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	<title>Klettern &#38; Bouldern &#187; Vorbereitung</title>
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	<description>Klettertraining, Tipps und Tricks rund um den Kletteralltag</description>
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		<title>Ausgleichstraining zum Klettern und Bouldern</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/ausgleichstraining-zum-klettern-und-bouldern/2976</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 15:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingsplan]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo,
ich gehe ca. 3x in der Woche Bouldern. Ich suche einen Trainingsplan für die Antagonisten, den ich in der Kraftkammer anwenden kann. Kannst du mir weiterhelfen?
Mfg Peter
Servus Peter! Bevor ich das in einer Antwort zusammenfasse, kann ich gleich mittels einem kompletten Artikel drauf eingehen. Wenngleich ich so nur eher die Spitze des Trainingslehre-Eisbergs kurz anschneiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Hallo,<br />
ich gehe ca. 3x in der Woche Bouldern. Ich suche einen Trainingsplan für die Antagonisten, den ich in der Kraftkammer anwenden kann. Kannst du mir weiterhelfen?<br />
Mfg Peter</em></strong></p>
<p><strong>Servus Peter! Bevor ich das in einer Antwort zusammenfasse, kann ich gleich mittels einem kompletten Artikel drauf eingehen. Wenngleich ich so nur eher die Spitze des Trainingslehre-Eisbergs kurz anschneiden kann.<br />
</strong></p>
<h4>Grundlegend zum Trainingsplan</h4>
<p>Wirklich individuell kann man Dir keinen Trainingsplan schneidern, nicht übers Internet. Um wirklich seriös zu arbeiten müsste man (evtl in Koop mit einem Arzt) einen Leistungscheck machen und Deine genaue körperliche Situation ansehen, um  sagen zu können, was Du wirklich BRAUCHST oder angehen solltest, was also in Deinem jetzigen Training fehlt.</p>
<h4>Zusätzliches Training zum Klettern</h4>
<p>Klettern und Bouldern an sich ist ja schon Training pur. Was vielleicht meist etwas kurz kommt, sind die Beine und der untere Rücken, aber im Prinzip wird das beim Radeln und Wandern zum Kletterspot schon angegangen bzw. kann hier über Joggen und Radeln und Übungen  schon gut trainiert werden. Den unteren Rücken kann man mit gezielten Krafttrainingseinheiten stärken. Ausgleichtraining für den Oberkörper richtet sich nach der beim Klettern belasteten Muskulatur.</p>
<p><strong>Erste Überlegung: Was wird &#8211; was wird nicht belastet?</strong></p>
<div id="attachment_2984" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/08/Mann.jpg"><img class="size-full wp-image-2984" title="Mann" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/08/Mann.jpg" alt="" width="210" height="121" /></a><p class="wp-caption-text">Bauchmuskeln von menshealth.de</p></div>
<p>Hauptsächlich werden <strong>Finger und Armbeuger</strong> sowie die <strong>Beugemuskulatur des Oberkörpers</strong> und die <strong>Armadduzierer</strong> trainiert. Adduzieren heißt heranführen, also ausgestreckte oder nach oben gestreckte Arme werden an den Körper herangezogen. Das machen hauptsächlich die Brustmuskeln, der Latissimus und Teres Major. Armbeuger sind hauptsächlich Bizeps Brachialis und Brachialis sowie Brachioradialis. Fingerbeuger sind klar. Oberkörperbeuger sind alle Bauchmuskeln und die Brustmuskeln (die bringen die Schulter nach vorne).</p>
<p><strong>Ein Antagonistentraining</strong> <strong>sollte also alle anderen Muskeln zu erreichen versuchen.</strong></p>
<p>Antagonisten (Gegenspieler) der Hauptmuskeln im Klettern sind demnach Finger- und Oberarmstrecker, rückseitige obere Schultermuskulatur und die Rückenstrecker. Die Beinmuskulatur sollte nicht vernachlässigt werden (vor allem wenn man hauptsächlich bouldert und sportklettert, Alpinisten und Bergführer haben freilich ausreichend &#8220;dicke Wadl&#8221;)!</p>
<h4>Übungen für die Antagonisten</h4>
<div id="attachment_2981" class="wp-caption alignleft" style="width: 139px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/08/liegestuetz.jpg"><img class="size-full wp-image-2981" title="liegestuetz" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/08/liegestuetz.jpg" alt="" width="129" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Bild von www.100liegestuetze.de</p></div>
<p>Die <strong>Übungen leiten sich aus den Bewegungsrichtungen der Muskeln ab</strong> -&gt; ergo:  Oberarmstrecker werden mit Oberarmstrecken trainiert. Es eignen sich &#8220;alltime favourite&#8221; Übungen wie Liegestütze und Dips (Barrenstütze). Diese trainieren zwar auch die Oberkörperbeugemuskulatur (s.o.), aber <strong>ein paar saubere Liegestütze haben noch keinem geschadet!</strong> Alternativ kann man natürlich isoliert die Muskelgruppe an Zugtürmen trainieren oder in Rückenlage eine Hantelstange nach oben drücken (French Press), aber davon halte ich wenig, wenn man nicht Bodybuilding betreiben möchte.</p>
<p>Für die Beine eignen sich Kniebeugen mit etwas Zusatzgewicht (Sandsack auf den Schultern, Hantelstange, Gewichtsweste etc.) oder auch Ausfallschritte (tief gehen) und Sprünge etc.</p>
<div id="attachment_2982" class="wp-caption alignright" style="width: 131px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/08/Handstand.jpg"><img class="size-full wp-image-2982 " title="Handstand" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/08/Handstand.jpg" alt="" width="121" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Etwas extreme Art des Handstands von www.kleimbing.de</p></div>
<p>Schulter und Nackenmuskulatur werden mit Handstand, Schulterpresse oder Seitheben ganz gut trainiert.</p>
<p>Für den unteren Rücken kennt man die Superman-Haltung in Bauchlage oder auch Kreuzheben mit Hantelstange oder Wasserkasten. Gerade Kreuzheben hat einen sehr hohen Körperkraftwert, hier werden Beine, Po und unterer Rücken sowie Schultermuskulatur und Fingerbeuger (vom Heben der Hantelstange) sehr gut gestärkt. Nicht umsonst gibt es den klassischen Kraftdreikampf im Kraftsport: <strong>Bankdrücken, Kniebeuge und Kreuzheben</strong>. Diese drei Übungen (anstatt Bankdrücken vielleicht Liegestütze, das bringt mehr fürs Klettern) <strong>bilden den Kern eines jeden Krafttrainings.</strong></p>
<p><strong>Ich erkläre hier nicht, wie solche Übungen gehen, da müsst ihr euch selber schlau machen und einen qualifizierten Fitnesstrainer zurate ziehen!<br />
</strong></p>
<h4>Dehnung nicht vergessen</h4>
<p>Ein gutes Ausgleichstraining beinhaltet vor allem die Prävention vor Verkürzungen und Fehlhaltungen. Somit müssen regelmäßig Fingerbeuger, Armbeuger, Brust und Schultermuskulatur und die Hüfte in allen Bewegungsrichtungen gedehnt werden.</p>
<h4>Trainingsplan</h4>
<p>Angenommen man geht 2mal die Woche zum Klettern oder Bouldern.</p>
<p>Zusätzlich sollte mindestens <strong>1-2mal die Woche eine Ausdauerbelastung</strong> hauptsächlich für die Beine (Armschonung) von mehr als 30min stattfinden (zur Arbeit radeln, am Abend joggen, Radtour am Wochenende etc.). Sowas nennt man Gesundheitssport.</p>
<p>Weiterhin <strong>vor jedem Klettern aber nach dem Aufwärmen kurz und leicht die zu beanspruchende Muskulatur dynamisch andehnen.</strong> Zum Abwärmen Liegestütze und ein paar Klimmzüge machen und danach ordentlich alle beanspruchten (Beuger) oder verkürzten (Beinrückseite, Oberschenkel, Wade, Schulter und Brust) Muskeln 3x 30sec dehnen.</p>
<p>Weitere Körperübungen würde ich an den Pausentagen 2mal pro Woche einflechten: Liegestütze, Klimmzüge, Dips, vor allem aber Kniebeugen, Kreuzheben und Schulterdrücken/Handstand. 2-4 Durchgänge a 12 Wiederholungen mit so viel Zusatzgewicht, dass diese 12 WDH gerade so bewältigt werden können. <strong>12 Wochen zuvor langsam an die Gewichte rantasten und mit wenig Gewicht und wenig Sätzen anfangen!!!</strong></p>
<p>Insgesamt deckt das den Großteil der Muskeln ab, die für uns so interessant sind und hält fit. Mehr braucht&#8217;s wirklich nicht! Und nun viel Spaß beim Trainieren.</p>
<h4>Trainingsplan für Fortgeschrittene</h4>
<p>Mo &#8211; Ausdauerklettern/-bouldern und Liegestütze mit Gewichtsweste, Dehnen</p>
<p>Di &#8211; Radfahren/Joggen oder freimachen</p>
<p>Mi &#8211; Kniebeuge, Kreuzheben, Schulterpresse, Dehnen</p>
<p>Do &#8211; Klettern/Bouldern, Liegestütze und Klimmzüge mit Gewichtsweste, Dehnen</p>
<p>Fr &#8211; Radfahren/Joggen oder freimachen, evtl. etwas Campus Board</p>
<p>Sa &#8211; Kniebeuge, Kreuzheben und Schulterpresse mit Hantelstange, Dehnen</p>
<p>So &#8211; Draußen Klettern</p>
<h4>Trainingsplan für Einsteiger</h4>
<p>Mo &#8211; Zur Arbeit Radeln oder am Abend Joggen, Dehnen</p>
<p>Di &#8211; Klettern/Bouldern</p>
<p>Mi &#8211; Zur Arbeit Radeln oder am Abend Joggen, Dehnen</p>
<p>Do &#8211; Kniebeuge, Superman, Liegestütze, Klimmzüge</p>
<p>Fr &#8211; Zur Arbeit Radeln oder am Abend Joggen, Dehnen</p>
<p>Sa &#8211; Klettern oder frei</p>
<p>So &#8211; Klettern oder frei</p>
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		<title>Training fürs Klettern</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 07:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>
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		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Krafttraining]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht jeder ist Profikletterer, Student oder Schüler. Wir alle müssen auch neben unserer Lieblingsbeschäftigung (das wäre dann Klettern) Arbeiten oder haben noch weitere Sport-Favorits. Für manche ist ja das Arbeiten eine Lieblingsbeschäftigung, aber das ist eine andere Geschichte&#8230; Man kann sich also nicht zwangsläufig nur mit Klettern beschäftigen, geschweige denn jeder weiß, wie er voran kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/TrC_Morschreuth_21.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2370" title="TrC_Morschreuth_21" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/TrC_Morschreuth_21.jpg" alt="" width="420" height="281" /></a>Nicht jeder ist Profikletterer, Student oder Schüler. Wir alle müssen auch neben unserer Lieblingsbeschäftigung (das wäre dann Klettern) Arbeiten oder haben noch weitere Sport-Favorits. Für manche ist ja das Arbeiten eine Lieblingsbeschäftigung, aber das ist eine andere Geschichte&#8230; Man kann sich also nicht zwangsläufig nur mit Klettern beschäftigen, geschweige denn jeder weiß, wie er voran kommt und was er trainieren sollte. Sehr gute Hilfen können hier Physiologie- und Trainingswissenschafts- Bücher liefern (bitte keine Ratgeberbüchlein sondern Fachliteratur, da bekommt man wenigstens was Gescheites für sein Geld). Ich gehe sicherlich noch einmal auf Anatomie, Physiologie und Trainingslehre ein, jetzt aber erstmal ein paar einfache Beispiele.</strong></p>
<h4>Vorüberlegung</h4>
<p>Es geht also darum, wie ich wann und was trainiere. Hierzu muss man natürlich erstmal einen Status quo erheben und dann diverse Ziele und die dazu verfügbaren Mittel definieren. Anhand von <strong>3 Beispielen</strong> will ich das mal durchgehen (natürlich gilt das selbe auch immer für Frauen, diese Pronomen sind aber der Kürze wegen weggelassen):</p>
<h4>1. Kletterer</h4>
<p>Hat wenig Zeit (1-2 Mal die Woche, ganz selten draußen am Wochenende), möchte aber dast Beste herausholen. Vor allem geht es ihm darum, dass er beim Bouldern und im Dach besser wird. Härtere kurze Züge spielen für ihn mehr eine Rolle als Mehrseillängentouren im alpinen Bereich.</p>
<h4>2. Kletterer</h4>
<p>Trainiert relativ häufig für 1-3h 4mal die Woche und dabei sehr intensiv (sprich öfters Bouldern). Er merkt in längeren Touren, dass ihm einfach der Saft ausgeht, obwohl er beim Bouldern krasseste Züge machen kann. Kletterer 2 will nicht so ins Hecheln kommen, wenn er eine ausdauernde Mehrseillängentour eigentlich deutlich unter seiner aktuellen (Boulder-)Leistungsgrenze macht.</p>
<h4>3. Kletterer</h4>
<p>Ist der brutale Techniker und kann sich verbiegen wie ne Brezel, da er am Sandstein angefangen hat zu klettern. Fürs Bouldern fehlt ihm manchmal der gewisse Bums in der Muskulatur und außerdem würde er gerne einfach etwas an Gewicht über Muskulatur zunehmen.</p>
<h4>Der Weg ist das Ziel</h4>
<p>Aber ein <strong>Ziel vor Augen zu haben ist noch besser.</strong> Wir wissen also, was wir wollen und müssen die Zeiten definieren, zu denen wir trainieren können. Am besten sollte man sich wirklich einen <strong>Trainingsplan erstellen mit Ruhetagen, Erholungstagen und Trainingstagen. Jemand der viel Zeit hat, sollte auch oft und regelmäßig zum Trainieren gehen anstatt 1-2 Mal pro Woche viel zu hart zu trainieren.</strong></p>
<p>Für den Kraftbereich (zu dem Klettern eindeutig gehört, auch wenn hier natürlich auch eine grundlegende Fitness im Ausdauerbereich von Vorteil ist) ist es für einen <strong>Fortgeschrittenen sinnvoll, jede Muskelgruppe 2-4 mal in der Woche zu belasten,</strong> um sich zu verbessern. Mit weniger Trainingseinheiten hält man physiologisch gesehen in etwa seinen Standard. Was natürlich besser wird ist die Psyche und Technik aufgrund der Routine und das allein bewirkt schon einen Leistungsanstieg gemessen an den kletterbaren Routen.</p>
<p><strong>Für einen Einsteiger reichen meist schon 1-2 Trainingseinheiten für eine Leistungssteigerung.</strong> Weniger machen keinen Sinn und mehr als 4 Mal trainieren sollte lediglich einem Leistungssportler vorbehalten sein (zu einseitiges Training für Hobbysportler, Übertraining und darüberhinaus Verletzungsgefahr).</p>
<p><strong><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/laufen.jpg"><img class="size-full wp-image-2372 alignright" title="laufen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/laufen.jpg" alt="" width="110" height="220" /></a>Grundsätzlich sollten je nach Leistungsstand 1-3 Trainings im Grundlagenausdauerbereich pro Woche liegen.</strong> Das kann nun wieder je nach gesundheitlichen Zielen (das wären <strong>3 Mal bei etwa 50-60% der VO²max</strong>), verfügbarer Zeit und Motivation schwanken. Optimal wären 3x mindestens 1h Laufen, intensives Bergaufgehen, Radeln, Schwimmen bei den schon genannten 50-60% der aktuellen maximalen Leistungsfähigkeit. Diese wird oft mit der maximalen Sauerstoffaufnahme über die Lunge (VO²max) bezeichnet.</p>
<p>Ergänzend (und für uns ja essenziell) zu diesem Training ist das spezielle Training in der Sportart (in dem Fall Klettern, das gilt aber auch für jede andere Sportart) anzusetzen und hier gilt eben umso häufiger in der Woche, um so besser. Sprich wer 2 Mal die Woche trainiert wird auf lange Zeit in seiner Leistungsfähigkeit einem Kletterer, der jeden zweiten Tag und mehr trainieren kann, höchstwahrscheinlich nachstehen. <strong> </strong></p>
<p><strong>Die allererste Methode also, um seine Leistungsfähigkeit zu verbessern, ist die Trainingseinheiten hochzuschrauben und einfach öfter zum Klettern zu gehen.</strong></p>
<h3>Nun aber zu den Trainingsvorschlägen</h3>
<h4>1. Kletterer</h4>
<p><strong>Für unseren ersten Kletterer würde sich ein (Maximal-)krafttraining anbieten.</strong></p>
<div id="attachment_2374" class="wp-caption alignleft" style="width: 162px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/emilie_on_campus_board_II.jpg"><img class="size-full wp-image-2374" title="emilie_on_campus_board_II" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/emilie_on_campus_board_II.jpg" alt="" width="152" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Bild von www.rockclimbing.com</p></div>
<p><strong>Vorsicht ist hier allerdings geboten:</strong> Bei Einsteigern und Wiedereinsteigern ist ein sofortiges Maximalkrafttraining nicht zu empfehlen, da die Verletzungsgefahr extrem hoch wird und durch alleiniges Techniktraining im Einsteigerbereich schon deutlich mehr getan werden kann. Wir gehen also davon aus, dass der Kletterer bereits seit Jahren klettert, aber aufgrund Zeitmangel nicht wirklich vorwärts kommt. Ein Maximalkrafttraining beinhaltet maximale Züge oder Übungen, die 1-5 Mal am Stück durchgeführt werden können. Also eine Intensität von etwa 90 &#8211; 110% aufweisen. 110 kommen zustande, wenn ich einem für mich unbewältigbaren Widerstand versuche entgegenzuwirken. Hierbei machen mehr als 10% des für mich gerade so noch bewältigbaren Gewichtes keinen Sinn.</p>
<p>Hat man mehr Maximalkraft wird aufgrund höherer Reserven der Muskel während der Belastung besser durchblutet (die Spannung ist nicht maximal und somit wird das Blut nicht abgedrückt) und auch der Griff wird vertrauensvoller. Auch aufgrund besserer Reserven hat man mehr Zeit, um sich auf die richtige Technik der Füße zu konzentrieren.</p>
<p><strong>Ein Training könnte also folgendermaßen aussehen:</strong></p>
<p><strong>1-2 Mal die Woche Radfahren</strong> (zur Arbeit, zum Einkaufen oder auch als Training) möglichst für eine zusammenhängende Stunde oder mehr.</p>
<p><strong>1-2 Mal Klettern.</strong> Hierbei muss bei einer Einheit pro Woche garnicht darauf geachtet werden, dass maximal geklettert wird. Kann man aber zweimal zum Klettern gehen, würde ich zuerst einklettern und danach zum Bouldern gehen und mir genau solche Probleme suchen oder ausdenken, die ich nicht schaffe, am besten zu zweit oder mehr.</p>
<p><strong>1-2 Mal die Woche spezifisches Training. </strong>Hierfür würden sich für die Boulderspannung im Dach Übungen wie Kreuzheben, Klimmzüge mit angehobenen und gestreckten Beinen oder auch gaaanz saubere Liegestütze mit erhöhten Beinen und evtl. Gewichtsweste eignen. Eine gute Idee dabei ist natürlich auch ein <strong><a title="Kletterboard" href="http://www.bergzeit.de/klettertraining.html" target="_blank">Trainingsboard</a></strong> mit den entsprechenden Übungen (vorher undbedingt aufwärmen, bevor man&#8217;s krachen lässt!!!) oder auch ein Campusboard. Ein Campusboard ist allerdings die letzte Möglichkeit, die ich anwenden würde, da das Training hier doch eher mit Verletzungen verbunden ist, als es Vorteile bringt. Natürlich kann ich ein super Niedersprungtraining (nachgebende Wiederholungen mit viel Gewicht) machen, um die Maximalkraft stark zu pushen. Jedoch reißen hier die meisten Ringbänder und da verliert man viel mehr, als man je mit einem Campusboard gewinnen könnte.</p>
<h4>2. Kletterer</h4>
<p><strong>Für diesen Kletterer würde sich ein Techniktraining empfehlen und natürlich ein Ausdauertraining, vor allem im Grundlagenbereich.</strong></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/klettern-stubaital.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2375" title="klettern-stubaital" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/klettern-stubaital.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Durchs Bouldern vermiest man sich manchmal die Technik im Steigen. Mir geht&#8217;s auch so, dass ich sehr oft merke, dass ich einen Griff viel zu fest halte beim Klettern, obwohl die Situation es garnicht verlangt und ich bombenfest dastehe.</p>
<p><strong>Erster Tipp also:</strong> Mehr zum Klettern nach draußen gehen. Hier kommt es vielmehr auf das richtige Gefühl und die richtige Steigtechnik an. Man muss seinen Füßen mehr vertrauen und muss auch die Tritte suchen.</p>
<p><strong>Zweiter Tipp: </strong>Klettert Routen unter euerm Niveau und hängt diese aneinander. Also rauf UND runter klettern und dabei die Expressen wieder aushaken. Dies ergibt ein fußorientiertes Klettern und gibt Ausdauer in den Armen. Am besten so viele Routen wie möglich so kraftsparend wie möglich klettern. Der Sicherungspartner muss halt mitspielen.</p>
<p><strong>Dritter Tipp:</strong> Bouldert öfter mit Freunden und seht euch ganz genau andere Lösungen an. Vielleicht macht ihr viel aus den Armen und weniger aus den Beinen. Vermeintlich starke Kerle neigen sehr oft dazu und das ist einfach in einer längeren Route verhängnisvoll. Leichte und schwere Plattentouren können ebenfalls helfen, oder fahrt doch mal in den Elbsandstein.</p>
<h4>3. Kletterer</h4>
<p><strong>Für Kletterer Nummer 3 bietet sich ein Hypertrophietraining an, sprich Muskelaufbau neben dem Klettern.</strong></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/juergen_reis.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2377 alignleft" title="juergen_reis" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/09/juergen_reis.jpg" alt="" width="240" height="179" /></a>Um Muskelmasse aufzubauen benötigt der Körper starke katabole (abbauende) Reize, um wiederum anabole (aufbauende) Prozesse in Gang zu bringen. Hierbei stellten sich in wissenschaftlichen Untersuchungen <strong>7-12 Wiederholungen</strong> als vorteilhaft heraus. Natürlich sollte das Klettern nicht zu kurz kommen aber trotzdem sollten <strong>zuerst 1</strong>, nach ein paar Wochen der Anpassung (wenn man es gescheit anfangen möchte sollten schon 4-6  Wochen vergehen, bevor erhöht wird) auch <strong>2-3 Trainingseinheiten pro Woche</strong> stattfinden.</p>
<p>Hierfür würde ich Klimmzüge und Liegestütze machen. Liegestütze eventuell mit Zusatzgewicht und erhöhten Beinen, Klimmzüge eventuell auch mit Gewicht oder Latziehen. Die entsprechende Übung sollte im Bereich der 7-12 WDH liegen und dementsprechend sollte das Gewicht gewählt werden. Es muss bis zur völligen Erschöpfung des Muskels trainiert werden, sprich es ist in diesem Satz keine WDH mehr möglich. Im Kraftsport wird dann meist mit einfacher oder doppelter Pyramide trainiert, also zuerst etwa 12 WDH mit entsprechendem Gewicht, dann Gewicht erhöhen, dann wieder und dann (im falle der doppelten Pyramide) wieder das Ganze retoure. Insgesamt würden aber 2-4 Durchgänge pro Trainingseinheit und Muskelgruppe vorerst reichen, da ja noch Geklettert werden muss am nächsten oder übernächsten Tag.</p>
<p>Durch das Hypertrophietraining wachsen, wie der Name schon sagt, die Muskeln. Dies geschiet über Einlagerung von Enzyme, Zellorganelle, Stoffwechselprodukten, Nährstoffen und über eine Vermehrung der Filamente in der einzelnen Muskelfaser. Muskelfaservermehrung gibt es hier nicht und somit ist auch ein solches &#8220;Aufblasen&#8221; der Muskulatur bei Nichtgebrauch wieder reversibel. Mehr Zellorganellen, Nährstoffe und Enzyme bedeutet auch mehr Energie, die zur Verfügung steht (der <strong>Muskel ist kraftausdauernder im Bereich von wenigen Sekunden bis 1-2 Minuten</strong>, aber <strong>es wächst auch die Maximalkraft</strong>) und somit können stärkere Reize gesetzt werden. Dies hat den Vorteil, dass beim Bouldern mehr weitere und &#8220;kraftigere&#8221; Züge geschafft werden können.</p>
<p><strong>Die Übungen, die für alle Trainingsvarienten denkbar währen, habe ich jetzt nicht beschrieben, sondern eben nur obligatorsische wie Liegestütze oder Klimmzüge. Wer Übungen oder auch detailliertere Ausführungen zu einem bestimmten Vorgang haben möchte, sollte mich per Email anschreiben, dann mache ich mir mal Gedanken und schreibe darüber einen Blog.</strong></p>
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		<title>Schönes Wetter</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 20:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja, heute war mal wieder richtig schönes Wetter und ich konnte mein Radl rausziehen. Wie schön, dass wir am Irschenberg einen kleinen witzigen Boulderfelsen haben und man von mir aus etwa ne halbe Stunde braucht&#8230;
Also hin zum Boulder
Die Packtaschen voll mit Essen, Klamotten, Kamera und Kletterschuhen und ab geht&#8217;s. Ein Freund kommt mit und da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ja, heute war mal wieder richtig schönes Wetter und ich konnte mein Radl rausziehen. Wie schön, dass wir am Irschenberg einen kleinen witzigen Boulderfelsen haben und man von mir aus etwa ne halbe Stunde braucht&#8230;</strong></p>
<h4>Also hin zum Boulder</h4>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/Boulderfelsen_am_Irschenberg.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1825" title="Boulderfelsen_am_Irschenberg" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/Boulderfelsen_am_Irschenberg.jpg" alt="" width="540" height="405" /></a>Die Packtaschen voll mit Essen, Klamotten, Kamera und Kletterschuhen und ab geht&#8217;s. Ein Freund kommt mit und da ist&#8217;s ja noch gleich viel schöner (thx für die Fotos, Martin!). Auf dem Bild sieht man die möglichen Boulder von dieser Seite, die sicherlich die interessanteste ist. Viel Sinn machen die anderen Seiten nicht, zu flach und zu wenig hoch. Die Wand an der Kapelle hat leichten bis mittleren Überhang und ist etwa 3,5 Meter hoch. Die roten Verläufe wurden heute durchstiegen, die gestrichelten drehen sich so um den oberen 5ten Grad, die durchgehenden roten sind etwa bei 6 bis untere 7. Bei schwarz bin ich mir nicht ganz sicher, da ich da noch etwas dran üben muss&#8230;</p>
<p>Die Schwarze ist ein netter im 45 Grad Winkel verlaufender Riss, der eigentlich gut zu halten ist, wenn man etwas für die Hüße hätte. Es sind einfach keine Trittmöglichkeiten vorhanden und wenn, sind diese dann beinahe Überkopf. Insgesamt sicherlich im oberen 8er bis 9er Bereich, aber wirklich kurz und wenn man die Schlüsselbewegung direkt nach dem Einstieg gepackt hat, auch nicht mehr so schlimm. Noch dazu will man ja nicht in Berührung mit der Kapelle kommen, die Kapelle ist auch der Grund, warum ich nicht beschreibe, wo der Felsen steht, auch wenn er nicht zu übersehen ist.</p>
<div id="attachment_1828" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/Vor_dem_Start.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1828" title="Vor_dem_Start" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/Vor_dem_Start.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Vor dem Einstieg erstmal blöd schauen!</p></div>
<div id="attachment_1829" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/dynamisch.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1829 " title="dynamisch" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/dynamisch.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Das blöd Schauen bleibt auch beim Dynamo, den&#39;s da eigentlich nicht braucht</p></div>
<div id="attachment_1830" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/Kaasloabe.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1830" title="Kaasloabe" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/Kaasloabe.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Bei uns nennt man sowas Kaasloabe, aber man könnte auch Weißbrot sagen.</p></div>
<div id="attachment_1832" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/Traverse.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1832" title="Traverse" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/Traverse.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Traverse und der selbe Einstieg für die beiden roten Boulder nach oben ist wirklich nett und leicht.</p></div>
<div id="attachment_1833" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/Langmachen.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1833" title="Langmachen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/Langmachen.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Mach dich lang! Gut zu haltender Griff in 30° Überhang. Insgesamt war der Fels ziemlich bröselig/erdig!</p></div>
<div id="attachment_1834" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_2136.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1834 " title="IMG_2136" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_2136.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Gut hängen kann man aber trotzdem, der Ausstieg nach oben ist nochmal ne kleine Herausforderung für Ungeübte.</p></div>
<p><strong>Ein Tag, wie ich ihn mag!</strong></p>
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		<title>Anforderungsprofil Klettern</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 09:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man darüber sprechen möchte, was man trainieren muss, um besser zu klettern, so muss man vorerst wissen, was das Klettern einem körperlich und geistig abverlangt.
Ein Kletterer…

…muss gesunden Respekt aber keine Angst vor der Höhe und schwierigen Situationen in der Höhe haben (psychische Komponente)
…muss Kraft und Ausdauer (physiologische Komponenten), Technikkönnen und Taktikwissen (theoretische und taktische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kletterhallewien.at" target="_blank"><img title="Christine Schranz in der Kletterhalle Wien" src="../wp-content/uploads/2009/11/Christine-Schranz-in-der-Kletterhalle-Wien.jpg" alt="Christine Schranz in der Kletterhalle Wien" /></a>Wenn man darüber sprechen möchte, was man trainieren muss, um besser zu klettern, so muss man vorerst wissen, was das Klettern einem körperlich und geistig abverlangt.</p>
<p>Ein Kletterer…</p>
<ul>
<li>…muss gesunden Respekt aber keine Angst vor der Höhe und schwierigen Situationen in der Höhe haben (psychische Komponente)</li>
<li>…muss Kraft und Ausdauer (physiologische Komponenten), Technikkönnen und Taktikwissen (theoretische und taktische Komponenten) in ausreichender Menge zur Verfügung haben</li>
<li>…muss ein gutes Maß an Beweglichkeit mitbringen und das immer wieder trainieren</li>
<li>…muss seine Planung, Entscheidungen und Bewegungen dem Fels anpassen (Umstellungsfähigkeit)</li>
<li>…muss hinsichtlich der eigenen Fähigkeiten und der des Partners, der Beschaffenheit des Felsens und Wetters, des Materials und weiterer Faktoren die Route abschätzen</li>
<li>…muss die Bewegungsplanung in richtig koordinierte und aufeinanderfolgende Bewegungen umsetzen (Kopplungsfähigkeit)</li>
<li>…muss die Bewegungen genau und möglichst ökonomisch gestalten (Differenzierungsfähigkeit)</li>
<li>…muss die Routen aus dem Fels oder aus dem Führer richtig ablesen können und in der Wand den richtigen Weg finden (Orientierungsfähigkeit)</li>
<li>…muss zielführende, zeitlich koordinierte Bewegungen realisieren und in einen gewissen Fluss (oder auch Flow) der Bewegung kommen (u.a. Rhythmisierungsfähigkeit)</li>
<li>…muss sich auf sich verändernde Bedingungen einstellen können (Umstellungsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit)</li>
<li>…muss Schwindel überwinden und das Gleichgewicht auf kleinsten Tritten halten, den Körper nach Möglichkeit im „Lot“ halten können (Gleichgewichtsfähigkeit)</li>
</ul>
<p>Das ist ein Haufen Theorie, der erst einmal verstanden werden muss.</p>
<p>Summa summarum kann man sagen, dass ein Einsteiger eher an Technik, Taktik und Psyche arbeiten muss, ein Fortgeschrittener ebenso und noch dazu an der Beweglichkeit &#8211; aber erst ein Profi wirklich Kraft und Kraftausdauer trainieren muss.</p>
<p>Für jede der Komponenten gibt es verschiedenste Möglichkeiten, diese zu verbessern. Hier ein paar Beispiele:</p>
<ul>
<li>Psyche: Sicherungstraining, Sturztraining, Konfrontation, Materialkunde, Sicherungskunde…</li>
<li>Taktik: Materialkunde, Sicherungskunde, Besprechung von worst case, Sturztraining…</li>
<li>Umstellungsf.: Onsightklettern, Bouldern mit Partner, Kletterspiele…</li>
<li>Kopplungsf.: Toprope-Klettern, TR-Speedklettern</li>
<li>Differenzierungsf.: Bewegungsaufgaben lösen, Bouldern, Klettern mit speziellen Aufgaben (weiche Hand, nur eine Hand, nur Eindrehen, Weitertreten nur im Lot…)</li>
<li>Orientierungsf.: Blindklettern, Spiele, neue Routen…</li>
<li>Rhytmisierungsf.: Speedklettern, Klettern mit Rhythmus, Klettern und Singen…</li>
<li>Umstellungsf.: Spiele wie Fangen, rotierende Wand, Routenwechsel während dem Klettern…</li>
<li>Gleichgewichtsf.: Alle Spielformen fürs Gleichgewicht, vor allem auch Slacklinen</li>
</ul>
<p>Das war jetzt ein kleiner Einblick in die sportwissenschaftliche Sicht des Kletterns. Man sollte immer einen kleinen Backround haben, um ein Training strukturiert mit Hirn zu gestalten.</p>
<p>Spezielle Trainings und Übungen werden folgen…</p>
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