Klettern & Bouldern

Klettertraining, Tipps und Tricks rund um den Kletteralltag

Langeweile beim Klettern?

Seit ihr es auch manchmal müde, nur so eure Routen zu schrubben? Nach dem Klettertag war man zwar viel an der Wand, aber richtig vorwärts ist man nicht gekommen!? Irgendwie war’s schon cool, aber die Abwechslung hat einfach gefehlt? Dagegen gibt’s doch was von www.klettern-und-bouldern.de!

Ich habe mir mal wieder Gedanken gemacht und habe einige Vorschläge zum “Klettern interessanter machen” zusammengeschrieben:

Partnerweise Bouldern

Orientiert euch nicht nach eingeschraubten Routen, sondern entwerft euch eure eigenen Boulder gegenseitig. Bitte nicht vergessen, euch vorher grob aufzuwärmen (paar Gymnastikübungen, kurz Laufen, ein Spiel oder auch zur Halle Radeln) und dann ersteinmal langsam anzufangen. Zuerst werden 3-4 Einstiegsboulder gewählt, die große Griffe und weite Züge haben und wirklich sicher zu bewältigen sind. Wenn eure Finger dann soweit richtig warm sind und ihr schon ein wenig schwitzt, kann es losgehen. Jeder einzelne denkt sich einen Boulder aus und es wird nacheinander jeder Boulder versucht. Das fördert Kreativität und fördert die Bewegungsvorstellung beim Klettern – ein ganz wichtiger Faktor!

Varianten:

  • In einer vorgegebenen Zeit Boulder ausdenken (unter Druck kommen immer lustige Ideen raus)
  • Nur Boulder mit einem bestimmten Thema ausdenken (“lange Züge”, “kleine Leisten”, “Sloper”, “nur Piazen”, “nur Hangeln”)
  • Rückwärts klettern, also von oben nach unten bzw. im Dach in Fußrichtung. Genauso könnte man auch seine vorher geschafften Boulder rückwärts versuchen.

Farbenreich Klettern

  • Vertauscht doch mal die Farben eurer Routen. Ihr geht zum Aufwärmen immer diese eine gelbe Route? Dann nehmt doch mal nur Tritte in blau usw.
  • Es muss bunt gegriffen werden, vielleicht sogar in Reihenfolge. Da würde mir z.B. gleich die Deutschlandfahne einfallen, abwechselnd schwarz, dann rot, dann gelb greifen und immer so weiter, die Farbe der Tritte sind hierbei egal. Damit eine Traverse zu schaffen ist manchmal sehr kniffelig.

Routen interessanter gestalten

Klettert eure leichteste Lieblingsroute blind (Augen verdecken, nicht nur schließen)  im Toprope, wenn ihr nichtmehr weiterwisst, hilft euch der Partner verbal, wo die Griffe oder Tritte sind.

Speedklettern macht eine Menge Spaß. Achtung, hier muss sehr flott und dennoch sicher gesichert werden, am besten es steht noch ein dritter am Seil und macht Hintersicherung. Hängt einfach in einer für euch sehr leichten Tour ein Toprope ein (kein Überhang! und keine Leute um euch rum!) und versucht einmal so schnell wie möglich hochzukommen. Ein vierter stoppt die Zeit.

Techniken bewusst anwenden

  • Überlegt euch Routen, in denen mindestens 3 mal das Eindrehen zwingend notwendig ist. (Hierbei ist die Zahl 3 und das Wort Eindrehen beliebig zu ersetzen ;)
  • Wendet in einer für euch leichteren Route bewusst eine Technik forciert an. Beispielsweise versucht ihr an einem Pfeiler einfach immer, einen Frosch zu machen.
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1 Kommentar

  1. Ein paar coole Tipps, leider unter der falschen Überschrift. Wenn einem Langweilig wird beim Klettern, dann läßt die Konzentration nach und dann wirds brenzlig ;) . Man sollte es anders nennen: Abwechslungsreiches Klettern oder so. Ansonsten kreative Vorschläge! ;)

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