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	<title>Klettern &#38; Bouldern &#187; Allgemeines</title>
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	<description>Klettertraining, Tipps und Tricks rund um den Kletteralltag</description>
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		<title>An den ersten Expressen sichern</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 07:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherungstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Grounder]]></category>
		<category><![CDATA[Sichern]]></category>

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		<description><![CDATA[Richtig Sichern will gelernt sein. Soviel ist sicher. Immer wieder sieht man grobe Fehler in den Hallen, die am Felsen zu ernsthaften Verletzungen führen könnten und auch in der Halle nicht ohne sind. So sah ich sogar schon &#8220;alte Hasen&#8221;, die mit Achtersicherung die Bremshand oben hielten und sich selbst nach meinem Hinweis nichts dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Sichern-mit-hms.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2129" title="Sichern mit hms" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Sichern-mit-hms.jpg" alt="" width="343" height="240" /></a>Richtig Sichern will gelernt sein. Soviel ist sicher. Immer wieder sieht man grobe Fehler in den Hallen, die am Felsen zu ernsthaften Verletzungen führen könnten und auch in der Halle nicht ohne sind. So sah ich sogar schon &#8220;alte Hasen&#8221;, die mit Achtersicherung die Bremshand oben hielten und sich selbst nach meinem Hinweis nichts dabei dachten und immer wieder Grigriverfechter, die ganz lässig und passiv durch die Gegend schauen und sogar die Hände vom Bremsseil nehmen&#8230; </strong></p>
<p>Letztens war ich mit meinen Kletterkindern in der Halle und habe erklärt, warum und wie man bei den ersten Expressen aufpassen muss, dass man <strong>im Sturzfall nicht auf dem Boden aufschlägt.</strong> Prompt hören wir hinter uns ein dumpfes Geräusch und einen schmerzinduzierten Aufschrei. Direkt hinter uns stand der Kletterer neben seinem Sicherer und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Ferse. Die erste Expresse war geklippt&#8230;</p>
<h4>Was war passiert?</h4>
<p>An der ersten Expresse gesichert viel der Kletterer bis zum Boden weil er anscheinend an der schmierigen Verschneidung abgerutscht war. Ich denke nicht, dass er versucht hat zu klippen, denn die besagte Stelle benötigt viel Gefühl im Fuß und erst oberhalb ist eine gute Klippposition. Somit ist er wahrscheinlich etwas über der Höhe der Expresse einfach von der Struktur gerutscht. Nun war der Sicherer ein wenig <strong>weg von der Wand gestanden</strong> und mit <strong>etwas Schlappseil und Seildehnung</strong> hat natürlich locker für den Grounder gereicht. Man kennt das ja, dass sogar <strong>noch bis zur 3-4ten Expresse die Gefahr besteht, beim Klippversuch auszurutschen und dann auf den Boden zu knallen. </strong></p>
<div id="attachment_2127" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Sichern.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2127  " title="Sichern" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Sichern.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Hier sieht man, wieviel Seil ausgegeben ist beim Klippen der zweiten Expresse. Wäre der Kletterer beim Klippen im Dach abgerutscht, wäre er sicher zu Boden gefallen.</p></div>
<div id="attachment_2128" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Sichern-mit-Markierung.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2128" title="Sichern mit Markierung" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Sichern-mit-Markierung.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Habe hier mal die Länge des ausgegebenen Seils überhalb der ersten Expresse rot und die Sturzhöhe blau markiert. Beim Klippen zu Stürzen würde hier einen Grounder bedeuten.</p></div>
<p>Der Fehler des Kletterers hier war es, die zweite Expresse auszulassen, sollte man bei den ersten 5-7 Metern (3-4 Expressen) nicht machen bzw. überhaupt nicht machen.</p>
<h4>Wie verhindert man sowas?</h4>
<p>War natürlich passend, dass genau an dem Tag ich mit den Kindern dieses Thema durchgegangen bin und prompt einer so runterfällt. Wie müssen aber Kletterer und Sichernder reagieren, um es garnicht soweit kommen zu lassen, dass Bodenkontakt entsteht?</p>
<ol>
<li>Kletterer und Sichernder müssen <strong>vollste Aufmerksamkeit</strong> mitbringen, sonst werden die ersten 3-4 Expressen schnell zum fiesen Grounder. (Es gab auch schon Situationen, wo der Kletterer nach 8 Metern noch auf dem Boden gelandet ist)</li>
<li>Sichernder steht während den ersten Klettermetern möglichst <strong>nahe unter der ersten Expresse</strong>, aber <strong>dennoch nach links/rechts soweit von der Falllinie entfernt</strong>, dass bei einem Sturz ihm der Kletterer nicht auf den Kopf fällt.</li>
<li>Sichernder <strong>spotet bis zur ersten Expresse</strong> den Kletterer, manchmal lohnt es sich sogar, die erste Expresse auszulassen und bis zur zweiten zu spotten (das darf man natürlich nicht zu laut sagen, aber die Hakenabstände sind so gering und die Expressen gehen so früh los, dass beim Sturz in die erste Expresse man ohne spezielle Techniken eigentlich immer am Boden landet). <strong>Bei zweifelhaften Stellen sollte man dann einfach über eine andere Route die ersten beiden Expressen klippen.</strong></li>
<li>Spezielle Technik: Neben den genannten Vorsichtsmaßnahmen gibt es noch eine <strong>aktive Möglichkeit</strong> einen Sturz beim Klippen der zweiten Expresse (oder auch dritten oder  vierten) zu verkürzen, um die Gefahr eines Grounders zu verhindern: Beim  Seilausgeben zieht die Seilausgebende Hand das Seil ja nach oben aus  dem Sicherungsgerät und die Bremshand gibt das Seil zum Sicherungsgerät  ein. Hat man nun genug Seil ausgegeben, verharrt man (als Rechtshänder  jetzt beschrieben) also mit der rechten Bremshand nahe am  Sicherungsgerät und mit der linken, Seil ausgebenden Hand relativ weit oben.<strong> Stürzt der Kletterer, kann man wie beim Seileinholen nun blitzschnell etwas Seil zurücknehmen und somit den Sturzweg verkürzen.</strong> Noch dazu sollte man <strong>ein bis zwei schnelle Schritte rückwärts nach hinten</strong> machen um den Sturz zusätzlich zu verkürzen. Ich trainiere das mit einem Topropeseil als zweite Sicherung. Man braucht also einen Kletterer, einen Vorstiegssicherer und einen Topropesicherer, der die Hintersicherung bildet. Nun kann man selbst ausprobieren, wie schnell man reagieren kann und ob das schnelle Verkürzen des Seils ausgereicht hätte. Das Ganze funktioniert recht gut mit Tube, Achter, HMS, mit Grigri und co hab ichs noch nicht ausprobiert. Die Schritte zurück sind in jedem Fall sinnvoll.</li>
</ol>
<p><a title="Sauber Sichern klettern.de" href="http://www.klettern.de/service/sicherheit/workshop-sauber-sichern.106365.5.htm" target="_blank"><strong>Artikel Sauber Sichern auf klettern.de</strong></a></p>
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		<title>Unfall in Heimstetten</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/unfall-in-heimstetten/1927</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 13:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kletterunfall]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder ist ein Unglück in einer Kletterhalle passiert&#8230;.
Aus 12 bis 15 Metern Höhe ist am Samstag ein 26-jähriger Münchner in  einer Kletterhalle in Kirchheim/Heimstetten im Landkreis München  abgestürzt. Er zog sich dabei einen Lendenwirbelbruch zu. Seine  Sicherungspartnerin wurde bei dem Vorfall ebenfalls verletzt.
Der Münchner kletterte an einer Kletterwand mit dem Schwierigkeitsgrad [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/04/KletterhalleHighEast.jpg"><img class="size-full wp-image-1928 aligncenter" title="KletterhalleHighEast" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/04/KletterhalleHighEast.jpg" alt="" width="384" height="288" /></a>Mal wieder ist ein Unglück in einer Kletterhalle passiert&#8230;.</strong></p>
<p><em>Aus 12 bis 15 Metern Höhe ist am Samstag ein 26-jähriger Münchner in  einer Kletterhalle in Kirchheim/Heimstetten im Landkreis München  abgestürzt. Er zog sich dabei einen Lendenwirbelbruch zu. Seine  Sicherungspartnerin wurde bei dem Vorfall ebenfalls verletzt.</em></p>
<p><em>Der Münchner kletterte an einer Kletterwand mit dem Schwierigkeitsgrad  sieben in einer Höhe von etwa 12 bis 15 Metern. Er wurde dabei von einer  23-jährigen Münchnerin am Seil gesichert. Als der Kraxler eine  Zwischensicherung einhängen wollte, gab er an seine Partnerin die  Anweisung, ihm mehr Seil zu geben. Als sie dieser Aufforderung nachkam,  versuchte er von seinem Standpunkt aus, sein Kletterseil in die  Zwischensicherung einzuhängen. Dabei verlor der Münchner den Halt und  fiel am Seil nach unten.</em> <em></em></p>
<p><em>Da die 23-Jährige die Bremse nicht mehr rechtzeitig aktivieren konnte  und ihr das Kletterseil durch die Sicherungshand rutschte, fiel ihr  Partner nahezu im freien Fall nach unten und schlug auf dem harten  PVC-Boden auf. Dabei zog er sich einen Lendenwirbelbruch zu. Er musste  zur stationären Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Münchner  Krankenhaus gebracht werden. Nach ersten ärztlichen Untersuchungen  besteht keine akute Lebensgefahr für den Verletzten. Die 23-jährige  Münchnerin zog sich bei dem Unfall Verbrennungen an der rechten  Sicherungshand zu.</em> <em></em></p>
<p><em><em>Quelle Stadtmagazin München 24</em></em></p>
<p><strong>Das konnte man vorgestern, am 11.4., auf der Seite des <a href="http://www.region-muenchen.de/index.php?site=news&amp;news_ID=12983" target="_blank">Münchner Stadtmagazins</a> lesen. Den genaueren Unfallhergang weiß man ja noch nicht und somit können nur Spekulationen gemacht werden, wieso und wie das Mädel das Seil nicht frühzeitig genug zum blockieren gebracht hat. Bei diesen Mutmaßungen beteilige ich mich allerdings nicht.</strong><strong> Ich sehe dies eher wieder als Anlass, immer wieder sich selbst und andere zu prüfen und verweise erst einmal wieder auf die DAV Seite und auf meine Seite zur Sicherheit:</strong></p>
<p><strong><a title="Sicherheit beim Klettern" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/sicherheit-beim-klettern/971" target="_blank">Sicherheit beim Klettern auf www.Klettern-und-Bouldern.de<br />
</a></strong></p>
<p><strong><a title="DAV Aktion Sicher Klettern" href="http://www.alpenverein.de/template_loader.php?tplpage_id=491&amp;PHPSESSID=ac055a4b4064e2cbbfc7ae3beaad19b3" target="_blank">DAV Aktion &#8220;Sicher Klettern&#8221;</a><br />
</strong></p>
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		<title>Richtiges Expressen Klippen</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/richtiges-expressen-klippen/1293</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherungstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Expressen Klippen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch falsch eingelegtes Seil sind schon mehrere schwere Unfälle am Felsen passiert. Wenn auch in der Halle das Gefahrenpotential durch falsches Klippen deutlich reduziert ist gegenüber dem freien Fels, sollte man schon wissen, wie man Expressen klippt und dies auch schnell und zuverlässig können.
Zuerst einmal möchte ich euch zeigen, wie man richtig Klippt.
1.
Expressschnapper zeigen immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durch falsch eingelegtes Seil sind schon mehrere schwere Unfälle am Felsen passiert. Wenn auch in der Halle das Gefahrenpotential durch falsches Klippen deutlich reduziert ist gegenüber dem freien Fels, sollte man schon wissen, wie man Expressen klippt und dies auch schnell und zuverlässig können.</strong></p>
<p>Zuerst einmal möchte ich euch zeigen, wie man richtig Klippt.</p>
<h4>1.</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/Expressen_klippen_seilverlauf.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1618" title="Expressen_klippen_seilverlauf" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/Expressen_klippen_seilverlauf.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Expressschnapper zeigen immer in die entgegengesetzte Richtung vom Kletterer. Klettert man also nach der Zwischensicherung nach links bzw. rechts weiter (bei senkrechtem Seilverlauf, ists egal), so sollten die <strong>Karabinerschnapper von der Kletterrichtung weg zeigen</strong>. Falsch eingehängte Expressen (in Kletterrichtung schauender Schnapper) können sich (vor allem im eckigen) Bühlerhaken beim Sturz selber aushängen. Gefahr!</p>
<h4>2.</h4>
<p><strong>Das Seil wird immer vom Fels durch den Seilkarabiner nach außen geführt</strong>.  Dies verhindert &#8220;Schnapper offen Belastungen&#8221;, ein Verdrehen der Expresse und ein im schlimmsten Fall  Aushängen des Seils aus dem Karabiner. Gefahr!</p>
<div id="attachment_1620" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/seil_richtig_klippen.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1620" title="seil_richtig_klippen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/seil_richtig_klippen.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">So ist&#39;s richtig, Seil kommt von der Wand durch den Karabiner zum Kletterer</p></div>
<div id="attachment_1622" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/falsch_geklippt_3.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1622" title="falsch_geklippt_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/falsch_geklippt_3.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Negativbeispiel! Das Seil verläuft von vorne furch den Karabiner zur Wand. Wenn der Kletterer jetzt fällt, reibt der Schnapper am Felsen und es kommt zur &quot;Schnapper offen Belastung&quot;.</p></div>
<h4>3.</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Sicherheitsring.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1294" title="Sicherheitsring" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Sicherheitsring.jpg" alt="" width="268" height="133" /></a>Hängen DAV Sicherheitsringe am Felsen (beweglicher Ring im Bohrhaken), müssen die <strong>Karabinerschnapper der Expresse vom Felsen wegzeigen</strong>. Dies ist wichtig, da beim Sturz die Expresse am Fels anliegt/-schlägt und es somit zur &#8220;Schnapper offen&#8221; Belastung des Karabiners kommt. So hält ein Karabiner nur etwa ein Drittel seiner Normalfestigkeit. Dies kann aber auch bei Bohrhakenlaschen auftreten. Achtet also immer darauf, wie sich eure Expresse bei einem Sturz verhalten kann.</p>
<div id="attachment_1625" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/günstig_geklippt.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1625" title="günstig_geklippt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/günstig_geklippt.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Günstig geklippt. Die Expresse liegt sauber an und verkantet nicht.</p></div>
<div id="attachment_1626" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/ungünstig_geklippt.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1626" title="ungünstig_geklippt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/ungünstig_geklippt.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ungünstig. Die Nase des Karabiners liegt am Felsen an und blockiert eine freie Beweglichkeit.</p></div>
<div id="attachment_1627" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/gefährlich_geklippt.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1627" title="gefährlich_geklippt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/gefährlich_geklippt.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Achtung! Der Karabiner darf sich nicht verdrehen und in solch einer Position hängen bleiben.</p></div>
<h4>4.</h4>
<p>Querbelastungen der Karabiner sind zu vermeiden! Es ist nützlich, den Seilkarabiner mit einem Gummi zu fixieren (die meisten Sets haben aber schon einen &#8220;eingebaut&#8221;). Der Karabiner, der in die Bohrhakenlasche eingeklippt wird, sollte beweglich in der Expressschlinge sein, damit er beim Weiterklettern nicht durch den Seilverlauf und den Seilzug mit nach oben gezogen werden kann.</p>
<p>Auch der Partner ist hier gefragt, denn er steckt nicht in der angespannten Situation des Kletterers. Also achtet immer darauf, dass euer Partner auch richtig klippt.<strong> Muss umgeklippt werden, so hängt man aber zuerst eine zweite Expresse ein, bevor man die erste wieder löst!</strong></p>
<h4>5.</h4>
<div id="attachment_1635" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/doppelt_geklippt.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1635" title="doppelt_geklippt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/doppelt_geklippt.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Normalerweise werden die Expressen gegengleich geklippt!</p></div>
<p>Um härter zu klettern, muss man sich auch mal in schwierigere Routen reinhängen. Um einen Durchstieg zu erarbeiten, bouldert man gewisse Teilzüge der Route aus. Bei zweifelhaften Positionen der obersten Expresse werden daher manchmal zwei anstatt einer Expresse eingehängt, gegengleich versteht sich. Damit erhöht sich die Sicherheit, vorausgesetzt, der Anker hält das, was er verspricht.</p>
<h4>Wie klippt man eine Expresse?</h4>
<div id="attachment_1638" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_gleiche_seite_1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1638" title="klippen_hand_gleiche_seite_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_gleiche_seite_1.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">1. Seil wird von den Fingern gehalten. Daumen und Zeigefinger mit Seil umgreifen die Expresse.</p></div>
<div id="attachment_1640" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_gleiche_seite_2.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1640" title="klippen_hand_gleiche_seite_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_gleiche_seite_2.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">2. Nun klippt man mit Druck des Zeigefingers das Seil in die Expresse. Achtung Finger einklemmen :&gt;</p></div>
<div id="attachment_1641" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_gleiche_seite_3.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1641" title="klippen_hand_gleiche_seite_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_gleiche_seite_3.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">3. Zeigefinger mit Seil wird durch die Expresse geklippt. Das Seil hängt drin und der Zeigefinger kann rausgleiten.</p></div>
<div id="attachment_1643" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_andere_seite_1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1643" title="klippen_hand_andere_seite_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_andere_seite_1.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">1. Seil mit Daumen und Zeigefinger halten. Mittelfinger greift in die Expresse und fixiert sie somit.</p></div>
<div id="attachment_1644" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_andere_seite_21.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1644 " title="klippen_hand_andere_seite_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_andere_seite_21.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">2. Nun wird mit dem Daumen das Seil durch den Schnapper geschoben. Der Mittelfinger bleibt.</p></div>
<div id="attachment_1645" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_andere_seite_3.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1645" title="klippen_hand_andere_seite_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_andere_seite_3.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">3. Für mich die schönere Art zu klippen. Geht einfach geschmeidiger :&gt;</p></div>
<h4>Expressen für Fortgeschrittene („Expressionismus“)</h4>
<p>Folgene Übungen könnt ihr machen, um eure Kippgeschwindigkeit und Gewandheit zu verbessern. Es ist immer gut, in schwierigen Positionen schnell klippen zu können um aus der Situation wieder schnell rauszukommen. Das spart Kraft und ist deutlich sicherer.</p>
<ol>
<li>Wäscheleine aufspannen und Expressen daran befestigen. Nun nehmt ihr euch ein Stück seil, bindet euch ein und versucht so schnell wie möglich, alle Expressen hintereinander zu klippen. Wer am schnellsten ist, gewinnt natürlich. Ungeübte und geübte Hand abwechseln, Expressen verschieden aufhängen&#8230;</li>
<li>Bouldern mit vorgegebenen freihängenden Expressen oder Schlingen/Laschen. Sucht euch einen längeren senkrechten oder überhängenden Boulder aus, den ihr ganz gut durchsteigen könnt. nun bindet ihr euch wieder ein und nehmt Expressen mit. Sucht euch gute Positionen zum klippen aus. Variante: Die Expressen hängen bereits, aber sind deutlich schwieriger zu erreichen. An Felsenbouldern geht das meist ganz gut, wenn man einen Satz Keile dabei hat und die Expressen dorthin hängen kann, wo man möchte.</li>
<li>Nun bouldert ihr einen schwereren Boulder und seid wieder angebunden. Euer Partner hält euch Expressen hin und sagt die Hand an, mit der ihr klippen müsst.</li>
</ol>
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		<title>Das richtige Ablassen</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/das-richtige-ablassen/1283</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 10:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ablassen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Umlenkung]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen fahren lassen, kann jeder&#8230;.aber richtig Ablassen ist schon etwas anderes. Ob in der Kletterhalle oder draußen am Fels. Es gibt ein paar wichtige Basics, damit nichts schief geht.
In der Halle

Ihr habt die Route getoppt und platziert das Seil richtig im redundanten Umlenker (meist sind zwei Karabiner drin).
Das Kommando lautet &#8220;ZU&#8221;.
Erst nachdem ihr euch nochmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1284" class="wp-caption alignleft" style="width: 244px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Ablassen.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1284 " title="Ablassen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Ablassen.jpg" alt="" width="234" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Richtige Haltung beim Ablassen in Halle und am Fels</p></div>
<p><strong>Einen fahren lassen, kann jeder&#8230;.aber richtig Ablassen ist schon etwas anderes. Ob in der Kletterhalle oder draußen am Fels. Es gibt ein paar wichtige Basics, damit nichts schief geht.</strong></p>
<h4>In der Halle</h4>
<ol>
<li>Ihr habt die Route getoppt und platziert das <a title="Seil, Kletterseil, Einfachseil" href="http://www.bergzeit.de/kletterseil.html" target="_blank">Seil</a> richtig im redundanten Umlenker (meist sind zwei Karabiner drin).</li>
<li>Das Kommando lautet &#8220;ZU&#8221;.</li>
<li>Erst nachdem ihr euch nochmal kurz optisch von eurem Partner überzeugt habt, dass er bei der Sache ist und nachdem er ebenfalls &#8220;ZU&#8221; gerufen hat, ruft ihr &#8220;AB&#8221;.</li>
<li>Nehmt die <strong>Hände an euren Anseilknoten</strong> (dies stabilisiert) und stemmt die <strong>Füße gegen die Wand. Es wird abgelaufen und nicht gesprungen</strong>. Wer weiß denn schon, ob nicht hinter euch jemand klettert, ob ihr durch den Wandverlauf einen Pendler um eine Kante macht oder ob euch euer Partner zu schnell ablässt, dass ihr gegen die nächste hinter euch befindliche Wand knallt?</li>
<li>Lauft an der Wand in leichten Schritten herunter und beobachtet die Umgebung, damit es zu keinen Kollisionen kommt. Unten angekommen federnd auf den Füßen landen, der Partner sollte im letzten Moment das Tempo drosseln, damit man sich nicht die Fersen auf dem Hallenboden unnötig anschlägt.</li>
</ol>
<h4>Am Felsen</h4>
<p>Alles gilt genauso auch am Felsen mit folgenden Zusatzregeln.</p>
<p>Der Umlenker sollte aus zwei Karabinern von euch bestehen, da das bereits hängende Material sonst von jedem, der dort klettert schnell durchgescheuert wird. Am Felsen werden Karabiner und Expressen nicht oder nur selten gewartet, also schaut euch den Umlenker genau an und entscheidet selbst, ob ihr eine Redundanz (Hintersicherung) aufbauen müsst, oder nicht. Nochmal: <strong>Man sollte nicht über bereits hängendes Material ablassen, wenn es irgend geht.</strong> Gerade für das <strong>Topropen</strong> gilt, dass man <strong>immer eigenes Material</strong> verwenden sollte!</p>
<p><a href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/fixexen-am-fels/422" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1289" title="Karabiner durchgeschliffen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Karabiner-durchgeschliffen.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Hier seht ihr, wie stark Karabiner vom Seil &#8220;durchgeschmirgelt&#8221; werden. Das Seil nimmt gerade draußen viel Schmutz und feine Partikel auf, die das Metall mit der Zeit stark verschleißen können. Die Belastung des Karabiners ist natürlich deutlich reduziert (auch wenn sie noch wahrscheinlich groß genug ist) aber das Hauptproblem liegt ist, dass ein Seil auf diesem Karabiner sehr schnell durchgeschnitten ist. Also Obacht bei solchen Expressen!</p>
<p><a href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/fixexen-am-fels/422" target="_blank"><strong>Hier ein Artikel über zerstörtes Fixmaterial am Fels vom Bergzeit-Kletterteam.</strong></a></p>
<p><strong>Ähnliche Artikel die von Interesse sein könnten:<br />
</strong>&gt;&gt; <a title="Test Salewa The Nine" href="http://klettern4you.wordpress.com/2009/10/27/test-salewa-the-nine/" target="_blank">Test &#8211; Salewa The Nine</a><br />
&gt;&gt; <a title="Mammut Smart" href="http://klettern4you.wordpress.com/2009/05/06/mammut-smart/" target="_blank">Mammut Smart</a></p>
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		<title>Die Dreibeinlogik</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/die-dreibeinlogik/1053</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 19:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherungsgeräte]]></category>
		<category><![CDATA[Dreibeinlogik]]></category>
		<category><![CDATA[Gri Gri]]></category>
		<category><![CDATA[HMS]]></category>
		<category><![CDATA[Sichern]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherungsgerät]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherungstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tube]]></category>

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		<description><![CDATA[Dreibeinlogik? Wer sich etwas mühe gibt, kommt vielleicht darauf, dass ein Stuhl erst ab 3 Beinen gut und ohne wackeln steht, fehlt eines, so kippt er um. Genau diese Metapher gibt die Grundlage zu einer wichtigen Regel im Klettern bezüglich allen Sicherungsgeräten:

Menschliche Reflexe verwenden: In einer präkeren Situation neigt der Mensch dazu, etwas festzuhalten, zuzubeißen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/dreibeinlogik.JPG" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-1054" title="dreibeinlogik" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/dreibeinlogik.JPG" alt="dreibeinlogik" width="476" height="201" /></a>Dreibeinlogik? Wer sich etwas mühe gibt, kommt vielleicht darauf, dass ein Stuhl erst ab 3 Beinen gut und ohne wackeln steht, fehlt eines, so kippt er um. Genau diese Metapher gibt die Grundlage zu einer wichtigen Regel im Klettern bezüglich allen Sicherungsgeräten:</p>
<ol>
<li>Menschliche Reflexe verwenden: In einer präkeren Situation neigt der Mensch dazu, etwas festzuhalten, zuzubeißen oder die Gliedmaßen an sich heran zu ziehen. Dies sollte in der Sicherungstechnik bedacht werden und die sichere Bedienung des Geräts nicht beeinflussen</li>
<li>Die Bremshand (beim Rechtshänder die Rechte) darf in keine Situation das Bremsseil (das Seilende, an dem <strong>nicht</strong> Kletterer hängt) verlassen. Auch anders ausgedrückt: Es muss immer mindestens eine Hand am Bremsseil gehalten werden.</li>
<li>Die Funktion des Sicherungsgerätes muss einwandfrei beherrscht werden und darf zu keiner Zeit aufgehoben werden (z.B. beim Tube muss das Seil richtig eingelegt sein, die Zugbelastung immer nach oben erfolgen und das Bremsseil immer nach unten gehalten werden, sprich der Seilverlauf ist gegenläufig)</li>
</ol>
<p><strong><a href="http://www.bergundsteigen.at/file.php/archiv/2004/2/64-69%20(sicher%20partner%20sichern,%20teil%201).pdf" target="_blank">Hier ein Artikel von Walter Britschgi</a> aus dem Kletterzentrum Gaswerk (Zürich) über Dreibeinlogik und Handhabung von HMS, Tuber und Grigri.</strong></p>
<p><strong><a href="http://cms.alpenverein.de/download_file.php?id=236&amp;showfile=1" target="_blank">Hier eine sehr gute, detaillierte Darstellung verlinkt vom Alpenverein.</a><br />
</strong></p>
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		<title>Sicherheit beim Klettern</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/sicherheit-beim-klettern/971</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 12:26:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bergzeit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[DAV]]></category>
		<category><![CDATA[Kletterhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wichtigste Vorraussetzung für das Klettern sind richtiges Anseilen und die richtige Sicherungstechnik.
Hierzu gehören Anseilen mit Achter oder Bulin, Beherrschen des eigenen Sicherungsgeräts, richtiges Anlegen des Gurtes, richtiges Clippen und Einlegen der Expressen etc.
Vor allem in den Kletterhallen wird durch die Kampagne &#8220;Partnercheck&#8221; des DAV ein großer Beitrag dazugegeben, das Klettern noch sicherer zu machen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://alpenverein.de//template_loader.php?tplpage_id=499" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-365" title="DAV Partnercheck" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/11/DAV-Partnercheck-300x240.jpg" alt="DAV Partnercheck" width="171" height="137" /></a>Die wichtigste Vorraussetzung für das Klettern sind richtiges Anseilen und die richtige Sicherungstechnik.</h3>
<p>Hierzu gehören Anseilen mit Achter oder Bulin, Beherrschen des eigenen Sicherungsgeräts, richtiges Anlegen des Gurtes, richtiges Clippen und Einlegen der Expressen etc.</p>
<p>Vor allem in den Kletterhallen wird durch die Kampagne <a href="http://www.alpenverein.de/template_loader.php?tplpage_id=499" target="_blank">&#8220;Partnercheck&#8221;</a> des DAV ein großer Beitrag dazugegeben, das Klettern noch sicherer zu machen als es schon ist. Schwere Unfälle passieren meistens durch Unaufmerksamkeit bei den Vorbereitungen oder auch beim Klettern/Sichern. &#8220;Nur&#8221; 4-10 Unfälle pro Jahr ereignen sich in den Kletterhallen und dann leider mit schwerwiegenden Folgen wie in einer Kletterhalle in München, so ist auf <a href="http://www.muenchen-tv.de/gesellschaft/Partnercheck_rettet_Leben-1319.html" target="_blank">muenchen-tv.de</a> die Rede. Soweit ich mich erinnern kann, seilte sich das Mädchen an einer völlig falschen Stelle des Knotens mit einem Karabiner an, leider ein tödlicher Fehler, der vermieden werden hätte können.</p>
<div id="attachment_363" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><img class="size-medium wp-image-363" title="Andreas und Christian Bindhammer" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/11/Andreas-und-Christian-Bindhammer-224x300.jpg" alt="Andreas und Christian Bindhammer" width="224" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bindhammerbrüder beim &quot;Partnercheck&quot;</p></div>
<p>Gerade Profis wie Stefan Winter (DAV Sportentwicklung und Sicherheitsforschung), <a href="http://www.andreas-bindhammer.de/" target="_blank">Andreas</a> und <a href="http://www.christian-bindhammer.de/2-Home.htm" target="_blank">Christian</a> Bindhammer setzen sich für die Kampagne <a href="http://www.alpenverein.de/template_loader.php?tplpage_id=499" target="_blank">&#8220;Partnercheck&#8221;</a> ein.</p>
<p>Was aber auch in den Videos immer wieder angesprochen wird: Man muss achtsam miteinander umgehen, keine Ablenkungen wie Flirts, MP3 oder laute Unterhaltungen.</p>
<p>Ich habe sogar schon manche gesehen, die nach ausgelöstem GriGri die Hände vom Seil nahmen und sich mit einem Freund am Boden gestikulierend unterhalten haben, während der Partner weitergeklettert ist&#8230;Hier sollte man sich nicht scheuen, ein paar ehrlich gemeinte, freundliche Hinweise zu geben!</p>
<p>Ebenfalls beinhaltet die Kampagne <a href="http://cms.alpenverein.de/download_file.php?id=4932&amp;showfile=1" target="_blank">Poster</a>, die in den Kletterhallen aufgehängt werden.</p>
<p>Bie dem Poster gilt es, folgende Punkte zu beachten:</p>
<ol>
<li><strong>Zwischensicherungen nicht überstreckt einhängen.</strong> Kostet nämlich enorm viel Kraft und birgt gerade auf der Höhe der 1. bis 3. Zwischensicherung ein enormes Risiko, einen &#8220;Grounder&#8221; zu machen. Dazu an anderer Stelle mehr.</li>
<li><strong>Sturzraum freihalten.</strong> Ist eigentlich selbstverständlich, dass man Herumstehen unter einem Kletterer, der einem womöglich auf den Kopf fallen kann, vermeidet. Dazu gehört auch, dass man nicht unter den Seilen durchläuft, beim Routenwechsel in der Halle. Haltet ganz einfach immer einen respektvollen Sicherheitsabstand zur &#8220;Sicherungszone&#8221; des Sicherers an der Route ein.</li>
<li><strong>Kein Toprope an einzelnem Karabiner.</strong> Hier ist gemeint, nur einen Karabiner zu benutzen und alle darunterliegenden Zwischensicherungen auszuhängen. Das ist nämlich aus mehreren Gründen schlecht: <strong>Erstens</strong> bietet eine einzelne Umlenkung auch nur einen einzelnen Reibungspunkt, die Haltearbeit für den Sichernden ist somit viel größer und der Sturz auch viel dynamischer. <strong>Zweitens </strong>ist solch ein Sturz in der Halle womöglich ziemlich unkontrolliert und kann zum Pendeln und Abräumen von anderen Kletterern führen!<strong> Drittens</strong> muss immer &#8220;Redundanz&#8221; (lat. redundare: Überfluss an etwas haben) in der Sicherungskette vorhanden sein, sprich wenn ein Sicherungsglied ausfällt, muss mindestens ein weiteres einen schlimmen Sturz verhindern. Das wäre in dem Falle mindestens eine zweite Zwischensicherung direkt unter dem Umlenker. Desweiteren muss für das sog. &#8220;Ausbouldern&#8221; von Routen unbedingt eine zweite Expresse, ein zweiter Karabiner gegenläufig zur/zum ersten eingehängt werden, um eine mögliche Schnapper offen/quer Belastung des Karabiners nochmals zu hintersichern und auch mehr Reibung an der Umlenkung zu erzeugen.</li>
<li><strong>Pendelgefahr beachten.</strong> Wann ist denn überhaupt Pendelgefahr? Stellt euch ein wirkliches Pendel vor, man zieht das Gewicht seitlich heraus, wobei der Drehpunkt immernoch oben in der Mitte ist. Lässt man jetzt los, schwingt das Pendel zurück und anschließend hin und her. Dasselbe passiert auch beim Topropen, wenn ihr zu weit nach<strong> rechts/links</strong> von der Route klettert und ihr dadurch sehr weit vom gedachten Lot des Umlenkers entfernt seit. Stürzt ihr dann in das Seil, schwingt ihr entlang der Wand in andere Routen und räumt andere Kletterer ab. Klettert man im Überhang toprope, so pendelt man im Falle des Falles aus der Wand heraus und räumt den eigenen Sicherer oder andere Leute ab, eigendlich noch gefährlicher und deshalb könnte man gleich das Topropen an Überhängen verbieten. Allerdings gibt es ja die Möglichkeit, am Nachtstiegsseil zu klettern, wobei mehrere Zwischensicherungen das Seil an der Wand halten und ein Pendeln ganz gut eindämmen.</li>
<li><strong>Nie Seil auf Seil.</strong> Das gilt für alles Band- und Seilmaterial, was es beim Klettern gibt und wo ein Band/Seil schnell bewegt wird. Natürlich ist an der Anseilschlaufe das richtig Seil angeknotet, das ist aber nicht damit gemeint. Es geht darum, keine Schlingen oder Schnüre als Umlenker oder Zwischensicherungen zu benutzen. Das Band/Seil erleidet irreparable thermische Schäden und kann sogar völlig durchschmelzen. Falls einmal soetwas ausfersehen passiert sein sollte, muss man das Material entsorgen, wer weiß, wieviel es noch hält.</li>
<li><strong>Vorsicht beim Ablassen.</strong> Zu schnelles Ablassen ist nicht lustig und bringt auch nichts. Im Gegenteil kann hier auch wieder das Seil (bei einer wirklich langen Route) stark thermisch angegriffen werden. Außerdem ist es für den Abgelassenen nicht leicht, die richtige Position beim Ablassen beizubehalten, wenn das Ablassen zu schnell geht. Auf andere Kletterer und Sicherer muss natürlich ebenfalls Acht gegeben werden, damit hier niemand umgenietet wird.</li>
<li><strong>Partnercheck vor dem Start.</strong> Das wurde zur Genüge besprochen und verlinkt.</li>
<li><strong>Im Vorstieg direkt einbinden.</strong> Eigentlich gehört es sich immer, sich direkt einzubinden. Ein zusätzlicher Karabiner ist ein weiteres Kettenglied, das brechen kann und birgt außerdem wie in München so seine heimtückischen Gefahren. Also Seil IMMER durch Anseilschlaufe oder durch Hüft UND Beinschlaufe anbinden.</li>
<li><strong>Kinder nicht überfordern.</strong> Man sieht immer mal wieder Leute im Klettergarten, die ihrem Jüngsten nen 3er mal schnell einhängen, dabei sichert der kleine. Hier ist das Kind hoffnungslos überfordert, erstens von der Kraft, zweitens vom Können und drittens vom Gewichtsunterschied. Klar fällt man ja bestimmt nicht, aber man male sich einmal aus, was passiert, wenn doch: die Sicherung ist defakto nicht da, weil der kleine es einfach nicht halten kann. Man stürzt also trotzdem und verletzt noch dazu sein Kind möglicherweise schwer, weil er bis zur ersten Zwischensicherung gezogen und an die Wand geschleudert wird und danach ebenfalls runterfällt.</li>
<li><strong>Sicherungsgerät richtig bedienen.</strong> Dazu an anderer Stelle mehr.</li>
<li><strong>Volle Aufmerksamkeit beim Sichern.</strong> Ist ja wohl selbstverständlich!</li>
<li><strong>Alle Zwischensicherungen einhängen.</strong> Gerade die ersten 3-4 Zwischensicherungen bergen das Risiko, einen Grounder zu machen, gerade, wenn zu überstreckt eingehängt wird. Und auch die anderen Zwischensicherungen sind ja dazu da, einen Sturz so früh und damit auch so ungefährlich wie möglich abzufangen. Warum sollte man also eine Zwischensicherung überspringen? -Es gibt einfach keinen Grund.</li>
<li><strong>Lass dich ausbilden, sprich Fehler an</strong>. Ein weiterer Appell an die vielen Neulinge im Klettersport. Macht eine gescheite Ausbildung und prägt euch Erlerntes ein. Lest meine Seite (:&gt;) und wiederholt regelmäßig. Überlasst nichts dem Zufall und seit immer aufmerksam und bereit.</li>
</ol>
<p>Von mir gibt es jetzt auch noch ein paar Tipps:</p>
<ol>
<li>Ruhe in der Kletterhalle. Klettern ist kein Sport für den Mund, sondern für den Rest des Körpers. Wenn es in der Kletterhalle zugeht wie im Bierzelt, können Kletterkommandos nicht verstanden oder missverstanden werden, worunter die Sicherheit maßgeblich leidet.</li>
<li>Genauso verhält es sich mit Rennen und Spielen in der Halle. Aufpassen beim Durchqueren der Halle und Rücksicht auf andere haben eine hohe Priorität!</li>
<li>Überschätzt euch nicht, also richtig Klettern, richtig Sichern, richtig Clippen, keine Waghalsigen Aktionen.</li>
<li>Erlernt die Kommandos: <strong>ZU, AB, SEIL</strong> (STAND, SEILEIN, SEILAUS, NACHKOMMEN, KOMME dienen nur in Mehrseillängentouren und gehören nicht in die Kletterhalle) Dazu später mehr</li>
</ol>
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