Klettern & Bouldern

Klettertraining, Tipps und Tricks rund um den Kletteralltag

Rosenheimer Bouldercup

Das war er, der Rosenheimer Bouldercup. Und ich war dabei. Zugangen ist’s, wie auf dem Oktoberfest und man hatte teilweise Bedenken im Boulderraum, dass wenn jemand von der Wand tropft, auf wessen Kopf erwohl landen würde und ob man dies gleich mit Stage Diving verbinden könne…

Na jedenfalls war es schön, spannend und eine absolut spaßige Sache. Uns (also dem Theo, Tom und mir) ging es hier hauptsächlich um den Spaß an der Sache und das probieren neuer Probleme. Der Startpreis von 15 € (Voranmeldung) und 20 € (Anmeldung vor Ort) war nicht zu hoch, bedenke man mal den riesigen Aufwand, den gesamten Boulderbereich abzuschrauben und neu zu berouten. Dann gab es noch ein T-Shirt eine gratis Semmel und Getränk, tolle Mucke, ein lustiges Team, Superstimmung und das Glück war perfekt.

Die Boulder waren sehr sehr abwechslungsreich, ein großes Lob an die Schrauber, allen voran Bruno Vacka. Zielgriffe, die in der Luft hingen, unten statt oben waren oder einfach nur harte Probleme ohne Tritte und Griffe waren hier angesagt. Und es war anscheinend alles machbar wie ich gesehen habe (ich habe vielleicht ein Drittel schwierigsten Boulder gepackt). Insgesamt war es ein wenig voll und deshalb ist man kaum zu den Bouldern hingekommen, die am Anfang interessant gewesen wären (also die schwereren). Trotzdem ein Supertag, 4 Stunden Bouldern an 33 Problemen und dafür kaputte Hände ernten….Nächstes Jahr wieder!

In meiner Startklasse (Männer) war für mich kein Blumentopf zu gewinnen, hier waren teilweise sehr starke junge Männer unterwegs, die auch bei anderen offizielleren Meisterschaften abräumen. Naja, 11ter von etwa 100-150 Leuten ist schonmal nicht schlecht und es ging mir auch um den Spaß, die verpassten Top 10 lassen mich kalt. Theo startete bei den 50+ Männern und machte prompt in der Klassifikation den 1. Leider hat er dann aber beim Finalboulder mit der falschen Hand weitergegriffen und konnte dann nichtmehr auflösen, geschweige denn weitergreifen. Also nur 2ter. Tom ist 4ter geworden, was unter den 40+ Männern schon echt eine Leistung war.

Es hat zwar den restlichen Tag gedauert, das Finale und dann die Siegerehrung für den Theo abzuwarten, aber es hat sich wirklich gelohnt, jederzeit wieder! Ein bisserl Slacklinen konnte man ja auch.

Ein paar Impressionen

Theo’s Finalboulder

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