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	<title>Klettern &#38; Bouldern &#187; Klettertechnik</title>
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	<description>Klettertraining, Tipps und Tricks rund um den Kletteralltag</description>
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		<title>Tipps und Tricks beim Bouldern 3</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 12:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>

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		<description><![CDATA[So da bin ich wieder. Eine neue Woche ein neues Glück und mir gehen noch nicht die Ideen aus&#8230;
Andere Körperteile
Wer behauptet, dass man nicht mit Ellbogen, Unterarm, Knie, Po oder sonstigen Körperteilen klettert!? Man wäre doch blöd, wenn man eine sich anbietende Situation nicht ausnützen würde! Eine solche Situation zeigte sich mir beim letzten Besuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So da bin ich wieder. Eine neue Woche ein neues Glück und mir gehen noch nicht die Ideen aus&#8230;</strong></p>
<h4>Andere Körperteile</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01048.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2462 alignleft" title="DSC01048" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01048.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01049.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2463" title="DSC01049" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/DSC01049.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Wer behauptet, dass man nicht mit Ellbogen, Unterarm, Knie, Po oder sonstigen Körperteilen klettert!? Man wäre doch blöd, wenn man eine sich anbietende Situation nicht ausnützen würde! Eine solche Situation zeigte sich mir beim letzten Besuch der Boulderwelt. Der schwarze Boulder kann ohne und mit Kante der Wand gemacht werden, ich bin aber der Meinung, dass mit der Kante das Teil nichts mehr wert ist (alleine meine Spannweite reicht aus, um das Ganze ohne Griffe hochzugehen). Was man bei meiner Demonstration sieht ist, dass man sehr schöne stabile Positionen erreichen kann, wenn man mal was anderes einsetzt als Füße und Hände. <strong>Ich drücke mein linkes Knie gegen die große Kante des schwarzen Griffes und baue damit einen Gegendruck gegen die rechte Hand auf.</strong> Diese wird dadurch entlastet, dass nun nichtmehr die Tür aufgeht und ich kann gemütlich nach oben greifen. Selbst dort oben angekommen, stehe ich noch dank des Knies wunderbar stabil und kann mich weiter sortieren. Für mich die eleganteste Lösung!</p>
<h4>Fußpendel Nr.1</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/Boulder_Start.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2484" title="Boulder_Start" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/Boulder_Start.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Bouldern hat sehr viel mehr mit <strong>Dynamik</strong> zu tun, als eingefleischte Alpinkletterer möchten und das ist auch gut so. Bouldern ist athletischer und beschäftigt sich viel mehr mit den Nuancen der Bewegung. Ein blauer Boulder in der Boulderwelt ist nicht so leicht niederzuringen und ich probierte heute den Boulder zum zweiten Mal und konnte zum zweiten Mal nur den Endgriff streicheln &#8211; so kurz davor und doch so weit entfernt&#8230;</p>
<div id="attachment_2485" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/Fußpendel_1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2485" title="Fußpendel_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/Fußpendel_1.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Zuerst Fuß strecken, Schwung mit Oberkörper holen</p></div>
<p>Na jedenfalls ist die erste Schwierigkeit schonmal, von dieser <strong>Hook-Position an den kleinen Kantengriff zu schnappen</strong>, denn das geht nicht statisch. Eine Variante ist, das <strong>Bein als Pendel </strong>zu benutzen. Dabei strecke ich das rechte Bein, hebe es an und lasse es dann fallen. Mit dazu kommt eine Pendelbewegung des Oberkörpers und wenn ich gerade im toten Punkt (also <strong>am Ende der Bewegung</strong>) bin, wird das <strong>rechte Bein wie beim Klappmesser wieder hochbeschleunigt</strong>. Dies gibt dem Oberkörper zusätzlichen Kick nach oben und ich komme an den Griff. Allerdings bin ich relativ lang und man sieht es nicht ganz so gut, kleinere Leute können hier noch mehr rausholen.</p>
<div id="attachment_2486" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/Fußpendel_2.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2486" title="Fußpendel_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/10/Fußpendel_2.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Fuß anschließend gegen die Bewegungsrichtung schleudern, sodass der Körper ein Klappmesser beschreibt.</p></div>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Stabile Position</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 10:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Stabile Position]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Klettern ist wie wir immer wieder feststellen müssen limitiert durch unseren Bewegungsschatz und die Techniken, die wir anwenden. Nur ganz selten reicht einmal die Kraft nicht aus und sollte die Kraftausdauer zu wenig werden, dann haben wir an den vorherigen Zügen nicht genug Energie gespart. Ist zwar etwas überspitzt gesagt, aber im Groben stimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unser Klettern ist wie wir immer wieder feststellen müssen limitiert durch unseren Bewegungsschatz und die Techniken, die wir anwenden. Nur ganz selten reicht einmal die Kraft nicht aus und sollte die Kraftausdauer zu wenig werden, dann haben wir an den vorherigen Zügen nicht genug Energie gespart. Ist zwar etwas überspitzt gesagt, aber im Groben stimmt das so. Wie kriegt man es also hin, mit möglichst wenig Energie möglichst sicher nach oben zu gelangen?</strong></p>
<p>Klettern besteht aus vielen einzelnen Zügen, soweit klar. Wenn man immernur die für einen selbst leichten Routen klettert, kommt man nie dahinter, dass das Klettern sich eigentlich aus verschiedenen Phasen zusammensetzt. Für schwere Routen muss man sich nämlich ordentlich Zeit nehmen, um die bestmögliche Lösung für jede Schwierigkeit zu finden. Mal ist die Stelle leicht und ich brauche mir nicht allzuviel Gedanken zu machen, mal ist die Stelle sackschwer und ich muss stundenlang oder auch Wochen tüfteln, bis ich die richtige Strategie gefunden habe.</p>
<p>Nun aber erstmal zu den einzelnen Phasen der Kletterbewegung, versucht diese einfach das nächste Mal beim Klettern zu erspüren.</p>
<h4>Stabilisierung</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Phase-der-Stabilisierung.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2116" title="Phase der Stabilisierung" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Phase-der-Stabilisierung.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Die stabilste Position ist mit allen vieren an der Wand, Beine ausgespreizt und sicher plaziert. An kleinen Griffen baut man am besten Spannung über den gesamten Körper auf mit Gegenzugtechniken (im Bild hier z.B. Seitgriffe) sodass man nicht nur &#8220;an den Armen hängt&#8221;. Im Bild sieht man auch gleich, dass die eigentliche Stabilisierungsphase schon aufgehoben ist, denn der linke Fuß bewegt sich schon Richtung rechts/oben in eine eingedrehte Position.</p>
<p>Was kann man in der stabilen Position machen? -<strong>Chalken, Clippen, über den nächsten Zug denken, Griff oder Tritte suchen wenn nötig, dem Partner zurufen, dass er jetzt aufpassen soll, fluchen oder ähnliches&#8230;</strong></p>
<h4>Vorbereitung</h4>
<p>Zuerst noch einmal die Position überprüfen: Komme ich so optimal aus der stabilen Phase an den nächsten Griff, oder muss ich mich neu stellen? Wenn ja, stelle dich neu, am besten Füße hoch, dass du dich gut rausdrücken kannst.</p>
<p>Nach dem Stellen kommt die Anspannung um den Zug zu überwinden. Körperspannung ist hier vor allem wichtig, sonst haben die Arme zu viel zu tun. Versuch maximal viel Druck aus den Beinen zu geben, damit du eine Hand loslassen kannst und zum nächsten Griff langst.</p>
<p>Was macht man während der Vorbereitung? <strong>-Fixieren, Konzentrieren!</strong></p>
<h4>Aktion</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Festhalten.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2118" title="Festhalten" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Festhalten.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>Nochmal den <strong>Zielgriff fixieren</strong>, dann Hand lösen und mit Spannung nach ihm Greifen. Die Finger fressen sich sofort in den Fels und du <strong>gibst die Körperspannung nicht auf</strong>, sonst machts &#8220;fatz&#8221; und du schmierst ab. Bei dynamischen Zügen muss die Hand genau im &#8220;toten Punk&#8221; der Bewegung den Fels packen, also wenn keine Aufwärts oder Abwärtsbewegung mehr vorhanden ist.</p>
<p>Was macht man in der Phase des Zuges? <strong>-Schreien oder Maul halten und einfach nur anreißen.</strong></p>
<p><strong>Füße so schnell wie möglich in eine Stabile Position bringen</strong>, gegebenenfalls die zweite Hand auch umsortieren.</p>
<p>Jetzt geht das ganze Spiel von vorne los&#8230;</p>
<h4>Nochmal als Bildabfolge</h4>
<div id="attachment_2118" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Festhalten.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2118" title="Festhalten" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Festhalten.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Festhalten</p></div>
<div id="attachment_2120" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/stabile_position_einnehmen.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2120" title="stabile_position_einnehmen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/stabile_position_einnehmen.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Stabile Position suchen und einnehmen</p></div>
<div id="attachment_2121" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Vorbereitung_Griff_fixieren.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2121" title="Vorbereitung_Griff_fixieren" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Vorbereitung_Griff_fixieren.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Griff fixieren, Spannung aufbauen</p></div>
<div id="attachment_2122" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Zug.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2122" title="Zug" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/06/Zug.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Zug! Dann Füße wieder stellen</p></div>
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		<title>Besser Klettern &#8211; Aber Wie? Teil 3</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/besser-klettern-aber-wie-teil-3/1561</link>
		<comments>http://www.klettern-und-bouldern.de/besser-klettern-aber-wie-teil-3/1561#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 09:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[besser Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Frosch]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Tritttechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiter geht&#8217;s mit meiner Reihe übers &#8220;Besser Klettern &#8211; aber wie?&#8221;
Heute befasse ich mich mal mit ein paar Grundregeln, die man nach Möglichkeit beim Klettern Erlernen und Trainieren immer im Hinterkopf haben sollte. Mit der Zeit sollten sich die daraus resultierenden Bewegungsformen automatisieren. Folgende Grundsätze gelten eigentlich immer.
1. Zügig klettern
Bedeutet nichts anderes, als dass man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Weiter geht&#8217;s mit meiner Reihe übers &#8220;Besser Klettern &#8211; aber wie?&#8221;</h4>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/bouldern_am_sellapass.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-1573" title="Mann, Bouldern am Sellapass, Südtirol" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/bouldern_am_sellapass.jpg" alt="" width="540" height="358" /></a>Heute befasse ich mich mal mit ein paar Grundregeln, die man nach Möglichkeit beim Klettern Erlernen und Trainieren immer im Hinterkopf haben sollte. Mit der Zeit sollten sich die daraus resultierenden Bewegungsformen automatisieren. Folgende Grundsätze gelten eigentlich immer.</strong></p>
<h4>1. Zügig klettern</h4>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } -->Bedeutet nichts anderes, als dass man sich nicht zu viel Zeit bei seinem Durchstieg nehmen sollte. Meistens scheitert der Versuch am ewiglangen Rumhängen an einer ungünstigen Position. Man kommt einfach nicht weiter, weil man sich nicht traut oder einfach nicht weiter weiß. Da hilft meistens, die Stelle auszubouldern oder im Vorhinein ein paar Sturztrainings zu absolvieren, um die Angst zu verlieren. Je schneller ich die schwierigen Stellen überklettere, desto früher bin ich wieder an leichteren Stellen, wo ich mich ausruhen kann.</p>
<p>Natürlich meine ich mit schnellem Klettern nicht das hier:</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/besser-klettern-aber-wie-teil-3/1561"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/besser-klettern-aber-wie-teil-3/1561"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<h4>2. Langer Arm</h4>
<p>Nach Möglichkeit sollte man seine Beine belasten und nicht seine Arme und das geht so: Hüfte nah an die Wand, um Belastung hauptsächlich auf die Beine zu bekommen. Außerdem müssen die Arme lang sein (Entlastung Bizeps, der ein schneller und kein ausdauernder Muskel ist).</p>
<div id="attachment_1565" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Frosch1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1565   " title="Frosch1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Frosch1.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bei der Klettertechnik Frosch setzt man sich auf die Beine ab -&gt; maximales Gewicht auf die Beine, Arme werden entlastet.</p></div>
<div id="attachment_1566" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/gebeugte_arme1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1566  " title="gebeugte_arme" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/gebeugte_arme1.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Hier sieht man deutlich, dass die Oberarmbeuger (m. Bizeps, m. Brachialis) stark angespannt sind und nur wenig Gewicht auf den Füßen liegt. Der Körperschwerpunkt zieht an den Armen und ist nicht über den Tritten.</p></div>
<h4>3. Dreipunktregel</h4>
<p>Diese Regel besagt, bevor Weitergetreten oder Gegriffen wird, müssen alle drei anderen Haltepunkte an der Wand fixiert sein. Ein sinnloses Baumelnlassen des Fußes oder Armes führt zu Überlastung und frühzeitigem Ermüden. Ein gezieltes Hängenlassen des Beines kann in manchen Situationen hilfreich sein, aber in den meisten Fällen sollten immer drei Belastungspunkte an der Wand sein. Wenn immer drei Punkte an der Wand sind, tritt die <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/klettertechnik-das-problem-offene-tur/799" target="_blank"><strong>Offene Tür</strong></a> auch weniger häufig und stark auf.</p>
<h4>4. Aus den Beinen steigen</h4>
<p>Ihr seht schon, manche Regeln überschneiden sich einfach. Wichtig für diese Regel ist, dass die Füße immer höher platziert werden sollten, damit man mit den Armen weitergreifen kann. Am Beispiel <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/klettertechnik-frosch/856" target="_blank"><strong>Frosch</strong></a> sieht man ganz hervorragend, wie kraftsparend es sein kann, sich zu 90% aus den Beinen hochzudrücken.</p>
<h4>5. Weich Greifen</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/das-klettern-im-griff-die-greiftechniken/585" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-706" title="Griff" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Griff.jpg" alt="" width="234" height="113" /></a>Je weniger ich den Griff &#8220;auspresse&#8221;, desto mehr spare ich kostbare Kraft. Im Artikel <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/das-klettern-im-griff-die-greiftechniken/585" target="_blank"><strong>&#8220;Klettern im Griff&#8221;</strong></a> habe ich bereits schon beschrieben, worauf es ankommt.</p>
<h4>6. Hüfte an die Wand</h4>
<p>Es wiederholt sich alles&#8230;bringt eure Hüfte immer so nach wie Möglich (bei senkrechten und überhängenden Touren, nicht bei geneigten Wänden) an die Wand. Das benötigt manchmal eine gute Hüftbeweglichkeit und bringt eine Menge. Je näher meine Hüfte (also auch mein Körperschwerpunkt) an der Wand ist, desto mehr Gewicht bringe ich auf die Füße und entlaste damit die Arme.</p>
<h4>7. Beckenarbeit</h4>
<p>Ein bewegliches Becken hilt, das Gewicht von einem auf den anderen Fuß zu bringen. Dies ermöglicht, unbelastet weiterzutreten und sicher zu stehen. Einen guten Kletterer erkennt man daran, dass er sich viel an der Wand bewegt (natürlich sinnvoll).</p>
<h4>8. Optimale Geländeausnutzung</h4>
<ul>
<li>Ruhestellen zum Schüttel und Pausieren nutzen</li>
<li>Spreizen und Stützen statt an den Armen hängen</li>
<li>Alle Tritte und Griffe nehmen statt große Züge</li>
<li>Richtige Tritt und Griffwahl bzw. auch die richtie Zugrichtung wählen</li>
<li>Die Route vorher eingehend studieren und sich schonmal überlegen, wo man schnell sein muss und wo man pausiert.</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<h4>9. Nicht überstreckt Clippen</h4>
<p>Viele haben Angst vor dem Fallen. Deshalb wird häufig in überstreckten Positionen (ausgestreckte Beine und Arme) das Seil in die Expresse geclippt. Vermeidet, euch länger in ausgestreckter Position an der Wand zu befinden. Dies ist alles andere als kraftsparend und ihr verliert den Halt der Füße. Außerdem können dabei fiese Stürze und Grounder zustande kommen. Also Vorsicht!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie verhindert man die Offene Tür?</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/wie-verhindert-man-die-offene-tur/1367</link>
		<comments>http://www.klettern-und-bouldern.de/wie-verhindert-man-die-offene-tur/1367#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypter]]></category>
		<category><![CDATA[besser Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamo]]></category>
		<category><![CDATA[Eindrehen]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[offene Tür]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten ja schon einmal das Thema Offene Tür und wie es dazu kommt. Nun erkläre ich euch, wie man aus dieser Misere herauskommt, also Lösungsstrategien für die Offene Tür.
Nochmal zur Erinnerung 



Das ist die Offene Tür. Eine Offene Tür entsteht, wenn die Summe der  Griffhaltepunkte und die Summe der Tritthaltepunkte nicht Lot gerecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir hatten ja schon einmal das Thema <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/klettertechnik-das-problem-offene-tur/799" target="_blank">Offene Tür</a> und wie es dazu kommt. Nun erkläre ich euch, wie man aus dieser Misere herauskommt, also Lösungsstrategien für die Offene Tür.</strong></p>
<h4>Nochmal zur Erinnerung<strong> </strong></h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Offene-Tür1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-803" title="Offene Tür1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Offene-Tür1.jpg" alt="" width="185" height="280" /></a></p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2009/12/Offene-T%C3%BCr2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft" title="Offene Tür2" src="../wp-content/uploads/2009/12/Offene-T%C3%BCr2.jpg" alt="" width="185" height="280" /></a></p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2009/12/Offene-T%C3%BCr3.jpg" target="_blank"><img title="Offene Tür3" src="../wp-content/uploads/2009/12/Offene-T%C3%BCr3.jpg" alt="" width="185" height="280" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Das ist die Offene Tür. Eine Offene Tür entsteht, wenn die Summe der  Griffhaltepunkte und die Summe der Tritthaltepunkte nicht Lot gerecht  übereinander stehen (rote Markierung). Man stellt sich dies vor, wie bei einer schief in  den Angeln hängenden Tür, die aufschwingt. Es ist relativ unökonomisch in so einer Position länger zu hängen, denn diese belastet die Arme stark. Versucht man nun, weiterzugreifen und löst dazu eine Hand, klappt die Tür auf. Dieser Effekt tritt im  Überhang noch deutlich stärker zu Tage.</p>
<h4>1. Lösung: Der Ägypter</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/aegypter.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1503" title="aegypter" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/aegypter.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a></p>
<p>Ihr kennt die Wandmalerei der Ägypter? So oder so ähnlich muss man sich diese Technik vorstellen. Die Ägypter haben ihre Bilder oft in paralleller Bein-/Armhaltung gemalt, sprich wie im Passgang. An der Kletterwand gesehen, b edeutet dies, dass man entweder die rechte oder linke Körperhälfte zur Wand dreht und dabei im Gegensatz zum Eindrehen den wandfernen Fuß als Hauptbelastungspunkt hat. Hier im Bild greife ich hauptsächlich mit der linken Hand und stehe hauptsächlich mit dem linken Fuß. Das würde normalerweise sofort zur offenen Tür führen. Den rechten Fuß stelle ich aber als Gegenpol zur Offenen Tür hinter mich an die Wand bzw. auf einen Tritt. Ich sehe damit also etwa so aus, wie die Gemälde in den Pyramiden <img src='http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Der Ägypter als Lösungsstrategie beim Konkreten Problem.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1507" title="offene_tuer_aegypter_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_1.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1508" title="offene_tuer_aegypter_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_2.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1509" title="offene_tuer_aegypter_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_3.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1510" title="offene_tuer_aegypter_4" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_aegypter_4.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a></p>
<h4>2. Lösung: Hinter-/Vorderkreuzen</h4>
<p>Bei unserem Beispiel der Offenen Tür klappe ich nach hinten links auf. Das Verkreuzen der Beine stellt manchmal eine elegante Möglichkeit dar, nicht aufzuklappen. Je nach Situation kann hinter oder auch vor dem Standbein das andere Bein gekreuzt werden. Man drückt dann mit der Fußspitze gegen die Wand und verhindert somit das Aufdrehen. Tipp: Auch ein gezieltes Hängenlassen eines Fußes kann manchmal ein gutes Gleichgewicht produzieren und den Druck des anderen Fußes deutlich erhöhen.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Offene-Tür-Hinterkreuzen1.jpg" target="_blank"></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_hinterkreuzen_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1519" title="offene_tuer_hinterkreuzen_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_hinterkreuzen_1.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><img class="alignleft size-full wp-image-1516" title="Offene Tür - Hinterkreuzen1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Offene-Tür-Hinterkreuzen1.jpg" alt="" width="150" height="200" /><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Offene-Tür-Hinterkreuzen2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1517" title="Offene Tür - Hinterkreuzen2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/Offene-Tür-Hinterkreuzen2.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a></p>
<h4>3. Lösung: Trittwechsel und Eindrehen</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/eindrehen.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1522" title="eindrehen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/eindrehen.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Das Eindrehen kennzeichnet sich durch eine Körperverdrehung und eine seitliche Stellung an der Wand. Hauptbelastungspunkt der Tritte ist im gezeigten Bild mein rechter Fuß. Hauptzugpunkt  ist die linke Hand, die einen Seitgriff hält. Dadurch kommt eine Körperverwringung zustande, die mich stabilisiert und ohne viel Bemühungen aufrichten lässt. Um ein Herausdrehen zu vermeiden, stellt man den anderen Fuß (vorne oder hinten) an die Wand oder auch auf einen Tritt. Meine rechte Hand kann nun völlig entlastet zu einem weit entfernten Griff reichen.</p>
<p>Mit dem Eindrehen nutzt man die gesamte Körperspannweite und steht sehr stabil und wandnah. Es ist eine DER Techniken im senkrechten und überhängenden Gelände. Merke: linker Fuß und rechte Hand (bzw. rechter Fuß und linke Hand) sind die Hauptbelastungspunkte dieser Technik. Unterstützend wird der andere Fuß aufgestellt oder gegen die Wand gedrückt.</p>
<p><strong>Das Eindrehen beim bekannten Problem.</strong></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_0.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1525" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_0" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_0.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1526" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_1.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1527" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_2.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1528" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_3.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a></p>
<p>Hier geht noch eine Technik dem Eindrehen voraus. Ich muss bevor ich den Seitgriff halten kann, einen Trittwechsel vollziehen. Dieser verläuft dynamisch durch Umspringen auf dem Tritt. Danach stelle ich meinen linken Fuß weit rüber an die Wand, um ein Pendeln zu vermeiden. Nun drücke ich mich aus meinem rechten Bein heraus und kann weit nach oben greifen.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1533" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_4" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_4.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_5.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1534 alignleft" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_5" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_5.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_6.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1535" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_6" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_6.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_7.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1536" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_7" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_7.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_8.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1537" title="offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_8" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_trittwechsel_+_eindrehen_8.jpg" alt="" width="100" height="133" /></a></p>
<p>Das Ganze jetzt noch einmal von der Seite. Hier sieht man noch einmal schön den nötigen Trittwechsel um mit der linken Hand in der richtigen Richtung Zug am Griff aufbauen zu können.</p>
<h4>4. Lösung: Dynamisches Überwinden</h4>
<p><strong><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/der-dynamo/1245" target="_blank">Den Dynamo und seine Vorteile und Nachteile habe ich bereits hier beschrieben.</a></strong></p>
<p>Der Dynamo ist relativ kraftsparend und schnell. Mann kann so längere Züge rasch überwinden. Nur muss man sich im Klaren sein, dass ein Dynamo endgültig ist, sprich man hält den Griff oder man fliegt. Man sollte also genau überlegen, ob der anvisierte Griff gut ist und sich der Dynamo lohnt.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1540" title="offene_tuer_dynamisch_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_1.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1541" title="offene_tuer_dynamisch_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_2.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1542" title="offene_tuer_dynamisch_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_3.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1543" title="offene_tuer_dynamisch_4" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_dynamisch_4.jpg" alt="" width="134" height="178" /></a></p>
<h4>5. Lösung: Heelhook</h4>
<p>Wenn sich die Möglichkeit bietet, sind weitere Techniken sehr sinnvoll und kraftsparend. Eine davon ist der Heelhook, also das Einhaken mit der Ferse. Besonders wirkungsvoll ist dies an einem Pfeiler oder einer Kante. Man kann hier die Ferse platzieren und durch Ziehen das Herauskippen aus der Wand verhindern und somit völlig unbelastet weitergreifen. Auch zum Ausruhen bietet sich ein Heelhook an, man kann einfach wunderbar damit die Hände entlasten. Achtet darauf, dass ihr den Hool gezielt und langsam setzt. Wenn man in einer solchen Situation abrutscht, gibt das einen sehr rasanten Abgang. Der Schuh muss sehr gut an der Ferse sitzen und keine Luft dazwischen sein. Schnürschuhe sind meist besser aber auch Kletterschlssschuhe können eine super passende Ferse haben. Der Toehook ist natürlich genauso praktikabel, nur in dieser Situation würde man lange nicht so viel Kraft aufbauen können. <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/dachkletterei/868" target="_blank"><strong>Toehooks bieten sich vor allem im Dach an.</strong></a></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1544" title="offene_tuer_heelhook_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_1.jpg" alt="" width="182" height="242" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1545" title="offene_tuer_heelhook_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_2.jpg" alt="" width="182" height="242" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_4.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1546" title="offene_tuer_heelhook_4" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_4.jpg" alt="" width="182" height="242" /></a></p>
<p><strong>Hier noch einmal im Detail</strong></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_3.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1547" title="offene_tuer_heelhook_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/02/offene_tuer_heelhook_3.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a></p>
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		<title>Besser Klettern &#8211; Aber wie? Teil 1</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 10:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf www.klettern-und-bouldern.de geht’s hauptsächlich um das Weiterkommen im Fels, das „besser Klettern“. Allerdings verstehe ich mich nicht als Crack und Kletterprofi, sondern fingere genau wie tausend andere (und vielleicht auch ihr?) an 7ern und 8ern rum. Nummern sind austauschbar, die Erlebnisse nicht.
Mein letzter Kletterpartner meinte bestimmt: „Andere müssen halt hart klettern (weil sie Geld damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-1270" title="Hinterbaerenbad1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Hinterbaerenbad11.jpg" alt="" width="585" height="383" />Auf www.klettern-und-bouldern.de geht’s hauptsächlich um das Weiterkommen im Fels, das „besser Klettern“. Allerdings verstehe ich mich nicht als Crack und Kletterprofi, sondern fingere genau wie tausend andere (und vielleicht auch ihr?) an 7ern und 8ern rum. Nummern sind austauschbar, die Erlebnisse nicht.</strong></p>
<p>Mein letzter Kletterpartner meinte bestimmt: <strong>„Andere müssen halt hart klettern (weil sie Geld damit verdienen müssen), unsereiner muss nur schön klettern“</strong> Und damit hat er Recht.</p>
<p>Dennoch ist es für die Motivation wichtig, auch voran zu kommen. Nur wie stellt man so etwas an? Klettern hilft da meistens. Und Motivation holt man sich bei Videos, beim Zusehen wie andere klettern oder durch Zeitschriften.</p>
<p>Ihr bekommt aber noch weitere Tipps von mir, wie ihr euer Training, Aufwärmen oder Klettern fordernder und abwechslungsreicher gestalten könnt und somit besser klettert.</p>
<h2>Übungen</h2>
<h4>Bouldern</h4>
<p>Traversieren mit folgenden Vorgaben: <strong>Alle Griffe, Nur bestimmte Griffe (Farbe, Form oder Haltemöglichkeit)</strong>. Zum Beispiel nur unter Benützung von Spaxgriffen, Tritte dabei egal. Oder ihr dürft <strong>nur 1. Seitgriffe/2. Sloper/3. Zangen/4. Leisten verwenden.</strong></p>
<p>Traversieren mit <strong>Wegdefinieren von Griffen/Tritten oder Kofferpacken</strong> durch Mitkletterer. Sind irgendwo zu leichte Positionen zu finden? Dann definiert sie weg oder legt fest, wo und wann geruht werden darf.</p>
<p>Weitere Möglichkeiten: <strong>Nur Eindrehen, keine Griffwechsel, keine Dynamos usw…</strong></p>
<h4>Übungen zum Unbelasteten Weitergreifen/treten</h4>
<p>Wer zum Griff/Tritt schnappt, begibt sich in die Gefahr, abzurutschen, nicht im richtigen Moment den richtigen Griff zu finden und unsauber zu klettern. Ein ganz wichtiges Merkmal beim besser Klettern ist es, so <strong>unbelastet wie möglich den Fuß/die Hand abzulösen und weiterzutreten/greifen</strong>. Man merkt, dass man etwas falsch macht, wenn man immer laute Geräusche beim Klettern hört, dumpfes Anschlagen der Hand oder ein Rattern, wenn der Fuß mal wieder die Wand runterrutscht um schließlich mit lautem Knall auf dem Tritt zu landen.</p>
<p>Eine gute Übung ist es, langsam zu klettern und bevor weitergegriffen wird,<strong> imaginär zu chalken</strong>. Jeder Zug besteht nun also aus dem Loslösen der Hand, dann Chalken und dann Greifen. Das schult Koordination, Ausdauer und Geschick. Achtet dabei immer darauf, die richtige Position an der Wand zu finden, in der ihr ohne viel Kraftaufwand stehen könnt. Ähnlich geht es mit den Füßen, <strong>Fußspitze berührt bevor sie weitertritt kurz die andere Wade</strong>. Hierzu muss man das Gewicht auf ein Bein verlagern und dorthin seine Hüfte schieben.</p>
<h4>Abklettern</h4>
<p>Klingt komisch, macht aber Sinn. Wenn euch eine Aufwärmroute nicht wirklich fordert, versucht sie nach eurer Besteigung gleich wieder abzuklettern (Expressen in Überhängen nicht vergessen wieder auszuklippen! Pendelgefahr!). Das schult Trittsicherheit und gibt gerade in Überhängen eine Menge Körperspannung.</p>
<h4>Klettern wie Tiere</h4>
<p>Viele Kletterer haben viele Stile. Der Eine krabbelt emsig wie eine Ameise, der nächste hangelt wie ein Affe und der alte Bergführer schläft sich regelrecht wie ein Faultier die Griffe hoch. Alle Arten des Kletterns haben etwas für sich, man sollte es einfach einmal ausprobieren. Dabei hat man eine Menge Spaß, wenn andere erraten müssen, was man gerade vormacht oder einem sagen, wie man klettern soll.</p>
<h4>Schönklettern</h4>
<p>Ihr habt eine Route erfolgreich durchgewürgt und gerade so geschafft? Mit etwas Abstand von dem Zwang, diese Route endlich zu schaffen lässt es sich meistens sehr<strong> entspannt klettern</strong> und man kennt die Züge ja jetzt ganz gut. Versucht also, so <strong>geschmeidig wie möglich das nächste Mal die Route noch einmal zu durchsteigen</strong>, ihr werdet sehen, wie einfach es sein kann.</p>
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		<title>Dachkletterei</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 09:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dachklettern]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>

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		<description><![CDATA[Klettertechniken gibt es ja genug. Diese sind für steile Wände und Überhänge bestens geeignet, wie sieht es aber mit dem Dach aus? Was mache ich denn da mit meinen Füßen, bin ja schließlich kein Affe, der sich langhangelt. Mal ganz davon abgesehen, sind nicht alle Griffe im Dach wahre Bierhenkel. Man benötigt also den richtigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1730.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-878 alignleft" title="IMG_1730" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1730-300x199.jpg" alt="IMG_1730" width="300" height="199" /></a>Klettertechniken gibt es ja genug. Diese sind für steile Wände und Überhänge bestens geeignet, wie sieht es aber mit dem Dach aus? Was mache ich denn da mit meinen Füßen, bin ja schließlich kein Affe, der sich langhangelt. Mal ganz davon abgesehen, sind nicht alle Griffe im Dach wahre Bierhenkel. Man benötigt also den richtigen Halt im Dach, auch bei kleineren Griffen. Die waagerechte Dachkletterei kommt sehr häufig beim Bouldern vor, bis man in Sportkletter-routen wirklich Dächer klettern kann, braucht es eine gute <a title="Klettertechnik" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/category/klettertechnik" target="_blank">Klettertechnik</a>, wenig Körpergewicht und sehr gutes Kletterkönnen (Ruhepositionen finden, clippen etc.)</p>
<p><strong>Hier gibts ein paar Tipps für die Boulderbrigade:</strong></p>
<ul>
<li>Nach Möglichkeit die Füße immer niedriger platzieren, als die Arme. Also tretet gegen angrenzende Wände, benutzt herabhängende Strukturen</li>
<li>Körperspannung ist sehr wichtig, ein nasser Sack löst sich vom besten Klettergriff</li>
<li>In den meisten Fällen ist eine zu gestreckte Körperposition kontraproduktiv. Hierbei entstehen lange Hebel, die man mit Körperspannung halten muss und außerdem bringt man wenig Kraft auf die Füße</li>
<li>Wann immer es geht, verschiedene Zugrichtungen mit den Füßen und den Händen produzieren. Also wenn ich mit den Zehen gegen einen Tritt stemme, brauche ich gleichzeitig einen &#8220;Untergriff&#8221;, um eine entgegen gesetzte Zugrichtung aufzubauen, die mich dann im Dach hält und den Körper anspannen lässt.</li>
<li>Hooks mit Toe und Heel sind nie verkehrt</li>
<li>Gerade hier sollten (wenn es geht) weite Züge vermieden werden, man verliert sonst schnell den Halt der Füße und pendelt aus dem Dach</li>
<li>Füße und Hände nicht nur entlang der Bewegungsrichtung platzieren, sondern viel Eindrehen und wegspreizen in verschiedene Richtungen ausprobieren</li>
</ul>
<h4><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1736.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-869" title="IMG_1736" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1736-300x199.jpg" alt="IMG_1736" width="300" height="199" /></a>Eindrehen</h4>
<p>ist oftmals auch im Dach sehr wirksam, da dadurch die Rumpfmuskulatur verspannt wird und die ganze Konstruktion an Steifigkeit gewinnt. Hier drücke ich mit Zehenspitze, presse nen Toehook, halte einen Untergriff und einen positiven an der senkrechten Kante. Vier verschiedene Möglichkeiten, um einen Klettergriff zu fixieren, so kann man &#8220;ewig&#8221; hängen.</p>
<h4><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1746.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-871" title="IMG_1746" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1746-300x199.jpg" alt="IMG_1746" width="300" height="199" /></a>Langer Hebel</h4>
<p>Die Füße verlieren sicherlich bald den Halt&#8230; besser wäre es, wenn die Füße näher am Haltepunkt der Hände wären.</p>
<h4><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1777.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-874" title="IMG_1777" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1777-300x199.jpg" alt="IMG_1777" width="300" height="199" /></a>Füße niedrig platzieren</h4>
<p>So können kleine Griffe auch im Dach gehalten werden und das Gewicht liegt hauptsächlich auf den Füßen.</p>
<h4><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1740.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-875" title="IMG_1740" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1740-300x199.jpg" alt="IMG_1740" width="300" height="199" /></a>Gegendrucktechnik</h4>
<p>Günstig ist es, wenn man an einem oder an zwei Griffen Gegendruck mit den Füßen aufbauen kann. So halten die Füße viele Tritte und das Klettern fällt leichter. Immer nach solchen Situationen Ausschau halten!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Klettertechnik &#8211; Frosch</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 09:25:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Frosch]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Frosch
Der Grasfrosch (Rana temporaria) gehört zur Gattung der Echten Frösche in der Familie der Echten Frösche. Weitere, allerdings kaum mehr gebräuchliche Trivialnamen sind unter anderem „Taufrosch“ und „Märzfrosch“. Zusammen mit ähnlich aussehenden und ebenfalls eher terrestrisch lebenden Arten wie dem Springfrosch und dem Moorfrosch wird er außerdem unter dem Sammelbegriff „Braunfrösche“ geführt. (Quelle: Wikipedia)

&#8230;Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-857" title="frosch" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/frosch-300x224.jpg" alt="frosch" width="300" height="224" /></p>
<h4>Der Frosch</h4>
<p><em>Der <strong>Grasfrosch</strong> (<em>Rana temporaria</em>) gehört zur Gattung der <a title="Echte Frösche (Gattung)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Fr%C3%B6sche_%28Gattung%29">Echten Frösche</a> in der Familie der <a title="Echte Frösche (Familie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Fr%C3%B6sche_%28Familie%29">Echten Frösche</a>. Weitere, allerdings kaum mehr gebräuchliche Trivialnamen sind unter anderem „Taufrosch“ und „Märzfrosch“. Zusammen mit ähnlich aussehenden und ebenfalls eher terrestrisch lebenden Arten wie dem <a title="Springfrosch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Springfrosch">Springfrosch</a> und dem <a title="Moorfrosch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moorfrosch">Moorfrosch</a> wird er außerdem unter dem Sammelbegriff „<a title="Braunfrösche" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Braunfr%C3%B6sche">Braunfrösche</a>“ geführt. (Quelle: Wikipedia)<br />
</em></p>
<p>&#8230;Was is denn das schon wieder, seid ihr im falschen Film? &#8211; Der allgemeine Grasfrosch hat wenig mit Klettern zu tun, aber es gibt ja auch viele Frösche, die Saugnäpfe an den Händen haben und damit die Scheiben ihres Terrariums bestens raufklettern können&#8230; das ist damit aber gar nicht gemeint, wenn auch die Klettertechnik, auf die es jetzt ankommt ihren Namen vom froschartigen Aussehen der Bewegung hat.</p>
<p>In den Kletterschulen bekommt man immer wieder eingetrichtert, die Arme so lang wie möglich zu halten, um Kraft zu sparen. Und auch aus den Beinen soll der Vortrieb nach oben kommen, nicht aus den Armen Klettern&#8230; Das ist ja alles schön und gut, aber konkret ist anders. Eine konkrete Klettertechnik ist der Frosch.</p>
<h4>Das Problem</h4>
<p>Die Tritte sitzen ziemlich weit oben und wir haben den ersten Fuß gesetzt. Ein Aufstehen auf dem einen Fuß, der noch dazu sehr weit oben ist, geht nur mit erheblichem Kraftaufwand der Arme.</p>
<h4>Die Lösung</h4>
<p>Auch der zweite Fuß wird nach oben gebracht und man &#8220;setzt&#8221; sich auf die Fersen, so gut es eben geht. Bei dieser Klettertechnik muss also die Beweglichkeit der Beine sehr gut sein, vor allem an glatten Wänden. Ein Kletter-Spagat an der Wand sozusagen. Ich habe euch das mal an einer Kante im Boulderkeller vorgemacht. Wichtig ist eben, dass die Arme lang bleiben und Kraft an diesem kleinen Scheißgriff gespart wird.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frosch1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-859" title="Frosch1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frosch1-199x300.jpg" alt="Frosch1" width="199" height="300" /></a></p>
<h4>Der Erfolg</h4>
<p>Nun kann ich ganz gemütlich genau das umsetzen, was mein Kletterlehrer mir gesagt hat: Lange Arme und aus den Beinen klettern, ökonomisches Klettern eben. Ich stehe also ganz leicht aus der Kraft beider Beine auf.</p>
<h4><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frosch2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-861" title="Frosch2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frosch2-199x300.jpg" alt="Frosch2" width="199" height="300" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frosch3.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-862" title="Frosch3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frosch3-199x300.jpg" alt="Frosch3" width="199" height="300" /></a>fertig ist der Frosch <img src='http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </h4>
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		<title>Klettertechnik &#8211; Das Problem &#8220;Offene Tür&#8221;</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/klettertechnik-das-problem-offene-tur/799</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 11:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungsablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum können manche ohne viele Muskeln so gut klettern? Wie schaffen die das? Was mache ich falsch?
Gute Frage! Wie versprochen werde ich mich jetzt mal etwas mehr mit der Klettertechnik beschäftigen und strebe es an, dies reich zu bebildern und immer wieder zu verbessern und zu erweitern. Um nun aber erst einmal mit der richtigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum können manche ohne viele Muskeln so gut klettern? Wie schaffen die das? Was mache ich falsch?</p>
<p>Gute Frage! Wie versprochen werde ich mich jetzt mal etwas mehr mit der Klettertechnik beschäftigen und strebe es an, dies reich zu bebildern und immer wieder zu verbessern und zu erweitern. Um nun aber erst einmal mit der richtigen Klettertechnik anzufangen, muss man das Problem kennen und dafür Lösungen suchen.</p>
<h4>Das Hauptproblem beim <a title="Klettern" href="http://www.bergzeit.de/klettern.html" target="_blank">Klettern</a> ist die sog. &#8220;Offene Tür&#8221;</h4>
<p>- Diese entsteht, wenn der Hauptschwerpunkt der Hände nicht senkrecht über dem Hauptschwerpunkt der Füße liegt.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-800" title="Offene Tür Schema" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Offene-Tür-Schema-225x300.jpg" alt="Offene Tür Schema" width="225" height="300" />Stellt euch eine Tür vor: Eine Aufhängung oben sind die Hände, die andere Aufhängung unten sind die Füße (bzw. die &#8220;Vektor oder Richtungs-&#8221;Summe der Kräfte der beiden Griffe bzw. Tritte). Hängt diese Tür nun schief in den Angeln, sprich ist die Hauptbelastung der Hände gegenüber den Füßen quer verschoben, so klappt die Tür auf.</p>
<p>Würde die linke Tür in einer waagerechten Wand hängen, bräuchte es nur sehr wenig Bewegung, damit sie von allein aufklappt. In einer Überhängenden Wand passiert dies viel eher und auch mit mehr Kraft. In einer geneigten Wand kennt man das Problem kaum.</p>
<h4>Ein ähnlich aussehendes Problem habe ich mal nachgestellt:</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Offene-Tür1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-803" title="Offene Tür1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Offene-Tür1-199x300.jpg" alt="Offene Tür1" width="179" height="270" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Offene-Tür2.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-804 alignleft" title="Offene Tür2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Offene-Tür2-199x300.jpg" alt="Offene Tür2" width="179" height="270" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Offene-Tür3.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-805 alignleft" title="Offene Tür3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Offene-Tür3-199x300.jpg" alt="Offene Tür3" width="179" height="270" /></a>Hier befinde ich mich in einer überhängenden Wand und möchte meine rechte Hand weitersetzen. Beim Wegnehmen wird meine linke Hand zum Hauptbelastungspunkt und die Belastungssumme beider Füße liegt von hinten gesehen weiter rechts. Dadurch klappt die Tür auf.</p>
<p>Es gilt also, diese &#8220;Offene Tür&#8221; zu stabilisieren. Das kann man mit verschiedenen Mitteln erreichen, zum Beispiel mit einem Schulterzug, Dynamo, Hook, Eindrehen, Trittwechsel, Ägypter, Vorder- oder Hinterkreuzen usw. Manche kosten mehr, manche weniger Kraft und alle, die mit dem Klettern anfangen, vergeuden bei genau solchen Problemen ihre noch zu wenig ausdauernde Kraft. Deshalb gibt es die schönen Klettertechniken, man muss sie einschleifen und automatisieren, dann jagt einem die Offene Tür keinen Schreck mehr ein. Dazu gibt es dann aber eigene Artikel unter der Rubrik  <a title="Klettertraining" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/tag/klettertraining" target="_self">Klettertraining</a>!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tritttechnik &#8211; Grundlagen</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/tritttechnik-grundlagen/777</link>
		<comments>http://www.klettern-und-bouldern.de/tritttechnik-grundlagen/777#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 10:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tritttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Kletterschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne groß herumzuschnörkeln: Hier geht&#8217;s um einfachste Erklärung der Tritttechnik (Nach der neuen Rechtschreibung eher mit 2t??? &#8211; wurst, ihr wisst, was gemeint ist).
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Fuß auf einem Tritt zu platzieren und je nach Situation gibt es eine optimale Position. Hier spielt allerdings eine Menge Übung mit rein und nur die Grundlagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne groß herumzuschnörkeln: Hier geht&#8217;s um einfachste Erklärung der Tritttechnik (Nach der neuen Rechtschreibung eher mit 2t??? &#8211; wurst, ihr wisst, was gemeint ist).</p>
<p>Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Fuß auf einem Tritt zu platzieren und je nach Situation gibt es eine optimale Position. Hier spielt allerdings eine Menge Übung mit rein und nur die Grundlagen sind rein theoretischer Natur. Man kann also nicht immer sagen, dass ein bestimmter Griff nur eine Trittvariante fordert, das muss jeder selbst entscheiden, die Basics gibts aber jetzt hier:</p>
<h4>1. Frontales Antreten mit der Fußspitze</h4>
<p><a title="Frontales Antreten mit Zehenspitze" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frontales-Antreten-mit-Zehenspitze.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-778" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Frontales Antreten mit Zehenspitze" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frontales-Antreten-mit-Zehenspitze-300x199.jpg" alt="Frontales Antreten mit Zehenspitze" width="300" height="199" /></a>Geklettert (gerade als Einsteiger) wird häufig frontal, sprich Brust und Hüfte schauen zur Wand (wie Spiderman).</p>
<p>Bei großen Tritten, kleinen Dellen oder Löchern (hier eine Delle im Griff) bietet sich das Frontale Antreten an. Der Vorfuß wird so weit als möglich auf die Struktur gesetzt, die Ferse wird etwa waagerecht bis leicht angehoben gehalten (variiert je nach Trittbeschaffenheit). Das Frontale Antreten bietet eine günstige Körperschwerpunktlage bezüglich der Füße (Fersen stehen von der Wand weg, KSP liegt in der Senkrechten <span style="text-decoration: underline;">vor</span> den Fußgelenken) und damit werden die Hände entlastet, bzw. die Waden müssen viel Gewicht tragen. Den Fuß exakt platzieren, nicht wippen</p>
<h4>2. Frontales Antreten eines Reibungstrittes</h4>
<p><a title="Reibungstritt" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Reibungstritt.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-779" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Reibungstritt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Reibungstritt-300x199.jpg" alt="Reibungstritt" width="300" height="199" /></a>Prinzipiell ähnlich, wie das Antreten mit der Fußspitze, nur wird hier die Ferse bewusst fallengelassen, damit mehr vom Fuß aufliegt und auch die Zugrichtung des Fußes in etwa mit der Neigung des Griffes übereinstimmt.</p>
<p>Für den Felsen gilt: Der Körperschwerpunkt muss möglichst senkrecht über dem Tritt angebracht sein, um optimale Reibung zu bekommen. Steht man also auf einem geneigten Gelände, muss die Hüfte (der Körperschwerpunkt) von der Wand weg verlagert werden. Im Überhang muss dagegen der KSP so nah wie möglich an die Wand.</p>
<h4>3. Antreten mit der Innenkante</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frontales-Antreten-mit-Innenkante.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-781" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Frontales Antreten mit Innenkante" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Frontales-Antreten-mit-Innenkante-300x199.jpg" alt="Frontales Antreten mit Innenkante" width="300" height="199" /></a>Kleine Leisten und Kanten werden meist mit der Innenkante, dem Ballen angetreten. Hier hat man gute Kraft, ohne den Fuß überanzustrengen. Die Haltung ist meist frontal zur Wand.</p>
<p>Die Ferse wird waagerecht bis angehoben gehalten, da der Fuß Spannung benötigt, um auf kleinen Tritten stehen zu können. Fuß muss ruhig und ohne Wippen aufgesetzt werden. Nach dem Setzen des Fußes folgt eine Schwerpunktverlagerung auf diesen Tritt, um mit dem anderen Fuß weitertreten zu können.</p>
<p>Auf sehr schwierigen Tritten wird der Fuß noch einmal aktiv gegen den Tritt aufgekantet.</p>
<h4>4. Antreten mit der Außenkante</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Eingedrehtes-Antreten-mit-Außenkante.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-782" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Eingedrehtes Antreten mit Außenkante" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Eingedrehtes-Antreten-mit-Außenkante-300x199.jpg" alt="Eingedrehtes Antreten mit Außenkante" width="300" height="199" /></a>Meist beim Eindrehen wird diese Tritttechnik verwendet. Sie bietet guten Halt und Stabilität auch auf kleinsten Tritten. Hierzu muss wie beim Innenkant-Tritt aktiv aufgekantet (der Fuß wird gegenverdreht) und die Ferse waagerecht oder besser noch leicht angehoben werden.</p>
<p>Auch hier gilt wieder: Ruhiges Aufsetzen, kein Wippen, dosiert Belastung des Trittes ansteigen lassen und aktiv gegendrehen. Ein enger Kletterschuh unterstützt die Außenkante, da hier die kleinen Zehen aufgestellt sind und besser auf den Tritt drücken können.</p>
<h4>5. Hooken</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Toehook.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-783" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Toehook" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Toehook-300x199.jpg" alt="Toehook" width="300" height="199" /></a>Hier sieht man einen Toehook (Zehenhook).</p>
<p>Im Boulderdach neigt man dazu, mit dem kompletten Rist des Fußes zu hooken, das beansprucht den Fuß und Schuh sehr stark und mir sind dadurch schon Klettstreifen abgerissen. Also hookt lieber nur mit den Zehen bzw. dem Vorfuß! Toehooks müssen geübt werden, da hier die Schienbeinmuskulatur ausgeprägt angespannt werden muss, was sonst nicht der Fall beim Klettern ist. Übung macht hier eben den Meister.</p>
<p>Hooks werden zum Beispiel dafür gebraucht, um die offene Tür zu stabilisieren, oder den KSP an die Wand zu ziehen.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Heelhook2.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-785" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Heelhook2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Heelhook2-199x300.jpg" alt="Heelhook2" width="199" height="300" /></a> Einen Heelhook (Fersenhook) kann man viel besser halten, da der Hebel der Ferse nicht so groß wie beim Vorfuß ist und außerdem noch die Wade sehr viel kräftiger ist, als die Schienbeinmuskulatur. Man benötigt lediglich einen passenden Kletterschuh, den es nicht gleich auszieht beim Hook. Auch hier wird der Hook benötigt, um <a title="Klettertechnik - offene Tür" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/klettertechnik-das-problem-offene-tur/799" target="_self">offene Türen</a> zu stabilisieren oder sich an die Wand zu ziehen. Auch bei Dynamos kann ein zusätzlicher Hook von Vorteil sein.</p>
<p>Für Toe und Heelhooks müssen die Beine eine gute Beweglichkeit haben, da diese meist auf Hüft- bis Brusthöhe platziert werden müssen, um wirkungsvoll zu sein. Dehnen der Beinbeuger und Adduktoren ist also hier angesagt. Zu Dehnübungen später sicher mehr.</p>
<p><strong>Ähnliche Artikel die von Interesse sein könnten:</strong><br />
<a title="Kletterschuhe" href="http://klettern4you.wordpress.com/2009/01/12/kletterschuhe/" target="_blank">Kletterschuhe &#8211; was man wissen sollte</a><br />
<a title="Der richtige Kletterschuh" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/der-richtige-kletterschuh/467" target="_self">Der richtige Kletterschuh</a></p>
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		<item>
		<title>Das Klettern im Griff &#8211; Die Greiftechniken</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/das-klettern-im-griff-die-greiftechniken/585</link>
		<comments>http://www.klettern-und-bouldern.de/das-klettern-im-griff-die-greiftechniken/585#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 12:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greiftechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Bouldern]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Klettertraining]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Greifen gehört natürlich zu den wichtigsten Dingen der Klettertechnik. Doch bevor man herzhaft und ohne nachzudenken zupackt gibt es doch etwas zu überlegen: Beim Klettern gilt es, viel Reibung mit so wenig wie möglich Kraftaufwand so produzieren. Dabei hilft die richtige Fußtechnik, aber auch das richtige Verständnis vom Greifen.
Prinzipiell gilt fürs Greifen Folgendes:

Greift mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-702" title="Griff" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Griff.jpg" alt="Griff" width="356" height="172" />Das Greifen gehört natürlich zu den wichtigsten Dingen der Klettertechnik. Doch bevor man herzhaft und ohne nachzudenken zupackt gibt es doch etwas zu überlegen: Beim Klettern gilt es, viel Reibung mit so wenig wie möglich Kraftaufwand so produzieren. Dabei hilft die richtige Fußtechnik, aber auch das richtige Verständnis vom Greifen.</p>
<h3>Prinzipiell gilt fürs Greifen Folgendes:</h3>
<ul>
<li>Greift mal einen Griff und lasst die Kraft, mit der ihr den Griff haltet, sukzessive weniger werden. Irgendwann seid ihr an dem Punkt angekommen, an dem ihr den Halt verliert und kurz davor ist natürlich die optimale (und somit die geringst-nötige) Haltekraft für diesen Griff. Probiert immer mal aus, so locker wie möglich zu greifen, sodass ihr beinahe den Halt verliert. Griffe auszudrücken ist kontraproduktiv beim Klettern, da ihr sehr viel Kraft dabei verliert und euch auch zu sehr auf die Hände konzentriert. Ein dosierter Griff hingegen spart Kraft und ihr könnt länger klettern.</li>
<li>Denkt daran, nach Möglichkeit alle Finger am Griff/Felsen zu haben, frei hängende Finger können keine Reibung produzieren.</li>
<li>Gerade in „Oppositionsstellung“ (der Daumen steht den Fingern gegenüber) hat die Hand eine gute Kraft und kann viel Reibung produzieren. Bei Zangen macht sich das deutlich bemerkbar. Aber auch 4-Fingertaschen können wirkungsvoll verstärkt werden, wenn man den Daumen „opponiert“.</li>
</ul>
<p>Kommen wir zu den Greiftechniken des Kletterns. Wahrscheinlich gibt es noch viele weitere Kombinationen und Varianten der dargestellten Techniken, diese sind aber die grundlegendsten:</p>
<h3>Positiver Griff:</h3>
<div id="attachment_603" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/2Fingerglied-Griff1.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-603" title="2Fingerglied Griff" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/2Fingerglied-Griff1-300x142.jpg" alt="2Fingerglied Griff" width="270" height="128" /></a><p class="wp-caption-text">Zweifingerglied Griff</p></div>
<div id="attachment_658" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Erstes-Fingergelenk.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-658" title="Erstes Fingergelenk" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Erstes-Fingergelenk-300x199.jpg" alt="Erstes Fingergelenk" width="240" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">Erstes Fingerglied</p></div>
<p>Die Finger greifen so weit wie möglich in den Griff und haken sich am ersten, zweiten oder dritten Fingergelenk ein. Hier braucht man nichts zu wissen, aber die Idee vom „ökonomischen und Reibungs optimiertem Griff“ existiert hier freilich ebenso.</p>
<h3>Untergriff und Seitgriff:</h3>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Untergriff1.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-606 alignleft" title="Untergriff" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Untergriff1-300x159.jpg" alt="Untergriff" width="300" height="159" /></a></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Seitgriff.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-597 alignleft" title="Seitgriff" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Seitgriff-300x199.jpg" alt="Seitgriff" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Diese können aus den verschiedenen Techniken entstehen, den Namen gibt lediglich die Belastungsrichtung. Ein Untergriff ist also ein Griff, der von Unten gefasst wird; ein Seitgriff, der seitlich seinen hauptsächlichen Belastungspunkt hat. Untergriffe eignen sich hervorragend bei Übergängen vom senkrechten zum überhängenden Gelände, aber auch in vielen anderen Situationen. Mit einem Untergriff erzeugt man mehr Reibung am Fuß, weil man sich selbst ja nicht herauf, sondern herunter zieht. Insgesamt benötigt man dadurch mehr Körperspannung, ein Untergriff belastet den gesamten Körper und ist oft mit großer Spannung der Beine, der Oberarme und des Rückens verbunden.</p>
<p>Der Seitgriff eignet sich hervorragend beim Eindrehen (Klettertechnik) oder Traversieren (queren der Kletterstelle). Um sich nicht von der Wand zu ziehen, sollte einmal genug Körperspannung aufgebaut werden und die Füße als Gegengewicht gestellt werden.</p>
<h3>Sloper oder Aufleger:</h3>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Sloper21.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-608" title="Sloper2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Sloper21-300x199.jpg" alt="Sloper2" width="300" height="199" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Sloper1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-610" title="Sloper1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Sloper1-300x199.jpg" alt="Sloper1" width="300" height="199" /></a>Der Name sagt es schon, man legt die gesamte Hand möglichst formschlüssig auf den Griff. Ein Sloper bietet kaum Kanten und Leisten, sodass man sich nicht mit den Fingern, sondern nur mit der Reibung der gesamten Hand halten kann. Hier ist viel Gefühl in der Hand gefragt, meist sind Sloper auch schon sehr „speckig“, also sehr glatt. Das kommt vom ewigen Geschrubbe und Gebürste mancher extremen Zeitgenossen. Dabei wird der Griff bzw. vor allem der Fels auf lange Sicht von der rauen Oberfläche befreit und zurück bleibt ein aalglatter Griff. Nicht schön, ich halte nichts vom Bürsten am Fels. &#8211; (Kleiner Einschub) – Viel Üben ist hier die Devise, bis man den richtigen Formschluss passend zum Griff gefunden hat. Üben könnte man dies z.B. sehr gut im Elbsandstein. Aber eben auch beim Bouldern lassen sich viele Slopergriffe mit einbauen. Je mehr, desto besser, denn schwierige Sloper führen dazu, dass man mit den Füßen besser stehen und mit dem Körper sehr beweglich sein muss, um genug Kraft auf den Reibungsgriff zu bekommen. Gerade für diejenigen, die immer besser werden ist dies eine gute Trainingsmöglichkeit für die Technik.</p>
<h3>Zange:</h3>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Zange.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-613" title="Zange" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Zange-300x199.jpg" alt="Zange" width="300" height="199" /></a>Hier kommt die bereits genannte Opposition des Daumens zu den Fingern zum Tragen. Die Finger ohne den Daumen würden nur seitlichen Druck aufbauen können, die Hohe Adduktionskraft des Daumens bietet dem einen Gegenpol und somit ist der Griff sogar nach unten belastbar. Zangen existieren in weiter oder in sehr enger Form und variieren je nach Tiefe des Griffes deutlich. Große, senkrechte und wurstähnliche Gebilde an den Wänden werden auch als Sinterstrukturen bezeichnet, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sinter" target="_blank">Sinter</a> sind in der Natur Ablagerungen, ähnlich wie Tropfsteine.</p>
<h3>Finger hängend:</h3>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Finger-hängend.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-616" title="Finger hängend" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Finger-hängend-300x199.jpg" alt="Finger hängend" width="300" height="199" /></a>Bei kleinen Leisten und Kanten und bei positiven Griffen ist dies die ökonomischste und Finger schonendste Technik, wenn auch sie nicht allzu viel Reibung produziert. Viele Griffe bieten die Möglichkeit, die Finger hängend zu positionieren. Ein- oder Zweifingergliedgriffe eignen sich häufig. Diese Technik sollte mit möglichst senkrecht nach unten hängendem Unterarm ausgeführt werden, damit die Belastungsrichtung möglichst lotrecht unter dem Griff sitzt, sonst rutscht man eben ab :&gt;. &#8220;Hängende&#8221; Finger sind ebenso häufig bei Seit- und Untergriffen (auch wenn hier nichts hängt, die Position sieht gleich aus)</p>
<h3>Finger aufgestellt:</h3>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Finger-aufgestellt.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-619" title="Finger aufgestellt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Finger-aufgestellt-300x199.jpg" alt="Finger aufgestellt" width="300" height="199" /></a>Starke Belastung der ersten Fingergelenke und der Ringbänder am zweiten Fingergelenk zeichnet diese Technik aus. Sie produziert eine Menge Reibung auf wenig Platz und ist somit für kleinste Griffe und Leisten geeignet. Obacht für Einsteiger und Kinder: Wenn Gelenke, Sehnen und Bänder noch nicht derart an das Klettern gewöhnt und zusätzlich nicht aufgewärmt sind, sind Ringband- oder Epiphysenausrisse keine Seltenheit. Gerade für Einsteiger und Kinder bieten sich eher große Griffe und Sloper, dafür aber schwierigere Züge oder Überhänge an. Das ist besser, als unnötig hart am Zerreislimit der Finger zu trainieren und fördert dabei viel mehr die richtige Klettertechnik.</p>
<h3>Finger spitz aufgestellt:</h3>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Finger-spitz-aufgestellt1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-628" title="Finger spitz aufgestellt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Finger-spitz-aufgestellt1-300x199.jpg" alt="Finger spitz aufgestellt" width="300" height="199" /></a>Eine anatomisch günstigere Variante ist es, die Finger ganz aufzustellen, dadurch wird das erste Fingergelenk nicht so sehr überstreckt und das zweite nicht so stark gebeugt. Die Belastung verteilt sich besser, aufkosten der Reibung. Außerdem gibt es sehr wenige Griffe, die diese Technik schmerzlos zulassen. So ein Griff ist wirklich eher Ausnahme, deshalb braucht man das nicht zu üben. Lustigerweise habe ich genau einen, der solch eine Fingerstellung geradezu erzwingt &#8211; ein winzig hinterschnittener Griff. Diese Technik an Griffen zu verwenden, die besser anders gegriffen werden, ist nicht sinnvoll. An den Fingerspitzen ist man recht empfindlich und recht guten Halt hat man so nicht.</p>
<h3>Fingerlöcher:</h3>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Zweifingerloch.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-631" title="Zweifingerloch" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Zweifingerloch-300x199.jpg" alt="Zweifingerloch" width="277" height="184" /></a><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Zweifingerloch-mit-sinnvoller-Zange.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-632" title="Zweifingerloch mit sinnvoller Zange" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Zweifingerloch-mit-sinnvoller-Zange-300x199.jpg" alt="Zweifingerloch mit sinnvoller Zange" width="277" height="184" /></a>Sind eigentlich nichts anderes als positive Griffe. Versucht einfach, bei sehr schweren Fingerlöchern im ersten Fingerglied, Zangen draus zu machen, sprich den Daumen irgendwie günstig zu platzieren. Der Griff wird dadurch deutlich sicherer. Fingerlöcher gibt es sehr viele im Kalkgestein. Ein Eldorado der Fingerlöcher ist z.B. der Frankenjura.</p>
<h3>Aber nicht nur für Fingerlöcher eignen sich zusätzliche Zangen:</h3>
<div id="attachment_643" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Tasche.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-643" title="Tasche" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Tasche-300x199.jpg" alt="Tasche" width="240" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">Große Tasche für vier Finger</p></div>
<div id="attachment_644" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Henkel-mit-sinnvoller-Zange1.jpg"><img class="size-medium wp-image-644" title="Henkel mit sinnvoller Zange" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/12/Henkel-mit-sinnvoller-Zange1-300x203.jpg" alt="Henkel mit sinnvoller Zange" width="240" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Große Tasche, jetzt aber mit sinnvoller Zange</p></div>
<h3>Risstechnik:</h3>
<p>Ja nach Risstiefe und Breite steckt man ein, zwei oder drei Fingerglieder, die Ganze Hand oder die Faust in den Riss. Bei der Technik mit Hand oder Fingergliedern zeigt der Daumen nach unten und dann wird die Hand in Belastungsrichtung verdreht. Dadurch blockieren sich die Finger selbst, schmerzhaft für die Knöchel und man braucht eine Menge Gefühl dafür.</p>
<p>Bei der ganzen Hand wird sie flach im Riss platziert und dann Finger und Daumen auf der einen Seite und die Knöchen auf der anderen Seite gegen den Fels gepresst.</p>
<p>Bei der Fausstechnik ist die Handfläche nach oben gedreht (Daumen würde zur Seite zeigen), eine Faust wird gemacht und in den Riss gesteckt. Nun wird der Daumen gegen die Wand gedrückt bzw. die Hand so fest zusammengeballt, dass durch die Anspannung Daumen- und Kleinfingerballen automatisch abklemmen. Für den Einsteiger und Hallenkletterer hat diese Technik ebenso kaum Belange, auch für mich nicht. Aber wenn man an ein Gebiet mit Granit oder Gneis kommt, sollte man so etwas mal üben…</p>
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