Klettern & Bouldern

Klettertraining, Tipps und Tricks rund um den Kletteralltag

Winterzeit ist Skitourzeit

Was tun, wenn man kaum nach draußen zum Klettern kann vor leuter Schneesturm? Bouldern am vereisten Fels? Klettern oder Bouldern in der Halle?

Am Westgipfel vom Breitenstein

Ja, gerade in der Halle kann man nun die meisten sehen, aber schöner ist es, die verschneiten Berge bei einer gemütlichen Skitour zu genießen. Allerdings sind zur Zeit die Verhältnisse nicht ungefährlich, viel Wind hat zu beträchtlichen Triebschneeansammlungen geführt und an Westhängen, wo der Wind direkt draufbläst, schauen die Steine noch vor.

Schneeschuhwandern am Sudelfeld

Skitour am Achensee

Eine Alternative sind Schneeschuhwanderungen auch an nicht so steilen Hängen. Die Schneeschuhe Evo und Lightning Ascent von MSR sind hierfür super geeignet. Der Evo ist eine absolut robuste Geschichte für etwa 200€, der Lightning glänz mit geringem Gewicht, super Auftrieb und verschiedenen Längen, sodass auch ein 90 Kilo Mann gut einen verschneiten Hang raufkommt. Dafür liegt er bei 300€. Sehr geil sind die Harscheisen der beiden Schneeschuhe, verschneite Forstwege kann man nahezu ohne Veränderung des Gangs zügig hinter sich bringen. Die neuen Speed Lock Bindungen sind ebenfalls große Klasse. Ich passe sogar mit meinen sehr hohen Snowboardschuhen hinein, ohne mit den kalten Fingern groß rumstellen zu müssen. Bei den neuen Axis Modellen kann man dann mittels Winkelverstellung die Schneeschuhe seinem Lauf anpassen (falls man wie man sagt “Entenfüße” macht oder über den “großen Onkel” läuft). Und dann geht’s über die steinigen Hänge des Breitensteins wieder runter. Schon fast gefährlich da so viele Steine aus dem Pulver ragen, wenn man den einen touchiert und fällt, knallt man gleich an den nächsten. Mein Hintern tut weh von einem Sturz direkt auf einen Stein, das Board zerkratzt – lieber doch schnell wieder in die Halle zum Bouldern :>

Allerdings kann man auch zum Schleier ne kleine Skitour machen, hehe.

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