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	<title>Klettern &#38; Bouldern &#187; Dynamo</title>
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	<description>Klettertraining, Tipps und Tricks rund um den Kletteralltag</description>
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		<title>Übungen Körperwelle und Deadpoint</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 15:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Boulderwand]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
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		<category><![CDATA[Dynamo]]></category>
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		<description><![CDATA[Eingewöhnung
1. Man nehme einen großen Henkel (für zwei Hände) und kleine Tritte. Mit langen Armen am Griff hängend sind die Knie stark gebeugt. Nun beschleunigt man über die Beine, die Arme bleiben lang, bis die Arme etwa horizontal liegen. Nun werden mit unvermindertem Schwung auch die Arme gebeugt und der Körper so nah an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2751" class="wp-caption aligncenter" style="width: 370px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Dynamo_2.jpg"><img class="size-full wp-image-2751 " title="Dynamo_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Dynamo_2.jpg" alt="" width="360" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Dynamo Bild gefunden bei http//:static.rp-online.de</p></div>
<h4>Eingewöhnung</h4>
<p>1. Man nehme einen großen Henkel (für zwei Hände) und kleine Tritte. Mit langen Armen am Griff hängend sind die Knie stark gebeugt. Nun beschleunigt man über die Beine, die Arme bleiben lang, bis die Arme etwa horizontal liegen. Nun werden mit unvermindertem Schwung auch die Arme gebeugt und der Körper so nah an die Wand gezogen. Versucht hier, 1 Sekunde auszuharren und dann wieder auf gleichem Wege zurückzuschwingen.</p>
<p>2. Zusätzlich wird nun eine Hand gelöst und so hoch wie möglich an die Wand &#8220;gepatscht&#8221;. Wenn ihr euch die Finger chalkt, könnt ihr einen kleinen Wettbewerb machen, wer höher rauf kommt, oder einfach nur zur Selbstkontrolle, welche Tritte sich am besten eignen (höher oder niedriger / breiter oder enger), um höher zu kommen.</p>
<p>3. &#8220;Jump and Reach Test&#8221;: Chalkt eure Hände und stellt euch seitlich zu einer Wand, keine Kletterschuhe. Ausholen und so hoch wie möglich entlang der senkrechten Wand springen und mit der wandnahen Hand anschlagen. Wer kommt am höchsten?</p>
<h4>Übungen</h4>
<p>1. Versucht, einen kleinen, abschüssigen Griff zu erreichen und zu halten. Keine positiven Henkel, sondern schwierige Griffe, vielleicht auch Stopfleisten.</p>
<p>2. Aus Untergriff</p>
<p>3. Rechte und linke Hand, gleichzeitiges Hinschnappen usw.</p>
<h4>Seitliche Körperwelle</h4>
<p>1. Übt zuerst, am Henkel hängend, eure Hüfte/Po von rechts nach links zu schwingen. Dabei drehen auch die Füße auf den Tritten, sodass ihr richtig schön pendeln könnt und mit der Seite vom Po an die Wand reicht.</p>
<p>2. Sucht euch einen guten Zielgriff in submaximaler Reichweite und versucht, im Umkehrpunkt eurer Bewegung kurz anzuhalten und gezielt weiterzugreifen.</p>
<p>3. Maximale Reichweite ausfahren und einen schlechten Griff auswählen. Maximaler Fokus auf die Hüfte, zuerst muss diese rüber an die Wand geschwungen werden und dann wird zum Griff weitergegriffen. Wo müssen die Füße hin?</p>
<h4>Varianten für Fortgeschrittene</h4>
<p>1. Nur ein Fuß steht, der andere stütz an der Wand oder holt mit Schwung</p>
<p>2. Nur eine Hand am Griff. Die andere Hand wird zum Schwungholen mitbenutzt.</p>
<p>3. Springt einen Griff an mit Fokus darauf, den KSP so nahe wie möglich an der Wand zu halten.</p>
<p>4. Dynamische Züge wie beschrieben an der (überhängenden) Strickleiter</p>
<p>5. Seitliches Anspringen von Griffen. Anspringen von Griffen, die sich an einer Gegenwand befinden oder im Überhang eher eine Rückwärtsbewegung benötigen.</p>
<p>6. Vom Boden zum Henkel springen und den Schwung nutzend gleich weiter zum nächsten Griff dynamisieren.</p>
<p>7. Vom Boden nur mit den Füßen auf die Tritte springen (oder einbeinig bereits antreten) und gleich weiterspringen zum Henkel (den dann greifen :&gt;)</p>
<p>8. Zwei (beidhändige) Dynamos hintereinander an guten Henkeln, perfektes Einschleifen erforderlich, da die Bewegungsabfolge nicht ganz leicht ist.</p>
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		<title>Deadpoint</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 12:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Deadpoint]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamo]]></category>
		<category><![CDATA[Körperwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Deadpoint, eine Technik, die wie kaum eine andere nach wilder Akrobatik klingt. Dabei sagt der &#8220;Tote Punkt&#8221; nichts wieder aus, dass genau im Scheitelpunkt einer Bewegung, im kurzen Moment der Schwerelosigkeit, gegriffen werden sollte.
Am deutlichsten wird dies bei Dynamos. Ein Dynamo, sagt man, ist endgültig, d.h. die Bewegung klappt oder sie klappt nicht und man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deadpoint, eine Technik, die wie kaum eine andere nach wilder Akrobatik klingt. Dabei sagt der &#8220;Tote Punkt&#8221; nichts wieder aus, dass genau im Scheitelpunkt einer Bewegung, im kurzen Moment der Schwerelosigkeit, gegriffen werden sollte.</strong></p>
<p>Am deutlichsten wird dies bei Dynamos. Ein Dynamo, sagt man, ist endgültig, d.h. die Bewegung klappt oder sie klappt nicht und man fällt. Vielleicht kann man sich auch abfangen, aber wenn ein Dynamo wirklich am Limit ist, gibt es meist nur die zwei Ausgänge.</p>
<p>Zum Ablauf: Beide Hände und Füße sind an der Wand, eine Ausholbewegung leitet den Schwung zum anvisierten Griff ein, der KSP wird also gesenkt um dann besser beschleunigt werden zu können. Die Beschleunigung erfolgt zuerst mit der Hüfte, der Oberkörper zieht nach und erst kurz vor dem Ende der Bewegung löst sich die zum Greifen destinierte Hand und schnellt zum Griff. Wie bei einem Pendel wird der Körper gegen Ende der Bewegung immer langsamer und kommt schließlich zum Stillstand.<strong> Dies ist der Moment der Platzierung der Finger und es bleibt genug Zeit, um den Griff zu antizipieren und ihn optimal zu greifen. </strong>Nun beschleunigt der Körper wieder zurück (wie ein Pendel) und man versucht die neue Kletterposition zu stabilisieren. Vielleicht kommt ein oder beide Beine, man gleicht mit der Hüfte den Schwung aus oder man schreit einfach nur :&gt;</p>
<p>Im Toten Punkt zu greifen ist immer anders, <strong>jede Griffkombination, die Entfernung der Griffe und Tritte, die Neigung etc. erfordert eine speziell abgestimmte Bewegung. Man darf nicht zu wenig beschleunigen, sonst erreicht man den Griff nicht. Zu viel ist aber auch nicht gut, sonst kann man nur imer wieder herunterfallen den Griff belasten und fatzt wahrscheinlich ab. Der KSP sollte möglichst nahe an der Wand sein, sonst zieht es die Finger regelrecht vom Griff. Übung macht hier den Meister!</strong></p>
<div id="attachment_2700" class="wp-caption aligncenter" style="width: 609px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2700 " title="Deadpoint1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint1.jpg" alt="" width="599" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Dynamo 1 - Hier mache ich das Ganze extre langsam vor. Man sieht schön die Ausholbewegung, lange Arme und ein spätes Greifen. Wo ist aber der Fehler und warum?</p></div>
<div id="attachment_2701" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint2.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2701 " title="Deadpoint2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint2.jpg" alt="" width="425" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Dynamo 2 - Hier das Ganze wirklich dynamisch. Was ist besser?</p></div>
<p style="text-align: center;">
<h4>Auflösung</h4>
<div id="attachment_2705" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint1_gescheitert.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2705 " title="Deadpoint1_gescheitert" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint1_gescheitert.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Dynamo 1</p></div>
<p>Dynamo Nummer 1 ist langsam gemacht worden. Ich habe damit nicht den optimalen Schwung und kommt mit meinem Körper nicht nahe genug an die Wand ran. Kompensatorisch streckt sich der Arm wodurch er nichtmehr so gut federn kann. die zwei Sachen haben zur Folge, dass ich vom Griff wegfatze.</p>
<p>Dynamo Nummer 2 führt mich richtig an die Wand ran. In der Zurückpendelbewegung kann ich noch den Arm strecken, um ein wenig Schwung abzufangen. Im Deadpoint hatte ich durch meine optimale Streckung des Körpers genug Zeit, den Griff richtig zu greifen.</p>
<div id="attachment_2706" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint2_geschafft.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2706 " title="Deadpoint2_geschafft" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Deadpoint2_geschafft.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Dynamo 2</p></div>
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		<title>Die Körpermitte</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/die-korpermitte/2319</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 11:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamo]]></category>
		<category><![CDATA[Frosch]]></category>
		<category><![CDATA[Körperschwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Stabile Position]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bedeutet die Körpermitte?
Eigentlich meine ich damit den Körperschwerpunkt (KSP). Im Grunde kann man sagen, dass dieser frontal (von vorne) gesehen etwa in Höhe des Bauchnabels liegt und in der Mitte des Körpers von der seitlichen Ansicht her. Physikalisch betrachtet ist der Schwerpunkt der Punkt, an dem ein Körper gehalten wird und dann sich alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2692" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/adam_ondra_euro_climbing.com_.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2692" title="adam_ondra_euro_climbing.com" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/adam_ondra_euro_climbing.com_.jpg" alt="" width="350" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Adam Ondra, Quelle www.euroclimbing.com</p></div>
<h4>Was bedeutet die Körpermitte?</h4>
<p>Eigentlich meine ich damit den Körperschwerpunkt (KSP). Im Grunde kann man sagen, dass dieser frontal (von vorne) gesehen etwa in Höhe des Bauchnabels liegt und in der Mitte des Körpers von der seitlichen Ansicht her. Physikalisch betrachtet ist der Schwerpunkt der Punkt, an dem ein Körper gehalten wird und dann sich alle Kräftevektoren aufheben, der Körper sich also nicht von allein dreht oder um eine Achse rollt. Natürlich ändert sich das Ganze etwas, je nachdem wieviel die Arme oder Beine ausgestreckt/gebeugt sind.</p>
<h4>Die Körpermitte beim Klettern</h4>
<p>Beim Klettern geht es in den unteren bis mittleren Schwierigkeitsgraten darum, den KSP möglichst immer ruhig und sicher zu halten und die meiste Gewichtskraft auf die Füße zu verlegen. Prinzipien dazu habe ich schon erklärt: Unter den Schwerpunkt treten, <a title="Stabile Position" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/stabile-position/2115" target="_blank"><strong>Stabile Position</strong></a> etc. Es kann auch sein, dass ich die Stabile Position bewusst auflöse und mich dynamisch frontal bewege, hat hier aber nix zu suchen.</p>
<p><strong>Spezielle Techniken wie <a title="Dynamo" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/der-dynamo/1245" target="_blank">Dynamos</a> müssen vom Standpunkt des KSP aus betrachtet werden.</strong> Der KSP wird mittels &#8220;Körperwelle&#8221; zuerst über die Beine beschleunigt und über die Arme am Ende der Schwungbewegung wieder an die Wand geführt. Im sog. &#8220;toten Punkt&#8221;, in dem der KSP weder steigt noch fällt, muss gegriffen werden, damit die Hand sofort greifen kann und nicht wieder vom Griff gezogen wird.</p>
<p>Gerade auch <strong>seitliche oder diagonale</strong> Dynamos erfordern eine gezielte Bewegung des KSP. Hierzu hilft es, wenn man sich vereinfacht den KSP als seine Hüfte betrachtet und versucht, wie beim Tanzen die Hüfte zu schwingen. In der Bilderabfolge lässt sich das besser erklären:</p>
<div id="attachment_2693" class="wp-caption aligncenter" style="width: 512px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Hüftbewegung.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2693 " title="Hüftbewegung" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2011/01/Hüftbewegung.jpg" alt="" width="502" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die Hüftbewegung leitet den Kletterzug ein. Es wird versucht, den KSP über das rechte Bein zu bekommen und dann den Oberkörper folgen zu lassen.</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Der KSP sollte beim Klettern und in Ruhepositionen möglichst auch immer nah an der Wand sein und die Standfläche so optimal wie möglich weg von der Wand. </strong>Dies erreicht man, indem man die Fersen möglichst nicht zur Wand dreht, sondern von der Wand weg (sicherlich nicht in allen Situationen machbar). Zusätzlich sollte die Hüfte nah an der Wand sein. Dies erreicht man z.B. auch in der Klettertechnik <a title="Frosch" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/klettertechnik-frosch/856" target="_blank"><strong>Frosch</strong></a> ganz gut. Dabei bleiben die Arme lang und die Hüfte rutscht bei guter Beweglichkeit sehr schön an die Wand.</p>
<p>Ein nächster Punkt ist die Mitnahme von Schwung. Gerade beim zügigen Bouldern ist das Lösen eines Körperteils und das Weitergreifen/Treten mithilfe des Schwungs eine Kunst, die nur Profis perfekt beherrschen. Hierzu braucht man ne Menge Erfahrung, ein gutes Auge und natürlich ein perfektes Körperbewusstsein.</p>
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		<title>Wie verhindert man die Offene Tür?</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/wie-verhindert-man-die-offene-tur/1367</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypter]]></category>
		<category><![CDATA[besser Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamo]]></category>
		<category><![CDATA[Eindrehen]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[offene Tür]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten ja schon einmal das Thema Offene Tür und wie es dazu kommt. Nun erkläre ich euch, wie man aus dieser Misere herauskommt, also Lösungsstrategien für die Offene Tür.
Nochmal zur Erinnerung 



Das ist die Offene Tür. Eine Offene Tür entsteht, wenn die Summe der  Griffhaltepunkte und die Summe der Tritthaltepunkte nicht Lot gerecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir hatten ja schon einmal das Thema <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/klettertechnik-das-problem-offene-tur/799" target="_blank">Offene Tür</a> und wie es dazu kommt. Nun erkläre ich euch, wie man aus dieser Misere herauskommt, also Lösungsstrategien für die Offene Tür.</strong></p>
<h4>Nochmal zur Erinnerung<strong> </strong></h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Offene-Tür1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-803" title="Offene Tür1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Offene-Tür1.jpg" alt="" width="185" height="280" /></a></p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2009/12/Offene-T%C3%BCr2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft" title="Offene Tür2" src="../wp-content/uploads/2009/12/Offene-T%C3%BCr2.jpg" alt="" width="185" height="280" /></a></p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2009/12/Offene-T%C3%BCr3.jpg" target="_blank"><img title="Offene Tür3" src="../wp-content/uploads/2009/12/Offene-T%C3%BCr3.jpg" alt="" width="185" height="280" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Das ist die Offene Tür. Eine Offene Tür entsteht, wenn die Summe der  Griffhaltepunkte und die Summe der Tritthaltepunkte nicht Lot gerecht  übereinander stehen (rote Markierung). Man stellt sich dies vor, wie bei einer schief in  den Angeln hängenden Tür, die aufschwingt. Es ist relativ unökonomisch in so einer Position länger zu hängen, denn diese belastet die Arme stark. Versucht man nun, weiterzugreifen und löst dazu eine Hand, klappt die Tür auf. Dieser Effekt tritt im  Überhang noch deutlich stärker zu Tage.</p>
<h4>1. Lösung: Der Ägypter</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/aegypter.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1503" title="aegypter" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/aegypter.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a></p>
<p>Ihr kennt die Wandmalerei der Ägypter? So oder so ähnlich muss man sich diese Technik vorstellen. Die Ägypter haben ihre Bilder oft in paralleller Bein-/Armhaltung gemalt, sprich wie im Passgang. An der Kletterwand gesehen, b edeutet dies, dass man entweder die rechte oder linke Körperhälfte zur Wand dreht und dabei im Gegensatz zum Eindrehen den wandfernen Fuß als Hauptbelastungspunkt hat. Hier im Bild greife ich hauptsächlich mit der linken Hand und stehe hauptsächlich mit dem linken Fuß. Das würde normalerweise sofort zur offenen Tür führen. Den rechten Fuß stelle ich aber als Gegenpol zur Offenen Tür hinter mich an die Wand bzw. auf einen Tritt. Ich sehe damit also etwa so aus, wie die Gemälde in den Pyramiden <img src='http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Der Ägypter als Lösungsstrategie beim Konkreten Problem.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1507" title="offene_tuer_aegypter_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_1.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1508" title="offene_tuer_aegypter_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_2.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1509" title="offene_tuer_aegypter_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_3.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1510" title="offene_tuer_aegypter_4" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_4.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a></p>
<h4>2. Lösung: Hinter-/Vorderkreuzen</h4>
<p>Bei unserem Beispiel der Offenen Tür klappe ich nach hinten links auf. Das Verkreuzen der Beine stellt manchmal eine elegante Möglichkeit dar, nicht aufzuklappen. Je nach Situation kann hinter oder auch vor dem Standbein das andere Bein gekreuzt werden. Man drückt dann mit der Fußspitze gegen die Wand und verhindert somit das Aufdrehen. Tipp: Auch ein gezieltes Hängenlassen eines Fußes kann manchmal ein gutes Gleichgewicht produzieren und den Druck des anderen Fußes deutlich erhöhen.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Offene-Tür-Hinterkreuzen1.jpg" target="_blank"></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_hinterkreuzen_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1519" title="offene_tuer_hinterkreuzen_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_hinterkreuzen_1.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><img class="alignleft size-full wp-image-1516" title="Offene Tür - Hinterkreuzen1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Offene-Tür-Hinterkreuzen1.jpg" alt="" width="150" height="200" /><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Offene-Tür-Hinterkreuzen2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1517" title="Offene Tür - Hinterkreuzen2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Offene-Tür-Hinterkreuzen2.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a></p>
<h4>3. Lösung: Trittwechsel und Eindrehen</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/eindrehen.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1522" title="eindrehen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/eindrehen.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Das Eindrehen kennzeichnet sich durch eine Körperverdrehung und eine seitliche Stellung an der Wand. Hauptbelastungspunkt der Tritte ist im gezeigten Bild mein rechter Fuß. Hauptzugpunkt  ist die linke Hand, die einen Seitgriff hält. Dadurch kommt eine Körperverwringung zustande, die mich stabilisiert und ohne viel Bemühungen aufrichten lässt. Um ein Herausdrehen zu vermeiden, stellt man den anderen Fuß (vorne oder hinten) an die Wand oder auch auf einen Tritt. Meine rechte Hand kann nun völlig entlastet zu einem weit entfernten Griff reichen.</p>
<p>Mit dem Eindrehen nutzt man die gesamte Körperspannweite und steht sehr stabil und wandnah. Es ist eine DER Techniken im senkrechten und überhängenden Gelände. Merke: linker Fuß und rechte Hand (bzw. rechter Fuß und linke Hand) sind die Hauptbelastungspunkte dieser Technik. Unterstützend wird der andere Fuß aufgestellt oder gegen die Wand gedrückt.</p>
<p><strong>Das Eindrehen beim bekannten Problem.</strong></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_0.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1525" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_0" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_0.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1526" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_1.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1527" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_2.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1528" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_3.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a></p>
<p>Hier geht noch eine Technik dem Eindrehen voraus. Ich muss bevor ich den Seitgriff halten kann, einen Trittwechsel vollziehen. Dieser verläuft dynamisch durch Umspringen auf dem Tritt. Danach stelle ich meinen linken Fuß weit rüber an die Wand, um ein Pendeln zu vermeiden. Nun drücke ich mich aus meinem rechten Bein heraus und kann weit nach oben greifen.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1533" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_4" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_4.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_5.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1534 alignleft" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_5" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_5.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_6.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1535" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_6" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_6.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_7.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1536" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_7" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_7.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_8.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1537" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_8" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_8.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a></p>
<p>Das Ganze jetzt noch einmal von der Seite. Hier sieht man noch einmal schön den nötigen Trittwechsel um mit der linken Hand in der richtigen Richtung Zug am Griff aufbauen zu können.</p>
<h4>4. Lösung: Dynamisches Überwinden</h4>
<p><strong><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/der-dynamo/1245" target="_blank">Den Dynamo und seine Vorteile und Nachteile habe ich bereits hier beschrieben.</a></strong></p>
<p>Der Dynamo ist relativ kraftsparend und schnell. Mann kann so längere Züge rasch überwinden. Nur muss man sich im Klaren sein, dass ein Dynamo endgültig ist, sprich man hält den Griff oder man fliegt. Man sollte also genau überlegen, ob der anvisierte Griff gut ist und sich der Dynamo lohnt.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1540" title="offene_tuer_dynamisch_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_1.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1541" title="offene_tuer_dynamisch_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_2.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1542" title="offene_tuer_dynamisch_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_3.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1543" title="offene_tuer_dynamisch_4" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_4.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a></p>
<h4>5. Lösung: Heelhook</h4>
<p>Wenn sich die Möglichkeit bietet, sind weitere Techniken sehr sinnvoll und kraftsparend. Eine davon ist der Heelhook, also das Einhaken mit der Ferse. Besonders wirkungsvoll ist dies an einem Pfeiler oder einer Kante. Man kann hier die Ferse platzieren und durch Ziehen das Herauskippen aus der Wand verhindern und somit völlig unbelastet weitergreifen. Auch zum Ausruhen bietet sich ein Heelhook an, man kann einfach wunderbar damit die Hände entlasten. Achtet darauf, dass ihr den Hool gezielt und langsam setzt. Wenn man in einer solchen Situation abrutscht, gibt das einen sehr rasanten Abgang. Der Schuh muss sehr gut an der Ferse sitzen und keine Luft dazwischen sein. Schnürschuhe sind meist besser aber auch Kletterschlssschuhe können eine super passende Ferse haben. Der Toehook ist natürlich genauso praktikabel, nur in dieser Situation würde man lange nicht so viel Kraft aufbauen können. <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/dachkletterei/868" target="_blank"><strong>Toehooks bieten sich vor allem im Dach an.</strong></a></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1544" title="offene_tuer_heelhook_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_1.jpg" alt="" width="182" height="242" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1545" title="offene_tuer_heelhook_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_2.jpg" alt="" width="182" height="242" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1546" title="offene_tuer_heelhook_4" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_4.jpg" alt="" width="182" height="242" /></a></p>
<p><strong>Hier noch einmal im Detail</strong></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1547" title="offene_tuer_heelhook_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_3.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a></p>
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		<title>Der Dynamo</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 09:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[dynamischer Zug]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamo]]></category>

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		<description><![CDATA[Längenzüge&#8230;ach wie ekelig. Blockiert man nun rauf, dreht man sich ein, hookt man irgendwo seinen Fuß oder lässt man es doch bleiben? Eine der möglichen Techniken zum Überwinden weiter Strecken von Klettergriffen ist der Dynamo.
Ein Dynamo ist ein schwunghafer Kletterzug von Griff zu Griff bei dem der Körper möglichst stark durch die Beine rasch nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Längenzüge&#8230;ach wie ekelig. Blockiert man nun rauf, dreht man sich ein, hookt man irgendwo seinen Fuß oder lässt man es doch bleiben? Eine der möglichen Techniken zum Überwinden weiter Strecken von Klettergriffen ist der Dynamo.</strong></p>
<p>Ein Dynamo ist ein schwunghafer Kletterzug von Griff zu Griff bei dem der Körper möglichst stark durch die Beine rasch nach oben katapultiert wird.</p>
<p>Ich erkläre euch die Stärken und Schwächen eines Dynamos und, wie er geht:</p>
<ol>
<li>Ein Dynamo ist immer endgültig: Sitzt der Griff, so ist alles in Butter, sitzt er nicht: Du landest unten und brauchst einen neuen Versuch.</li>
<li>Ein Dynamo ist kraftsparend, denn ein kurzes Schwungholen aus den Beinen verbraucht sehr wenig wertvolle Haltekraft der Hände, die man beim Blockieren oder vielen Zwischengriffen aufwenden würde.</li>
<li>Ein Dynamo muss präzise sein und in einer Art Körperwelle ablaufen, dazu gleich mehr.</li>
<li>Dynamos sind nur dann sinnvoll, wenn kein leichterer Weg zum Ziel führt und sehen auch nur dann richtig gut aus, wenn man einen  sonst nicht zu überwindenden Abstand der Griffe vorfindet.</li>
</ol>
<h4>Und so geht&#8217;s</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1246" title="Dynamo1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo1.jpg" alt="" width="390" height="299" /></a></p>
<p>Ihr hängt in der Wand an einem oder zwei möglichst guten Griffen und fixiert den Zielgriff mit euren Sehorganen. Um ordentlich Schwung holen zu können, platziert ihr die Füße möglichst weit oben, sagen wir in etwa auf Schwerpunkthöhe (Popo :&gt;)</p>
<p>Wichtig ist nun, dass ihr ausreichend Schwung bekommt, als lasst die Arme lang und wippt vielleicht zusätzlich als Ausholbewegung nach unten. Nun kommt der Schub aus den Beinen, die euch nach oben drücken.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1247" title="Dynamo2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo2.jpg" alt="" width="390" height="281" /></a>Die Beine drücken euch nach oben, die Arme ziehen natürlich in die selbe Richtung. Achtet darauf, dass ihr am Anfang der Bewegung raumgreifend euch beinahe von der Wand abstoßt und nach kurzer Beschleunigungsfahrt dann stärker mit den Händen wieder an die Wand zieht. Dies sieht dann seitlich wie eine Art &#8220;Wellenbewegung&#8221; des Körpers aus. Hat den Vorteil, dass man am Anfang stark mit den Beinen drücken kann und nicht von der Wand gestört wird und sich beim Wiederheranziehen an die Wand automatisch streckt und möglichst lang macht, um den Griff zu erreichen.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1248" title="Dynamo3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo3.jpg" alt="" width="390" height="320" /></a>Ok, ihr habt ausreichend Beschleunigt und müsst euch nun auf den Zielgriff konzentrieren. Eure Hand, die Weitergreifen möchte, fährt nah an der Wand nach oben und legt im Umkehrpunkt der Bewegung (dort, wo ihr keine Geschwindigkeit mehr nach oben oder unten, also die maximale Höhe erreicht habt) auf den Griff auf. Versucht dabei, an der Wand zu bleiben und nicht herauszukippen. Körperspannung ist also gefragt!</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1249" title="Dynamo4" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Dynamo4.jpg" alt="" width="390" height="308" /></a>Uff&#8230; geschafft&#8230; jetzt nur nicht loslassen! Schnell weiter heißt nun die Devise, man hängt so ziemlich stark an den Armen (oder dem einen Arm) und sollte sich nun schnell wieder ordentlich auf die Füße stellen.</p>
<h4>Kleines Spiel</h4>
<p>Nette Übung für einen Wettkampf während der Kletterpause: Wer schafft es vom definierten Griff möglichst hoch an der Wand mit beiden Händen anzuschlagen? Durch chalken der Fingerspitzen wird gemessen.</p>
<h4>Der Doppeldynamo</h4>
<p>Natürlich gibt der obere Griff es auch her, dass man gleich mit zwei Armen dran springt. Ist meist beim Kletter nicht der Fall, da gerade am Naturfels die Griffe sich nicht so oft für beide Hände gleichzeitig anbieten. Aber der Vollständigkeit halber habe ich mir auch noch ne andere Stelle gesucht, um dies optisch euch näher zu bringen. Bewegungsabfolge ist prinzipiell die selbe, nur muss man sich gleichzeitig mit beiden Armen vom Griff loslösen, was etwas Übung braucht, da das nicht so natürlich von statten geht.</p>
<h4>1.</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Doppeldynamo1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1250" title="Doppeldynamo1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Doppeldynamo1.jpg" alt="" width="260" height="390" /></a>Hier sieht man noch einmal schön die hohen Füße. In etwa am Körperschwerpunkt aufgesetzt können sie ordentlich Schub leisten (vorausgesetzt, man hat etwas Power in den Beinen und nicht nur riesige Ober und Unterarme :&gt;)</p>
<h4>2.</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Doppeldynamo2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1252" title="Doppeldynamo2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Doppeldynamo2.jpg" alt="" width="260" height="390" /></a>Es wird wieder beschleunigt und nach einer kurzen Ausholphase wird der gesamte Körper wieder an die Wand herangezogen. Ich befinde mich gerade beim Heranziehen und habe meinen Zielgriff mit den Augen (noch nicht mit den Händen) fixiert. Gleicht lösen sich die Hände und schnappen entlang der Wand nach oben.</p>
<h4>3.</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Doppeldynamo3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1253" title="Doppeldynamo3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Doppeldynamo3.jpg" alt="" width="260" height="390" /></a>Rutschige Struktur für einen Dynamo! Nun sieht man auch, warum man schnellstmöglich die Beine wieder hochbekommen sollte. Denn nun tragen die Beine kaum mehr Gewicht und in meinem Fall baumeln sie sogar in der Luft.</p>
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