibungstrittes</h4>
<p><a title="Reibungstritt" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Reibungstritt.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-779" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Reibungstritt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Reibungstritt-300x199.jpg" alt="Reibungstritt" width="300" height="199" /></a>Prinzipiell ähnlich, wie das Antreten mit der Fußspitze, nur wird hier die Ferse bewusst fallengelassen, damit mehr vom Fuß aufliegt und auch die Zugrichtung des Fußes in etwa mit der Neigung des Griffes übereinstimmt.</p>
<p>Für den Felsen gilt: Der Körperschwerpunkt muss möglichst senkrecht über dem Tritt angebracht sein, um optimale Reibung zu bekommen. Steht man also auf einem geneigten Gelände, muss die Hüfte (der Körperschwerpunkt) von der Wand weg verlagert werden. Im Überhang muss dagegen der KSP so nah wie möglich an die Wand.</p>
<h4>3. Antreten mit der Innenkante</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frontales-Antreten-mit-Innenkante.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-781" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Frontales Antreten mit Innenkante" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frontales-Antreten-mit-Innenkante-300x199.jpg" alt="Frontales Antreten mit Innenkante" width="300" height="199" /></a>Kleine Leisten und Kanten werden meist mit der Innenkante, dem Ballen angetreten. Hier hat man gute Kraft, ohne den Fuß überanzustrengen. Die Haltung ist meist frontal zur Wand.</p>
<p>Die Ferse wird waagerecht bis angehoben gehalten, da der Fuß Spannung benötigt, um auf kleinen Tritten stehen zu können. Fuß muss ruhig und ohne Wippen aufgesetzt werden. Nach dem Setzen des Fußes folgt eine Schwerpunktverlagerung auf diesen Tritt, um mit dem anderen Fuß weitertreten zu können.</p>
<p>Auf sehr schwierigen Tritten wird der Fuß noch einmal aktiv gegen den Tritt aufgekantet.</p>
<h4>4. Antreten mit der Außenkante</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Eingedrehtes-Antreten-mit-Außenkante.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-782" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Eingedrehtes Antreten mit Außenkante" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Eingedrehtes-Antreten-mit-Außenkante-300x199.jpg" alt="Eingedrehtes Antreten mit Außenkante" width="300" height="199" /></a>Meist beim Eindrehen wird diese Tritttechnik verwendet. Sie bietet guten Halt und Stabilität auch auf kleinsten Tritten. Hierzu muss wie beim Innenkant-Tritt aktiv aufgekantet (der Fuß wird gegenverdreht) und die Ferse waagerecht oder besser noch leicht angehoben werden.</p>
<p>Auch hier gilt wieder: Ruhiges Aufsetzen, kein Wippen, dosiert Belastung des Trittes ansteigen lassen und aktiv gegendrehen. Ein enger Kletterschuh unterstützt die Außenkante, da hier die kleinen Zehen aufgestellt sind und besser auf den Tritt drücken können.</p>
<h4>5. Hooken</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Toehook.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-783" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Toehook" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Toehook-300x199.jpg" alt="Toehook" width="300" height="199" /></a>Hier sieht man einen Toehook (Zehenhook).</p>
<p>Im Boulderdach neigt man dazu, mit dem kompletten Rist des Fußes zu hooken, das beansprucht den Fuß und Schuh sehr stark und mir sind dadurch schon Klettstreifen abgerissen. Also hookt lieber nur mit den Zehen bzw. dem Vorfuß! Toehooks müssen geübt werden, da hier die Schienbeinmuskulatur ausgeprägt angespannt werden muss, was sonst nicht der Fall beim Klettern ist. Übung macht hier eben den Meister.</p>
<p>Hooks werden zum Beispiel dafür gebraucht, um die offene Tür zu stabilisieren, oder den KSP an die Wand zu ziehen.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Heelhook2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-785" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Heelhook2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Heelhook2-199x300.jpg" alt="Heelhook2" width="199" height="300" /></a> Einen Heelhook (Fersenhook) kann man viel besser halten, da der Hebel der Ferse nicht so groß wie beim Vorfuß ist und außerdem noch die Wade sehr viel kräftiger ist, als die Schienbeinmuskulatur. Man benötigt lediglich einen passenden Kletterschuh, den es nicht gleich auszieht beim Hook. Auch hier wird der Hook benötigt, um <a title="Klettertechnik - offene Tür" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/klettertechnik-das-problem-offene-tur/799" target="_self">offene Türen</a> zu stabilisieren oder sich an die Wand zu ziehen. Auch bei Dynamos kann ein zusätzlicher Hook von Vorteil sein.</p>
<p>Für Toe und Heelhooks müssen die Beine eine gute Beweglichkeit haben, da diese meist auf Hüft- bis Brusthöhe platziert werden müssen, um wirkungsvoll zu sein. Dehnen der Beinbeuger und Adduktoren ist also hier angesagt. Zu Dehnübungen später sicher mehr.</p>
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<a title="Kletterschuhe" href="http://klettern4you.wordpress.com/2009/01/12/kletterschuhe/" target="_blank">Kletterschuhe &#8211; was man wissen sollte</a><br />
<a title="Der richtige Kletterschuh" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/der-richtige-kletterschuh/467" target="_self">Der richtige Kletterschuh</a></p>
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