<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Klettern &#38; Bouldern &#187; Sicherheit</title>
	<atom:link href="http://www.klettern-und-bouldern.de/tag/sicherheit/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.klettern-und-bouldern.de</link>
	<description>Klettertraining, Tipps und Tricks rund um den Kletteralltag</description>
	<lastBuildDate>Mon, 24 Oct 2011 07:28:47 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Unfall in Heimstetten</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/unfall-in-heimstetten/1927</link>
		<comments>http://www.klettern-und-bouldern.de/unfall-in-heimstetten/1927#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 13:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kletterunfall]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klettern-und-bouldern.de/?p=1927</guid>
		<description><![CDATA[Mal wieder ist ein Unglück in einer Kletterhalle passiert&#8230;.
Aus 12 bis 15 Metern Höhe ist am Samstag ein 26-jähriger Münchner in  einer Kletterhalle in Kirchheim/Heimstetten im Landkreis München  abgestürzt. Er zog sich dabei einen Lendenwirbelbruch zu. Seine  Sicherungspartnerin wurde bei dem Vorfall ebenfalls verletzt.
Der Münchner kletterte an einer Kletterwand mit dem Schwierigkeitsgrad [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/04/KletterhalleHighEast.jpg"><img class="size-full wp-image-1928 aligncenter" title="KletterhalleHighEast" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/04/KletterhalleHighEast.jpg" alt="" width="384" height="288" /></a>Mal wieder ist ein Unglück in einer Kletterhalle passiert&#8230;.</strong></p>
<p><em>Aus 12 bis 15 Metern Höhe ist am Samstag ein 26-jähriger Münchner in  einer Kletterhalle in Kirchheim/Heimstetten im Landkreis München  abgestürzt. Er zog sich dabei einen Lendenwirbelbruch zu. Seine  Sicherungspartnerin wurde bei dem Vorfall ebenfalls verletzt.</em></p>
<p><em>Der Münchner kletterte an einer Kletterwand mit dem Schwierigkeitsgrad  sieben in einer Höhe von etwa 12 bis 15 Metern. Er wurde dabei von einer  23-jährigen Münchnerin am Seil gesichert. Als der Kraxler eine  Zwischensicherung einhängen wollte, gab er an seine Partnerin die  Anweisung, ihm mehr Seil zu geben. Als sie dieser Aufforderung nachkam,  versuchte er von seinem Standpunkt aus, sein Kletterseil in die  Zwischensicherung einzuhängen. Dabei verlor der Münchner den Halt und  fiel am Seil nach unten.</em> <em></em></p>
<p><em>Da die 23-Jährige die Bremse nicht mehr rechtzeitig aktivieren konnte  und ihr das Kletterseil durch die Sicherungshand rutschte, fiel ihr  Partner nahezu im freien Fall nach unten und schlug auf dem harten  PVC-Boden auf. Dabei zog er sich einen Lendenwirbelbruch zu. Er musste  zur stationären Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Münchner  Krankenhaus gebracht werden. Nach ersten ärztlichen Untersuchungen  besteht keine akute Lebensgefahr für den Verletzten. Die 23-jährige  Münchnerin zog sich bei dem Unfall Verbrennungen an der rechten  Sicherungshand zu.</em> <em></em></p>
<p><em><em>Quelle Stadtmagazin München 24</em></em></p>
<p><strong>Das konnte man vorgestern, am 11.4., auf der Seite des <a href="http://www.region-muenchen.de/index.php?site=news&amp;news_ID=12983" target="_blank">Münchner Stadtmagazins</a> lesen. Den genaueren Unfallhergang weiß man ja noch nicht und somit können nur Spekulationen gemacht werden, wieso und wie das Mädel das Seil nicht frühzeitig genug zum blockieren gebracht hat. Bei diesen Mutmaßungen beteilige ich mich allerdings nicht.</strong><strong> Ich sehe dies eher wieder als Anlass, immer wieder sich selbst und andere zu prüfen und verweise erst einmal wieder auf die DAV Seite und auf meine Seite zur Sicherheit:</strong></p>
<p><strong><a title="Sicherheit beim Klettern" href="http://www.klettern-und-bouldern.de/sicherheit-beim-klettern/971" target="_blank">Sicherheit beim Klettern auf www.Klettern-und-Bouldern.de<br />
</a></strong></p>
<p><strong><a title="DAV Aktion Sicher Klettern" href="http://www.alpenverein.de/template_loader.php?tplpage_id=491&amp;PHPSESSID=ac055a4b4064e2cbbfc7ae3beaad19b3" target="_blank">DAV Aktion &#8220;Sicher Klettern&#8221;</a><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klettern-und-bouldern.de/unfall-in-heimstetten/1927/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Richtiges Expressen Klippen</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/richtiges-expressen-klippen/1293</link>
		<comments>http://www.klettern-und-bouldern.de/richtiges-expressen-klippen/1293#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherungstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Expressen Klippen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klettern-und-bouldern.de/?p=1293</guid>
		<description><![CDATA[Durch falsch eingelegtes Seil sind schon mehrere schwere Unfälle am Felsen passiert. Wenn auch in der Halle das Gefahrenpotential durch falsches Klippen deutlich reduziert ist gegenüber dem freien Fels, sollte man schon wissen, wie man Expressen klippt und dies auch schnell und zuverlässig können.
Zuerst einmal möchte ich euch zeigen, wie man richtig Klippt.
1.
Expressschnapper zeigen immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durch falsch eingelegtes Seil sind schon mehrere schwere Unfälle am Felsen passiert. Wenn auch in der Halle das Gefahrenpotential durch falsches Klippen deutlich reduziert ist gegenüber dem freien Fels, sollte man schon wissen, wie man Expressen klippt und dies auch schnell und zuverlässig können.</strong></p>
<p>Zuerst einmal möchte ich euch zeigen, wie man richtig Klippt.</p>
<h4>1.</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/Expressen_klippen_seilverlauf.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1618" title="Expressen_klippen_seilverlauf" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/Expressen_klippen_seilverlauf.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a>Expressschnapper zeigen immer in die entgegengesetzte Richtung vom Kletterer. Klettert man also nach der Zwischensicherung nach links bzw. rechts weiter (bei senkrechtem Seilverlauf, ists egal), so sollten die <strong>Karabinerschnapper von der Kletterrichtung weg zeigen</strong>. Falsch eingehängte Expressen (in Kletterrichtung schauender Schnapper) können sich (vor allem im eckigen) Bühlerhaken beim Sturz selber aushängen. Gefahr!</p>
<h4>2.</h4>
<p><strong>Das Seil wird immer vom Fels durch den Seilkarabiner nach außen geführt</strong>.  Dies verhindert &#8220;Schnapper offen Belastungen&#8221;, ein Verdrehen der Expresse und ein im schlimmsten Fall  Aushängen des Seils aus dem Karabiner. Gefahr!</p>
<div id="attachment_1620" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/seil_richtig_klippen.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1620" title="seil_richtig_klippen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/seil_richtig_klippen.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">So ist&#39;s richtig, Seil kommt von der Wand durch den Karabiner zum Kletterer</p></div>
<div id="attachment_1622" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/falsch_geklippt_3.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1622" title="falsch_geklippt_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/falsch_geklippt_3.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Negativbeispiel! Das Seil verläuft von vorne furch den Karabiner zur Wand. Wenn der Kletterer jetzt fällt, reibt der Schnapper am Felsen und es kommt zur &quot;Schnapper offen Belastung&quot;.</p></div>
<h4>3.</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Sicherheitsring.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1294" title="Sicherheitsring" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Sicherheitsring.jpg" alt="" width="268" height="133" /></a>Hängen DAV Sicherheitsringe am Felsen (beweglicher Ring im Bohrhaken), müssen die <strong>Karabinerschnapper der Expresse vom Felsen wegzeigen</strong>. Dies ist wichtig, da beim Sturz die Expresse am Fels anliegt/-schlägt und es somit zur &#8220;Schnapper offen&#8221; Belastung des Karabiners kommt. So hält ein Karabiner nur etwa ein Drittel seiner Normalfestigkeit. Dies kann aber auch bei Bohrhakenlaschen auftreten. Achtet also immer darauf, wie sich eure Expresse bei einem Sturz verhalten kann.</p>
<div id="attachment_1625" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/günstig_geklippt.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1625" title="günstig_geklippt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/günstig_geklippt.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Günstig geklippt. Die Expresse liegt sauber an und verkantet nicht.</p></div>
<div id="attachment_1626" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/ungünstig_geklippt.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1626" title="ungünstig_geklippt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/ungünstig_geklippt.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ungünstig. Die Nase des Karabiners liegt am Felsen an und blockiert eine freie Beweglichkeit.</p></div>
<div id="attachment_1627" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/gefährlich_geklippt.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1627" title="gefährlich_geklippt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/gefährlich_geklippt.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Achtung! Der Karabiner darf sich nicht verdrehen und in solch einer Position hängen bleiben.</p></div>
<h4>4.</h4>
<p>Querbelastungen der Karabiner sind zu vermeiden! Es ist nützlich, den Seilkarabiner mit einem Gummi zu fixieren (die meisten Sets haben aber schon einen &#8220;eingebaut&#8221;). Der Karabiner, der in die Bohrhakenlasche eingeklippt wird, sollte beweglich in der Expressschlinge sein, damit er beim Weiterklettern nicht durch den Seilverlauf und den Seilzug mit nach oben gezogen werden kann.</p>
<p>Auch der Partner ist hier gefragt, denn er steckt nicht in der angespannten Situation des Kletterers. Also achtet immer darauf, dass euer Partner auch richtig klippt.<strong> Muss umgeklippt werden, so hängt man aber zuerst eine zweite Expresse ein, bevor man die erste wieder löst!</strong></p>
<h4>5.</h4>
<div id="attachment_1635" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/doppelt_geklippt.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1635" title="doppelt_geklippt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/doppelt_geklippt.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Normalerweise werden die Expressen gegengleich geklippt!</p></div>
<p>Um härter zu klettern, muss man sich auch mal in schwierigere Routen reinhängen. Um einen Durchstieg zu erarbeiten, bouldert man gewisse Teilzüge der Route aus. Bei zweifelhaften Positionen der obersten Expresse werden daher manchmal zwei anstatt einer Expresse eingehängt, gegengleich versteht sich. Damit erhöht sich die Sicherheit, vorausgesetzt, der Anker hält das, was er verspricht.</p>
<h4>Wie klippt man eine Expresse?</h4>
<div id="attachment_1638" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_gleiche_seite_1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1638" title="klippen_hand_gleiche_seite_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_gleiche_seite_1.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">1. Seil wird von den Fingern gehalten. Daumen und Zeigefinger mit Seil umgreifen die Expresse.</p></div>
<div id="attachment_1640" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_gleiche_seite_2.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1640" title="klippen_hand_gleiche_seite_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_gleiche_seite_2.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">2. Nun klippt man mit Druck des Zeigefingers das Seil in die Expresse. Achtung Finger einklemmen :&gt;</p></div>
<div id="attachment_1641" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_gleiche_seite_3.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1641" title="klippen_hand_gleiche_seite_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_gleiche_seite_3.jpg" alt="" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">3. Zeigefinger mit Seil wird durch die Expresse geklippt. Das Seil hängt drin und der Zeigefinger kann rausgleiten.</p></div>
<div id="attachment_1643" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_andere_seite_1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1643" title="klippen_hand_andere_seite_1" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_andere_seite_1.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">1. Seil mit Daumen und Zeigefinger halten. Mittelfinger greift in die Expresse und fixiert sie somit.</p></div>
<div id="attachment_1644" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_andere_seite_21.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1644 " title="klippen_hand_andere_seite_2" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_andere_seite_21.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">2. Nun wird mit dem Daumen das Seil durch den Schnapper geschoben. Der Mittelfinger bleibt.</p></div>
<div id="attachment_1645" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_andere_seite_3.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1645" title="klippen_hand_andere_seite_3" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/03/klippen_hand_andere_seite_3.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">3. Für mich die schönere Art zu klippen. Geht einfach geschmeidiger :&gt;</p></div>
<h4>Expressen für Fortgeschrittene („Expressionismus“)</h4>
<p>Folgene Übungen könnt ihr machen, um eure Kippgeschwindigkeit und Gewandheit zu verbessern. Es ist immer gut, in schwierigen Positionen schnell klippen zu können um aus der Situation wieder schnell rauszukommen. Das spart Kraft und ist deutlich sicherer.</p>
<ol>
<li>Wäscheleine aufspannen und Expressen daran befestigen. Nun nehmt ihr euch ein Stück seil, bindet euch ein und versucht so schnell wie möglich, alle Expressen hintereinander zu klippen. Wer am schnellsten ist, gewinnt natürlich. Ungeübte und geübte Hand abwechseln, Expressen verschieden aufhängen&#8230;</li>
<li>Bouldern mit vorgegebenen freihängenden Expressen oder Schlingen/Laschen. Sucht euch einen längeren senkrechten oder überhängenden Boulder aus, den ihr ganz gut durchsteigen könnt. nun bindet ihr euch wieder ein und nehmt Expressen mit. Sucht euch gute Positionen zum klippen aus. Variante: Die Expressen hängen bereits, aber sind deutlich schwieriger zu erreichen. An Felsenbouldern geht das meist ganz gut, wenn man einen Satz Keile dabei hat und die Expressen dorthin hängen kann, wo man möchte.</li>
<li>Nun bouldert ihr einen schwereren Boulder und seid wieder angebunden. Euer Partner hält euch Expressen hin und sagt die Hand an, mit der ihr klippen müsst.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klettern-und-bouldern.de/richtiges-expressen-klippen/1293/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das richtige Ablassen</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/das-richtige-ablassen/1283</link>
		<comments>http://www.klettern-und-bouldern.de/das-richtige-ablassen/1283#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 10:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ablassen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Umlenkung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klettern-und-bouldern.de/?p=1283</guid>
		<description><![CDATA[Einen fahren lassen, kann jeder&#8230;.aber richtig Ablassen ist schon etwas anderes. Ob in der Kletterhalle oder draußen am Fels. Es gibt ein paar wichtige Basics, damit nichts schief geht.
In der Halle

Ihr habt die Route getoppt und platziert das Seil richtig im redundanten Umlenker (meist sind zwei Karabiner drin).
Das Kommando lautet &#8220;ZU&#8221;.
Erst nachdem ihr euch nochmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1284" class="wp-caption alignleft" style="width: 244px"><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Ablassen.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1284 " title="Ablassen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Ablassen.jpg" alt="" width="234" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Richtige Haltung beim Ablassen in Halle und am Fels</p></div>
<p><strong>Einen fahren lassen, kann jeder&#8230;.aber richtig Ablassen ist schon etwas anderes. Ob in der Kletterhalle oder draußen am Fels. Es gibt ein paar wichtige Basics, damit nichts schief geht.</strong></p>
<h4>In der Halle</h4>
<ol>
<li>Ihr habt die Route getoppt und platziert das <a title="Seil, Kletterseil, Einfachseil" href="http://www.bergzeit.de/kletterseil.html" target="_blank">Seil</a> richtig im redundanten Umlenker (meist sind zwei Karabiner drin).</li>
<li>Das Kommando lautet &#8220;ZU&#8221;.</li>
<li>Erst nachdem ihr euch nochmal kurz optisch von eurem Partner überzeugt habt, dass er bei der Sache ist und nachdem er ebenfalls &#8220;ZU&#8221; gerufen hat, ruft ihr &#8220;AB&#8221;.</li>
<li>Nehmt die <strong>Hände an euren Anseilknoten</strong> (dies stabilisiert) und stemmt die <strong>Füße gegen die Wand. Es wird abgelaufen und nicht gesprungen</strong>. Wer weiß denn schon, ob nicht hinter euch jemand klettert, ob ihr durch den Wandverlauf einen Pendler um eine Kante macht oder ob euch euer Partner zu schnell ablässt, dass ihr gegen die nächste hinter euch befindliche Wand knallt?</li>
<li>Lauft an der Wand in leichten Schritten herunter und beobachtet die Umgebung, damit es zu keinen Kollisionen kommt. Unten angekommen federnd auf den Füßen landen, der Partner sollte im letzten Moment das Tempo drosseln, damit man sich nicht die Fersen auf dem Hallenboden unnötig anschlägt.</li>
</ol>
<h4>Am Felsen</h4>
<p>Alles gilt genauso auch am Felsen mit folgenden Zusatzregeln.</p>
<p>Der Umlenker sollte aus zwei Karabinern von euch bestehen, da das bereits hängende Material sonst von jedem, der dort klettert schnell durchgescheuert wird. Am Felsen werden Karabiner und Expressen nicht oder nur selten gewartet, also schaut euch den Umlenker genau an und entscheidet selbst, ob ihr eine Redundanz (Hintersicherung) aufbauen müsst, oder nicht. Nochmal: <strong>Man sollte nicht über bereits hängendes Material ablassen, wenn es irgend geht.</strong> Gerade für das <strong>Topropen</strong> gilt, dass man <strong>immer eigenes Material</strong> verwenden sollte!</p>
<p><a href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/fixexen-am-fels/422" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1289" title="Karabiner durchgeschliffen" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Karabiner-durchgeschliffen.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Hier seht ihr, wie stark Karabiner vom Seil &#8220;durchgeschmirgelt&#8221; werden. Das Seil nimmt gerade draußen viel Schmutz und feine Partikel auf, die das Metall mit der Zeit stark verschleißen können. Die Belastung des Karabiners ist natürlich deutlich reduziert (auch wenn sie noch wahrscheinlich groß genug ist) aber das Hauptproblem liegt ist, dass ein Seil auf diesem Karabiner sehr schnell durchgeschnitten ist. Also Obacht bei solchen Expressen!</p>
<p><a href="http://www.bergzeit-kletterteam.de/fixexen-am-fels/422" target="_blank"><strong>Hier ein Artikel über zerstörtes Fixmaterial am Fels vom Bergzeit-Kletterteam.</strong></a></p>
<p><strong>Ähnliche Artikel die von Interesse sein könnten:<br />
</strong>&gt;&gt; <a title="Test Salewa The Nine" href="http://klettern4you.wordpress.com/2009/10/27/test-salewa-the-nine/" target="_blank">Test &#8211; Salewa The Nine</a><br />
&gt;&gt; <a title="Mammut Smart" href="http://klettern4you.wordpress.com/2009/05/06/mammut-smart/" target="_blank">Mammut Smart</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klettern-und-bouldern.de/das-richtige-ablassen/1283/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Sicherungsgeräte</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/neue-sicherungsgerate/1023</link>
		<comments>http://www.klettern-und-bouldern.de/neue-sicherungsgerate/1023#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 10:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherungsgeräte]]></category>
		<category><![CDATA[Chinch]]></category>
		<category><![CDATA[Eddy]]></category>
		<category><![CDATA[Gri Gri]]></category>
		<category><![CDATA[Halbautomat]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherungsgerät]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherungstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klettern-und-bouldern.de/?p=1023</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich mal etwas zum Grigri, Chinch, Eddy, Zap-o-Mat und verschiedenen Tubes schreiben. Jetzt habe ich gesehen, dass es einen ähnlichen (wenn auch nicht ausführlichen) Artikel zu neuen Sicherungsgeräten bei klettern.de gibt. Da könnt ihr euch schonmal vorab informieren und die Bildchen ansehen.
Persönlich interessant finde ich das Lotus von Camp (sieht nach relativ viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.bergzeit.de/sicherungsgeraete.html" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-1025" title="Sicherungsgeräte" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Sicherungsgeräte.jpg" alt="Sicherungsgeräte" width="620" height="250" /></a>Eigentlich wollte ich mal etwas zum Grigri, Chinch, Eddy, Zap-o-Mat und verschiedenen Tubes schreiben. Jetzt habe ich gesehen, dass es einen ähnlichen (wenn auch nicht ausführlichen) <a href="http://www.klettern.de/test/acht-neue-sicherungsgeraete.215854.5.htm?skip=0" target="_blank">Artikel zu neuen Sicherungsgeräten bei klettern.de</a> gibt. Da könnt ihr euch schonmal vorab informieren und die Bildchen ansehen.</p>
<p>Persönlich interessant finde ich das <a href="http://www.camp.it/EN/template01.aspx?Codicemenu=773&amp;pagina=1&amp;img=CartellaImmagini/&amp;TITTEMPLATE=lotus" target="_blank">Lotus von Camp</a> (sieht nach relativ viel Bremswirkung auch bei wenig Handkraft aus), das winzige Fuse von Mammut (extremst leicht) und das <a href="http://www.bergzeit.de/simond-toucan-sicherungsgeraet.html" target="_blank">Toucan von Simond</a> (genauso wie ATC Guide oder Reverso 3 ein alpiner allrounder und DIE Wahl fürs Mehrseillängen gehen). Das Gri Gri ist früher verschrien worden, hat aber durch die <a href="http://www.kletterzentrum-muenchen-west.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=242&amp;Itemid=297" target="_blank">Gaswerkmethode</a> wieder richtig dazugewinnen können &#8211; der starke Konkurrent Chinch von Trango verspricht allerdings etwas mehr Freiheit bei der Wahl der Seile (9,4mm bis 11mm, anstatt wie beim Grigri von 10-11mm) und ist dabei noch leichter und einfacher zum Seilausgeben. Mit beiden kommt man gut klar, man muss nur die Bedienung richtig beherrschen, so viel steht fest!</p>
<p><a href="http://www.klettertraining.de/divers/unfaelle.html" target="_blank">Hier gibt es Erfahrungen mit dem GriGri und Sichern auf klettertraining.de von Guido Köstermeyer</a></p>
<p>Hier ein Video der Chinch Hersteller auf Youtube, etwas gewöhnungsbedürftig, aber dennoch recht informativ.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/neue-sicherungsgerate/1023"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Und hier jetzt das selbe von <a href="http://www.petzl.com/en/outdoor/belay-devices/grigri" target="_blank">Petzl über ihr Gri Gri</a></p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/neue-sicherungsgerate/1023"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klettern-und-bouldern.de/neue-sicherungsgerate/1023/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Klettergurte &#8211; Alles was man wissen muss</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/klettergurte-alles-was-man-wissen-muss/977</link>
		<comments>http://www.klettern-und-bouldern.de/klettergurte-alles-was-man-wissen-muss/977#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 08:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maxi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettergurte]]></category>
		<category><![CDATA[Anseilen]]></category>
		<category><![CDATA[Arc'teryx]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Brustgurt]]></category>
		<category><![CDATA[Hüftgurt]]></category>
		<category><![CDATA[Klettergurt]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klettern-und-bouldern.de/?p=977</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt sehr viel über Klettergurte zu wissen. Das, was man wissen sollte, versuche ich hier zu elektronischem Papier zu bringen:
Art der Klettergurte
Man unterscheidet Hüft/Sitzgurte, Brustgurte und Komplettgurte.
Der Hüftgurt
ist der typische Klettergurt der heutigen Zeit – leicht, angenehm zu tragen und an das (Sport)Klettern angepasst. Auch beim alpinen Bergsteigen hat es sich herausgestellt, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-978" title="Arc'Teryx a300a" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/ArcTeryx-a300a-300x300.jpg" alt="Arc'Teryx a300a" width="300" height="300" />Es gibt sehr viel über <a title="Klettergurt, Klettergurte" href="http://www.bergzeit.de/klettergurte.html" target="_blank">Klettergurte</a> zu wissen. Das, was man wissen sollte, versuche ich hier zu elektronischem Papier zu bringen:</p>
<h4>Art der Klettergurte</h4>
<p>Man unterscheidet Hüft/Sitzgurte, Brustgurte und Komplettgurte.</p>
<h4><img class="alignleft size-medium wp-image-979" title="Arc'Teryx a300a" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/ArcTeryx-a300a1-300x300.jpg" alt="Arc'Teryx a300a" width="180" height="180" />Der Hüftgurt</h4>
<p>ist der typische Klettergurt der heutigen Zeit – leicht, angenehm zu tragen und an das (Sport)Klettern angepasst. Auch beim alpinen Bergsteigen hat es sich herausgestellt, dass die Verletzungsrate nicht durch die Wahl eines Hüft- oder Komplettgurtes bestimmt war (Berg&amp;Steigen 2/02). Der Hüftgurt ist somit für alles brauchbar bzw. notwendig.</p>
<h4><img class="alignleft size-medium wp-image-981" title="Komplettgurt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Komplettgurt-300x300.jpg" alt="Komplettgurt" width="180" height="180" />Komplettgurte</h4>
<p>wurden zu Anfangszeiten aus Seilmaterial „gebastelt“, schließlich Gurtmaterial dafür verwendet und sind heute noch eine sichere Variante im alpinen Gelände (bei alpiner Kletterei mit sehr viel Equipment oder auch Klettersteigen). Bei Gletschertouren empfiehlt der DAV allerdings, einen Hüftgurt zu verwenden, da hier der Anseilpunkt niedrigerer ist und somit die „Mitreißgefahr“ des Sturzabfängers am geringsten ist.</p>
<h4><img class="alignleft size-medium wp-image-982" title="Brustgurt von Black Diamond" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Brustgurt-von-Black-Diamond-300x300.jpg" alt="Brustgurt von Black Diamond" width="180" height="180" />Ein Brustgurt</h4>
<p>dient optional dazu, in Verbindung mit einem <a title="Hüftgurt" href="http://www.bergzeit.de/klettergurte.html" target="_blank">Hüftgurt</a> als Komplettgurt zu fungieren. Das ist für den Sportkletterer von Nutzen, der ab und an auch Klettersteige oder Alpintouren mit viel Gepäck unternimmt.</p>
<h6>Wir zäumen das Pferd jetzt von hinten auf, weil der Teil Brustgurt am wenigsten Platz wegnimmt und der Teil Hüftgurt am meisten. :&gt;</h6>
<h4>Der Brustgurt</h4>
<p>Stellt euch eine aus Bandmaterial bestehende 8 vor. In die Schlaufen werden die Arme hineingesteckt, sodass das sich kreuzende Material auf dem Rücken liegt. Die zwei über Schulter und Brust liegenden Schlaufen werden nun miteinander und mit einem Hüftgurt verbunden (mit direktem Einbinden oder Achterband). Eigentlich sind alle Brustgurte so oder so ähnlich aufgebaut, manche wirklich in Form einer 8, andere sind etwas komfortabler geschnitten und benötigen daher hier und da ein paar Vernähungen mehr, das Prinzip ist aber das gleiche.</p>
<p><a href="http://www.bergzeit.de/lhotse-flex-brustgurt.html" target="_blank">Hier sieht man einen vernähten Brustgurt.</a></p>
<p><a href="http://www.dietmar-hahm.de/sicherung/anseilen/anseilen_2.shtml" target="_blank">Hier sieht man das Achterband und das direkte Einbinden.</a> Wer eine detailliertere Beschreibung mit mehr Bildern von mir wünscht, der soll sich melden. Die Seite von Dietmar Hahm ist allerdings wirklich gut bebildert.</p>
<p><a href="http://www.dietmar-hahm.de/sicherung/anseilen/anseilen_3.shtml" target="_blank">Und hier das direkte Einbinden mittels Sackstich auch bei Dietmar Hahm.</a></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Ich wurde von einem Leser darauf aufmerksam gemacht, dass noch veraltete Knoten wie der &#8220;Bandschlingenknoten&#8221; auf Dietmar Hahms Seite gezeigt werden. Dieser Knoten kann sich lösen und ist nichtmehr bestand der aktuellen Lehrmeinung des DAV. Auch &#8220;den Gurt an- und ausziehen, ohne den Verbindungsknoten zwischen Hüftgurt und Brustgurt lösen zu müssen&#8221; ist etwas abenteuerlich und sollte nicht nachgemacht werden. Ich verweise ausdrücklich nur auf die wirklich guten Bilder der von mir erklärten Knoten!</span></p>
<h4>Der Komplettgurt</h4>
<p>Eine detaillierte Beschreibung wäre überflüssig und verwirrend aber am Ende besteht der <a title="Komplettgurt" href="http://www.bergzeit.de/klettergurte.html" target="_blank">Komplettgurt</a> auch aus Gurt für den Oberkörper und einem Hüft/Sitzgurt, diese sind fest miteinander verbunden. Verstellbar ist er meist an Bein- und Rucksackschlaufen mittels Schnallen und hat vorne zwei zu verbindende und extra gekennzeichnete Schlaufen oder Ringe, an die das Sicherungsseil gebunden werden muss.</p>
<p>Der Komplettgurt ist weniger variabel als die Kombination aus Hüft- und Brustgurt und zum Sportklettern viel zu unbequem. Allerdings macht es bei kleineren Kindern (etwa 3-6 Jahre) Sinn, einen Kinderkomplettgurt (zugelassen bis 40 Kilo) anzulegen, da die Kleinen ihren Körperschwerpunkt weiter oben haben (kurze Beine, großer Kopf). Dies führt zu unkontrollierten Stürzen und im schlimmsten Fall mit Hüftgurt zum rückwärts über Kopf hängen und aus dem Gurt „rutschen“. Ein Komplettgurt hingegen hat seinen Anseilpunkt höher als ein Hüftgurt und somit liegt der Schwerpunkt unter dem Anseilpunkt, was ein Zurückschlagen verhindert. Noch dazu stützt freilich der Brustgurt den Oberkörper. Eine Brust- und Hüftgurtkombination rentiert sich meist nicht für Kinder, da diese teurer und aufwendiger ist und doch nur dasselbe leistet. Komplettgurte eignen sich auch für Menschen, die sich nicht so gut selbst stabilisieren können (zum Beispiel Träger eines schweren Rucksacks, Übergewichtige, Ältere, Behinderte, Verletzte usw.) wegen der genannten Verbesserung des Verhältnisses von Anseilpunkt zum Schwerpunkt. Wenn diese beiden in etwa gleich sind oder der Schwerpunkt wenig unter dem Anseilpunkt liegt, wird ein Zurückschlagen weitestgehend verhindert.</p>
<div id="attachment_984" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.bergzeit.de/petzl-ouistiti-kinder-klettergurt-1.html"><img class="size-medium wp-image-984" title="petzl ouistiti" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/petzl-ouistiti-300x300.jpg" alt="petzl ouistiti" width="180" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">kleinster Komplettgurt für Kinder, belastbar bis 30kg</p></div>
<div id="attachment_990" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.bergzeit.de/salewa-civetta-ii-komplettgurt.html"><img class="size-medium wp-image-990" title="Civetta II" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Civetta-II-300x300.jpg" alt="Civetta II" width="180" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Hier einer für Erwachsene</p></div>
<p>Das Anseilen am Komplettgurt verläuft durch die beiden gekennzeichneten Anseilschlaufen mittels Achter oder Bulinknoten. <a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/das-anseilen/377">Also genauso wie beim Anseilen am Hüftgurt.</a></p>
<h4>Der Hüftgurt</h4>
<p>Wie von euch sicherlich bereits geahnt ist er das Herzstück eines jeden Gurtes. Etwa 80% der Fallenergie nehmen die Beinschlaufen auf, die anderen 20% der Hüftgurt. Man bemerkt, dass der passendere Name eigentlich Sitzgurt ist. Genau so sollte man auch im optimalen Fall (doppeldeutig :&gt;) in den Gurt fallen – im Sitz, leicht zurückgelehnt, Füße gegen die Wand gestreckt und Hände an den Anseilknoten.</p>
<p>Hüftgurte sind eigentlich fast alle gleich aufgebaut. Eine Anseilschlaufe verbindet beide Beinschlaufen und den Hüftgurt. Das Anseilen am Hüftgurt habe ich bereits beschrieben.</p>
<p>Nun gibt es verschiedene Modelle von <a href="http://www.bergzeit.de/edelrid-loopo-klettergurt.html" target="_blank">spartanisch leicht</a> bis <a href="http://www.bergzeit.de/mammut-baffin-hueftgurt.html" target="_blank">allround und komfortabel</a> und solche, die für <a href="http://www.bergzeit.de/petzl-calidris-hueftgurt.html" target="_blank">Bigwalls</a>, <a href="http://www.bergzeit.de/petzl-canyon-hueftgurt.html" target="_blank"> zum Canyoning</a> oder zum <a href="http://www.bergzeit.de/black-diamond-blizzard-hueftgurt.html" target="_blank">Eisklettern</a> ausgelegt sind. Sie unterscheiden sich meist in der Anordnung und Anzahl der Details wie zum Beispiel Größe, Position und Anzahl der Materialschlaufen, weitere Anbringmöglichkeiten für Eisclipper (für Eisschrauben) oder als Seil- und Chalkbaghalterung und auch eine 5KN Schlaufe zum zusätzlichen Hintersichern von z.B. Kindern oder transportieren schwerer Ladung und Seileinholen. Manche haben große, starke Polster und andere sind extrem filigran ausgelegt. Es gibt Kindergurte und Frauengurte und noch viele andere Varianten.</p>
<h4>Schnallen</h4>
<p>Es gibt 4, 3, 1 und 0 „Schnaller“.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-992" title="4 Schnaller von Wild Country" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/4-Schnaller-von-Wild-Country-300x300.jpg" alt="4 Schnaller von Wild Country" width="300" height="300" />Der 4 Schnaller ist an den Beinen und zweimal an der Hüftschlaufe mittels Schnallen verstellbar. Ein solcher Gurt bietet den Vorteil, dass er bei kurzer Hose und T-Shirt ebenso passt, wie bei Schneehose und Jacke oder auch mal dem deutlich schwererem und größerem Kumpel geliehen werden kann. Für alle, die einen variablen Gurt für alle alpinen Unternehmungen suchen und nicht großartig auf Gewicht Wert legen, sei so ein Gurt empfohlen. Hier gibt es dann eben Unterschiede zwischen den Herstellern (Polster, Materialschlaufen, Farbe und Passform) und auch Unterschiede im Verwendungszweck. Da muss man einfach probieren und Prioritäten setzen.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-993" title="3 Schnaller von Mammut" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/3-Schnaller-von-Mammut-300x300.jpg" alt="3 Schnaller von Mammut" width="300" height="300" />Der 3 Schnaller hat verstellbare Beinschlaufen und eine Schnalle an der Hüftschlaufe. Der muss eben passen und sollte auf dem Lendenbereich symmetrisch aussehen, sonst ist die Größe falsch. Ansonsten hat er ähnliche Eigenschaften wie der 4 Schnaller, ist nur vielleicht ein paar wenige Gramm leichter und weniger aufwendig.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-994" title="1 Schnaller von Mammut" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/1-Schnaller-von-Mammut-300x300.jpg" alt="1 Schnaller von Mammut" width="300" height="300" />Der 1 Schnaller hat eine Schnalle am Hüftgurt, die Beinschlaufen sind teilelastisch und sollten genau passen (siehe unten). Dies ist klassisch der leichteste Gurt und ist fast ausschließlich zum Sportklettern gedacht, da er minimales Gewicht und maximale Bewegungsfreiheit und Komfort vereinen kann. Recht variabel ist man damit allerdings nicht.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Edelrid Loopo Klettergurt" href="http://www.bergzeit.de/edelrid-loopo-klettergurt.html" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-995" title="Edelrid Loopo Klettergurt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Loopo-300x300.jpg" alt="Loopo" width="300" height="300" /></a>Der 0 Schnaller ist ein witziges Ding von <a title="Edelrid Gurte" href="http://www.bergzeit.de/edelrid-gurte.html" target="_blank">Edelrid</a> und heißt Loopo. Die Bindhammers haben den Gurt auf vielen Fotos an, denn er ist extrem leicht und damit super geeignet fürs Sport und Hallenklettern am Limit. Hier werden die linke und rechte Schlaufe direkt mit dem Achter oder Bulinknoten verbunden, das hält ebenso, ist aber etwas gewöhnungsbedürftig. Wer einen 190 Gramm leichten Gurt sucht und auch ansonsten jedes Gramm zählt, sollte sich den <a href="http://www.bergzeit.de/edelrid-loopo-klettergurt.html" target="_blank">Edelrid Loopo Klettergurt</a> mal ansehen.</p>
<h4>Passform des Gurtes</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Hüftgurt.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-996" title="Hüftgurt" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Hüftgurt-300x252.jpg" alt="Hüftgurt" width="300" height="252" /></a>Beinschlaufen sollten eng anliegen sodass noch eine gestreckte Hand zwischen Bein und Schlaufe passt und sollten natürlich nicht zu sehr einengen. Die Hüftschlaufe sollte enger als der breiteste Punkt der Hüfte sein, sonst besteht die Gefahr beim Zurück-schlagen, dass man aus dem Gurt rutschen kann. Die Hüftschlaufe einfach auf etwa Bauchnabelhöhe tragen und angenehm den Bauch/Hüftbereich umschließen lassen. Wenn man die Schnallen zuzieht sollten sie optimalerweise noch etwas enger und weiter verstell- bar sein, um alle Eventualitäten abzudecken. Die Hüftschlaufe sollte am Rücken symmetrisch aufliegen, das kann man an den Materialschlaufen auch selbst prüfen, diese müssen links wie rechts gleich anliegen. – Wenn nicht: Größe des Gurtes anders wählen!</p>
<h4>Gurtmaterial</h4>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-997" title="Gurtmaterial" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Gurtmaterial.jpg" alt="Gurtmaterial" width="200" height="200" />Manche Hersteller machen klassisch einen aus Gurtband bestehenden Gurt und nähen darauf dicke Polster. Diese sind angenehm zu tragen und polstern im Sturz sehr gut.</p>
<p>Andere Hersteller verwenden „Frame“ Technologien, d.h. man baut einen Rahmen aus Gurtmaterial, welches die Belastung besser verteilt und spart damit Gewicht und Polster. Dadurch werden diese Gurte beweglicher und man kann Löcher in den Gurt einbauen, damit man bei heißen Tagen in der Halle nicht allzu sehr unter dem Gurt schwitzt. Die Fallenergie wird hier sehr gut verteilt auf die Breite des Gurtes.</p>
<p>Die technisch aufwendigste Art ist es, das Gurtband aufgedröselt komplett in den Gurt einzulaminieren, wie es Arc’teryx tut. Arc’teryx ist überhaupt DER Hersteller für Leichtbau, die verkleben/laminieren einfach alles und das so minimal, dass dabei immer das leichteste und gleichzeitig funktionellste Produkt entsteht (nein, ich bin kein Arc’teryx Vertreter!). Beim <a href="http://www.bergzeit.de/arcteryx-a-300a-klettergurt.html" target="_blank">A300A</a> ist dabei der wohl leichteste und bequemste und auf jeden Fall dünnste 3 Schnaller am Markt raus gekommen. Wer diesen Gurt schon einmal angehabt hat, träumt Tag und Nacht von ihm und plündert dann sein Sparschwein, denn er ist nicht unbedingt günstig. Dieser Gurt verspricht neben maximalem Komfort bei minimalem Gewicht auch die beste Belastungsverteilung im Sturzfall. Andere Hersteller ziehen mit ähnlichen Konstruktionen nach, aber das Patent liegt wohl noch länger bei <a title="Arcteryx Shop" href="http://www.bergzeit.de/arcteryx.html" target="_blank">Arc’teryx</a>.  Mehr zu  <a title="Arc'teryx Klettergurte" href="http://klettern4you.wordpress.com/2009/06/06/arcteryx-klettergurte/" target="_blank">Arc&#8217;teryx Klettergurte</a> unter <a title="Klettern Blog" href="http://klettern4you.wordpress.com" target="_blank">klettern4you</a>. Prinzipiell müssen alle Gurte die gleichen Normen leisten und bestehen</p>
<ul>
<li>Gurte müssen Mindestbreiten bei den Gurtbändern erfüllen</li>
<li>Festigkeit in Kopf oben Position für Hüft und Komplettgurte 15KN, für Kindergurte 10KN</li>
<li>Festigkeit in Kopf unten Position für Komplett-, Hüft/Brustkombinations- und Kinderkomplettgurte 10KN (nicht für Hüftgurt, da hier eine Kopf unten Position unbedingt vermieden werden muss, da man hinausrutschen kann)</li>
<li>Schnallenfestigkeit des Bauchgurtes (nur beim Hüftgurt) 10KN</li>
<li>Durchrutsch der Schnallen (nur Hüftgurt) &lt;20mm</li>
</ul>
<p>Die UIAA Norm schreibt außerdem vor, dass alle Nähte an Kraft aufnehmenden Teilen des Gurtes farblich abgehoben sein müssen. Diese Norm ist allerdings nicht bindend. Wenn ihr aber einen Gurt mit UIAA Norm kauft, hat dieser sogar bessere Standards, als sie in der EU eingehalten werden müssen.</p>
<h4>Haltbarkeit</h4>
<p>Gurtmaterial muss nach Herstellerangaben nach spätestens 10 Jahren aussortiert werden, denn das Polyamid oder andere Materialien können auch altern und „brüchig“ werden. Bei entsprechender Benutzung kann die Haltbarkeit des Klettergurtes auf wenige Jahre reduziert werden. Das sind Herstellerangaben und sind sicherlich vorsichtig angegeben, aber man muss bedenken, dass ein Gurt nicht die Welt kostet, daran aber das eigene Leben hängt. – Also lieber 10-20 Euro pro Jahr (grob gerechnet) ausgeben und etwa alle 5 Jahre in einen neuen Gurt investieren.</p>
<h4>Jetzt zu den Schnallensystemen</h4>
<p>Prinzipiell gibt es 2 oder auch 3 verschiedene Systeme, einmal die Rückfädelschnalle und einmal eine Schnalle aus zwei beweglichen Eisenteilen (Slide Bloc und die Klick Schnalle)</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/rückfädelschnalle.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-998" title="rückfädelschnalle" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/rückfädelschnalle.jpg" alt="rückfädelschnalle" width="215" height="133" /></a>Rückfädeln muss man bei der etwas älteren Art der Gurtschnallen. Das Gurtband wird durch die Schnalle gefädelt und dann oberhalb der Schnalle wieder zurückgefädelt. Die Bedienung dieser Schnallen ist gewöhnungsbedürftig, sitzt aber, wenn einmal richtig eingestellt, immer gleich gut und verstellt sich nicht. Gerade bei Kindergurten würde sich das anbieten, die Kleinen achten nicht auf ihre Schnallen und spielen eventuell daran herum. Die Rückfädelschnallen gehen meist so streng einzustellen, dass hier kaum eine Gefahr des Verstellens entsteht.</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/slidebloc.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-999" title="slidebloc" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/slidebloc.jpg" alt="slidebloc" width="215" height="139" /></a>Slide Bloc nennt man das Schnallensystem bestehend aus einer fixen und einer kleineren darauf genähten Schnalle. Wie beim Motorradhelm führt man das Gurtband durch beide Schnellen durch und fädelt einmal zwischen beiden Schnallen wieder zurück. Der Gurt kann nun ganz einfach auf und zu gemacht werden, ohne, dass das Gurtband ausgefädelt werden muss. Man braucht lediglich die Schnalle fest zu halten und am Band zu ziehen (zumachen) bzw. mit fixierter Schnalle den Gurt aufzuziehen (aufmachen).</p>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/klickschnalle.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1000" title="klickschnalle" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/klickschnalle.jpg" alt="klickschnalle" width="215" height="138" /></a>Die Klickschnalle ist vom Prinzip her ganz genau so wie die Slide Bloc, nur ist die kleinere Metallschnalle nicht auf der größeren Festgenäht und kann mit etwas Übung sehr leicht durch die größere durchgefädelt werden. Das erspart das Gurtfädeln und lässt den gesamten Gurt in Sekundenschnelle komplett öffnen. Wozu braucht man das? – Zum Beispiel im Gebirge, wenn man mal muss oder mit Steigeisen in den Gurt steigen möchte. Man würde niemals mit dicken Stiefeln und Steigeisen durch die Beinschlaufen kommen und so kann man die Beinschlaufe einfach aufmachen und am Oberschenkel wieder zu und dann den Gurt festziehen.</p>
<h4>Frauengurte</h4>
<p><a href="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Lady-Gurt-von-Black-DIamond.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1010" title="Lady Gurt von Black DIamond" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2010/01/Lady-Gurt-von-Black-DIamond-300x300.jpg" alt="Lady Gurt von Black DIamond" width="180" height="180" /></a>Für Damen, die die typische „Colaflaschen“ Form haben, also eine schöne Hüfte und schmale Taille, gibt es spezielle Frauenmodelle im Gegensatz zu den unisex Modellen. Hier wurde das Verhältnis der Größe der Beinschlaufen zum Hüftgurt der weiblichen Kontur angepasst. Auch der Hüftgurt ist leicht geschwungener und seitlich eingestellt, um den Kurven der Taille sich besser anzupassen. Probiert es ruhig aus, Unisex Gurte passen beinahe nie, Frauenmodelle sitzen oftmals wie angegossen. Noch eine Änderung gibt es: Frauenmodelle haben wie bei den Schuhen andere Farben über die man sich streiten kann :&gt;</p>
<h4><a href="http://www.mammut.ch/images/Klettergurte_051013.pdf" target="_blank">Eine wirklich Tolle Sach ist die Klettergurt Fibel von Mammut!</a></h4>
<h4><a href="http://www.bergzeit.de/klettergurte.html" target="_blank">Hier gibt’s Mammut Gurte und mehr</a></h4>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klettern-und-bouldern.de/klettergurte-alles-was-man-wissen-muss/977/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sicherheit beim Klettern</title>
		<link>http://www.klettern-und-bouldern.de/sicherheit-beim-klettern/971</link>
		<comments>http://www.klettern-und-bouldern.de/sicherheit-beim-klettern/971#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 12:26:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bergzeit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[DAV]]></category>
		<category><![CDATA[Kletterhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klettern-und-bouldern.de/?p=971</guid>
		<description><![CDATA[Die wichtigste Vorraussetzung für das Klettern sind richtiges Anseilen und die richtige Sicherungstechnik.
Hierzu gehören Anseilen mit Achter oder Bulin, Beherrschen des eigenen Sicherungsgeräts, richtiges Anlegen des Gurtes, richtiges Clippen und Einlegen der Expressen etc.
Vor allem in den Kletterhallen wird durch die Kampagne &#8220;Partnercheck&#8221; des DAV ein großer Beitrag dazugegeben, das Klettern noch sicherer zu machen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://alpenverein.de//template_loader.php?tplpage_id=499" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-365" title="DAV Partnercheck" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/11/DAV-Partnercheck-300x240.jpg" alt="DAV Partnercheck" width="171" height="137" /></a>Die wichtigste Vorraussetzung für das Klettern sind richtiges Anseilen und die richtige Sicherungstechnik.</h3>
<p>Hierzu gehören Anseilen mit Achter oder Bulin, Beherrschen des eigenen Sicherungsgeräts, richtiges Anlegen des Gurtes, richtiges Clippen und Einlegen der Expressen etc.</p>
<p>Vor allem in den Kletterhallen wird durch die Kampagne <a href="http://www.alpenverein.de/template_loader.php?tplpage_id=499" target="_blank">&#8220;Partnercheck&#8221;</a> des DAV ein großer Beitrag dazugegeben, das Klettern noch sicherer zu machen als es schon ist. Schwere Unfälle passieren meistens durch Unaufmerksamkeit bei den Vorbereitungen oder auch beim Klettern/Sichern. &#8220;Nur&#8221; 4-10 Unfälle pro Jahr ereignen sich in den Kletterhallen und dann leider mit schwerwiegenden Folgen wie in einer Kletterhalle in München, so ist auf <a href="http://www.muenchen-tv.de/gesellschaft/Partnercheck_rettet_Leben-1319.html" target="_blank">muenchen-tv.de</a> die Rede. Soweit ich mich erinnern kann, seilte sich das Mädchen an einer völlig falschen Stelle des Knotens mit einem Karabiner an, leider ein tödlicher Fehler, der vermieden werden hätte können.</p>
<div id="attachment_363" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><img class="size-medium wp-image-363" title="Andreas und Christian Bindhammer" src="http://www.klettern-und-bouldern.de/wp-content/uploads/2009/11/Andreas-und-Christian-Bindhammer-224x300.jpg" alt="Andreas und Christian Bindhammer" width="224" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bindhammerbrüder beim &quot;Partnercheck&quot;</p></div>
<p>Gerade Profis wie Stefan Winter (DAV Sportentwicklung und Sicherheitsforschung), <a href="http://www.andreas-bindhammer.de/" target="_blank">Andreas</a> und <a href="http://www.christian-bindhammer.de/2-Home.htm" target="_blank">Christian</a> Bindhammer setzen sich für die Kampagne <a href="http://www.alpenverein.de/template_loader.php?tplpage_id=499" target="_blank">&#8220;Partnercheck&#8221;</a> ein.</p>
<p>Was aber auch in den Videos immer wieder angesprochen wird: Man muss achtsam miteinander umgehen, keine Ablenkungen wie Flirts, MP3 oder laute Unterhaltungen.</p>
<p>Ich habe sogar schon manche gesehen, die nach ausgelöstem GriGri die Hände vom Seil nahmen und sich mit einem Freund am Boden gestikulierend unterhalten haben, während der Partner weitergeklettert ist&#8230;Hier sollte man sich nicht scheuen, ein paar ehrlich gemeinte, freundliche Hinweise zu geben!</p>
<p>Ebenfalls beinhaltet die Kampagne <a href="http://cms.alpenverein.de/download_file.php?id=4932&amp;showfile=1" target="_blank">Poster</a>, die in den Kletterhallen aufgehängt werden.</p>
<p>Bie dem Poster gilt es, folgende Punkte zu beachten:</p>
<ol>
<li><strong>Zwischensicherungen nicht überstreckt einhängen.</strong> Kostet nämlich enorm viel Kraft und birgt gerade auf der Höhe der 1. bis 3. Zwischensicherung ein enormes Risiko, einen &#8220;Grounder&#8221; zu machen. Dazu an anderer Stelle mehr.</li>
<li><strong>Sturzraum freihalten.</strong> Ist eigentlich selbstverständlich, dass man Herumstehen unter einem Kletterer, der einem womöglich auf den Kopf fallen kann, vermeidet. Dazu gehört auch, dass man nicht unter den Seilen durchläuft, beim Routenwechsel in der Halle. Haltet ganz einfach immer einen respektvollen Sicherheitsabstand zur &#8220;Sicherungszone&#8221; des Sicherers an der Route ein.</li>
<li><strong>Kein Toprope an einzelnem Karabiner.</strong> Hier ist gemeint, nur einen Karabiner zu benutzen und alle darunterliegenden Zwischensicherungen auszuhängen. Das ist nämlich aus mehreren Gründen schlecht: <strong>Erstens</strong> bietet eine einzelne Umlenkung auch nur einen einzelnen Reibungspunkt, die Haltearbeit für den Sichernden ist somit viel größer und der Sturz auch viel dynamischer. <strong>Zweitens </strong>ist solch ein Sturz in der Halle womöglich ziemlich unkontrolliert und kann zum Pendeln und Abräumen von anderen Kletterern führen!<strong> Drittens</strong> muss immer &#8220;Redundanz&#8221; (lat. redundare: Überfluss an etwas haben) in der Sicherungskette vorhanden sein, sprich wenn ein Sicherungsglied ausfällt, muss mindestens ein weiteres einen schlimmen Sturz verhindern. Das wäre in dem Falle mindestens eine zweite Zwischensicherung direkt unter dem Umlenker. Desweiteren muss für das sog. &#8220;Ausbouldern&#8221; von Routen unbedingt eine zweite Expresse, ein zweiter Karabiner gegenläufig zur/zum ersten eingehängt werden, um eine mögliche Schnapper offen/quer Belastung des Karabiners nochmals zu hintersichern und auch mehr Reibung an der Umlenkung zu erzeugen.</li>
<li><strong>Pendelgefahr beachten.</strong> Wann ist denn überhaupt Pendelgefahr? Stellt euch ein wirkliches Pendel vor, man zieht das Gewicht seitlich heraus, wobei der Drehpunkt immernoch oben in der Mitte ist. Lässt man jetzt los, schwingt das Pendel zurück und anschließend hin und her. Dasselbe passiert auch beim Topropen, wenn ihr zu weit nach<strong> rechts/links</strong> von der Route klettert und ihr dadurch sehr weit vom gedachten Lot des Umlenkers entfernt seit. Stürzt ihr dann in das Seil, schwingt ihr entlang der Wand in andere Routen und räumt andere Kletterer ab. Klettert man im Überhang toprope, so pendelt man im Falle des Falles aus der Wand heraus und räumt den eigenen Sicherer oder andere Leute ab, eigendlich noch gefährlicher und deshalb könnte man gleich das Topropen an Überhängen verbieten. Allerdings gibt es ja die Möglichkeit, am Nachtstiegsseil zu klettern, wobei mehrere Zwischensicherungen das Seil an der Wand halten und ein Pendeln ganz gut eindämmen.</li>
<li><strong>Nie Seil auf Seil.</strong> Das gilt für alles Band- und Seilmaterial, was es beim Klettern gibt und wo ein Band/Seil schnell bewegt wird. Natürlich ist an der Anseilschlaufe das richtig Seil angeknotet, das ist aber nicht damit gemeint. Es geht darum, keine Schlingen oder Schnüre als Umlenker oder Zwischensicherungen zu benutzen. Das Band/Seil erleidet irreparable thermische Schäden und kann sogar völlig durchschmelzen. Falls einmal soetwas ausfersehen passiert sein sollte, muss man das Material entsorgen, wer weiß, wieviel es noch hält.</li>
<li><strong>Vorsicht beim Ablassen.</strong> Zu schnelles Ablassen ist nicht lustig und bringt auch nichts. Im Gegenteil kann hier auch wieder das Seil (bei einer wirklich langen Route) stark thermisch angegriffen werden. Außerdem ist es für den Abgelassenen nicht leicht, die richtige Position beim Ablassen beizubehalten, wenn das Ablassen zu schnell geht. Auf andere Kletterer und Sicherer muss natürlich ebenfalls Acht gegeben werden, damit hier niemand umgenietet wird.</li>
<li><strong>Partnercheck vor dem Start.</strong> Das wurde zur Genüge besprochen und verlinkt.</li>
<li><strong>Im Vorstieg direkt einbinden.</strong> Eigentlich gehört es sich immer, sich direkt einzubinden. Ein zusätzlicher Karabiner ist ein weiteres Kettenglied, das brechen kann und birgt außerdem wie in München so seine heimtückischen Gefahren. Also Seil IMMER durch Anseilschlaufe oder durch Hüft UND Beinschlaufe anbinden.</li>
<li><strong>Kinder nicht überfordern.</strong> Man sieht immer mal wieder Leute im Klettergarten, die ihrem Jüngsten nen 3er mal schnell einhängen, dabei sichert der kleine. Hier ist das Kind hoffnungslos überfordert, erstens von der Kraft, zweitens vom Können und drittens vom Gewichtsunterschied. Klar fällt man ja bestimmt nicht, aber man male sich einmal aus, was passiert, wenn doch: die Sicherung ist defakto nicht da, weil der kleine es einfach nicht halten kann. Man stürzt also trotzdem und verletzt noch dazu sein Kind möglicherweise schwer, weil er bis zur ersten Zwischensicherung gezogen und an die Wand geschleudert wird und danach ebenfalls runterfällt.</li>
<li><strong>Sicherungsgerät richtig bedienen.</strong> Dazu an anderer Stelle mehr.</li>
<li><strong>Volle Aufmerksamkeit beim Sichern.</strong> Ist ja wohl selbstverständlich!</li>
<li><strong>Alle Zwischensicherungen einhängen.</strong> Gerade die ersten 3-4 Zwischensicherungen bergen das Risiko, einen Grounder zu machen, gerade, wenn zu überstreckt eingehängt wird. Und auch die anderen Zwischensicherungen sind ja dazu da, einen Sturz so früh und damit auch so ungefährlich wie möglich abzufangen. Warum sollte man also eine Zwischensicherung überspringen? -Es gibt einfach keinen Grund.</li>
<li><strong>Lass dich ausbilden, sprich Fehler an</strong>. Ein weiterer Appell an die vielen Neulinge im Klettersport. Macht eine gescheite Ausbildung und prägt euch Erlerntes ein. Lest meine Seite (:&gt;) und wiederholt regelmäßig. Überlasst nichts dem Zufall und seit immer aufmerksam und bereit.</li>
</ol>
<p>Von mir gibt es jetzt auch noch ein paar Tipps:</p>
<ol>
<li>Ruhe in der Kletterhalle. Klettern ist kein Sport für den Mund, sondern für den Rest des Körpers. Wenn es in der Kletterhalle zugeht wie im Bierzelt, können Kletterkommandos nicht verstanden oder missverstanden werden, worunter die Sicherheit maßgeblich leidet.</li>
<li>Genauso verhält es sich mit Rennen und Spielen in der Halle. Aufpassen beim Durchqueren der Halle und Rücksicht auf andere haben eine hohe Priorität!</li>
<li>Überschätzt euch nicht, also richtig Klettern, richtig Sichern, richtig Clippen, keine Waghalsigen Aktionen.</li>
<li>Erlernt die Kommandos: <strong>ZU, AB, SEIL</strong> (STAND, SEILEIN, SEILAUS, NACHKOMMEN, KOMME dienen nur in Mehrseillängentouren und gehören nicht in die Kletterhalle) Dazu später mehr</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.klettern-und-bouldern.de/sicherheit-beim-klettern/971/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

